Auf „The Nihilist“ ändert der Goth-Americana Lonesome Rider DAVID GALAS seine Ausrichtung, hin zu teilweise erstaunlich tanzbarem Post Punk und Darkwave.
Brennende Herzen im Angesicht des kanalisierten Wahnsinns. MARTRÖÐs Debütalbum „Draumsýnir Eldsins“ hält trotz abgespeckter Besetzung das, was die EP „Transmutation Of Wounds“ versprach.
PHANTOM CORPORATION holen wieder den Knüppel aus dem Sack! Nach dem überragenden „Fallout“-Album holt die Death-Crust-Combo mit "Time And Tide" aus zum nächsten Schlag – und der sitzt so richtig.
Musik für Nachtwächter: NATTRADIOs zweites Album „The Longest Night“ legt sich mit eleganter, etwas aus der Zeit gefallener Melancholie über seine Zuhörer*innen.
Effektive Misanthropie: ROTTEN SOUNDs neue EP „Mass Extinction“ löscht die Menschheit in zehn Minuten aus und zeigt die Band von ihrer Schokoladenseite.
Heiß wie das Höllenfeuer? Das Duo DARVAZA atmet auf dem zweiten Album „We Are Him“ den Odem der Hölle, selbst wenn dieser keine neue schwefelige Geschmacksnuance bietet.
OMNIUM GATHERUM wagen keine großen Experimente, haben aber noch genug Ideen in der Hinterhand, so dass der wiederentdeckte Drang nach vorne ohne Längen bleibt.
Der Nachfolger von „Unison Life“ mag längst fällig sein, stattdessen haben BRUTUS für ihre Fans ein weiteres Livealbum parat. Immerhin: „Live In Brussels“ ist nicht dazu da, um Zeit zu schinden.
Ein Ausbruch aus der Komfortzone: Die Cover-EP "We Are Shadows" zeigt THE HALO EFFECT von einer anderen Seite und gewährt dabei auch Einblicke in den musikalischen Werdegang der Supergroup.
Sechs lange Jahre haben uns YELLOW EYES auf ihr neues reguläres Album warten lassen. Hat es sich gelohnt? Der Meister murmelt, reitend auf dem gefrorenen Pferd, und er leuchtet lichterloh: "Confusion Gate" mag Konfusion stiften, aber wer sich traut das Tor zu betreten, will nie mehr zurück.
Willkommen in der postmodernen Version der Offenbarung des Johannes: BARREN PATHs Debütalbum „Grieving“ speit Gift und Galle mittels kompromisslosem Death-Grind, der ganz am Puls der Zeit liegt.
Die Dämmerung ist die schönste Zeit des Tages, im Garten ist es am Schönsten, und wer beides zusammen bringt, findet sich im Dämmerungsgarten wieder. Der von SADNESS und LUX ist besonders schön. Auf zur Gartenarbeit!
Wenn die Himmel sich öffnen: BLUT AUS NORDs sechzehntes Album „Ethereal Horizons“ erzählt von der Gewalt der Genese, dem Ausgeliefertsein angesichts der unbeschreiblichen Größe da draußen und warum das alles letztlich egal ist.
Pure Ekstase! LAMP OF MURMUUR wissen genau, wo sie die Grenze zwischen Heldenverehrung und Kitsch einerseits und roher Gewalt andererseits ziehen müssen. Wenig verwunderlich: „The Dreaming Prince In Ecstasy“ ist über weite Strecken sensationell gut.