Der Teufel im Elchpelz: „Trauma Junkie“ versucht, sich als Skandirock zu tarnen. Gelingt nur nicht, denn auch mit ihrem 12. Album erzählen THE DOGS von menschlichen Abgründen – und das so unwiderstehlich, dass man ganz langsam darin versinkt.
"Trauma Junkie ist unser neues Album, aber nicht unser bestes": Interviews mit Kristopher Schau sind anders. Er sagt Dinge, die andere Musiker nicht zugeben würden, erklärt, warum Traueranzeigen eine Stadt schöner machen, warum analoge Dinge immer besser sind - und erwähnt ganz nebenbei seine vielen, vielen anderen Bands.
Meiner Begeisterung für das neue Lunar-Shadow-Meisterwerk „The Pall of a Past World“ habe ich ja schon mit meiner Besprechung auf diesen Seiten Rechnung getragen. Aber mich hat irgendwann interessiert, wer eigentlich der kreative Kopf hinter einer derartig großartigen Veröffentlichung ist. Und so habe ich Max Birbaum, seines Zeichens Mastermind und alleiniger Komponist von „The Pall of a Past World“, um ein Interview gebeten. Sehr zu meiner Freude ist er dem gerne nachgekommen und hat nicht nur ausführlich Auskunft über sein künstlerisches Schaffen gegeben, sondern auch einiges Privates verraten. Bitte schön!
LUNAR SHADOW sind wieder da. Genauer gesagt Gitarrist und Mastermind Max Birbaum. Der hat nämlich das gesamte Album allein geschrieben und auch fast allein eingespielt. Lediglich bei den Drums hat Jonas Zeidler (FIRMAMENT) tatkräftige Unterstützung geleistet. Nun ist es kein großes Geheimnis dass Max Birbaum ein großartiger Songschreiber ist, egal ob für Lunar Shadow oder seinem Alter Ego Drennan Whyte. Aber was er hier abliefert, und das sei als kleines Fazit vorweggenommen, übertrifft nicht nur alle meine Erwartungen.