Der Teufel im Elchpelz: „Trauma Junkie“ versucht, sich als Skandirock zu tarnen. Gelingt nur nicht, denn auch mit ihrem 12. Album erzählen THE DOGS von menschlichen Abgründen – und das so unwiderstehlich, dass man ganz langsam darin versinkt.
"Trauma Junkie ist unser neues Album, aber nicht unser bestes": Interviews mit Kristopher Schau sind anders. Er sagt Dinge, die andere Musiker nicht zugeben würden, erklärt, warum Traueranzeigen eine Stadt schöner machen, warum analoge Dinge immer besser sind - und erwähnt ganz nebenbei seine vielen, vielen anderen Bands.
Meiner Begeisterung für das neue Lunar-Shadow-Meisterwerk „The Pall of a Past World“ habe ich ja schon mit meiner Besprechung auf diesen Seiten Rechnung getragen. Aber mich hat irgendwann interessiert, wer eigentlich der kreative Kopf hinter einer derartig großartigen Veröffentlichung ist. Und so habe ich Max Birbaum, seines Zeichens Mastermind und alleiniger Komponist von „The Pall of a Past World“, um ein Interview gebeten. Sehr zu meiner Freude ist er dem gerne nachgekommen und hat nicht nur ausführlich Auskunft über sein künstlerisches Schaffen gegeben, sondern auch einiges Privates verraten. Bitte schön!