ORDER OF ISAZ: Seven Years of Famine

Qualitativ hochwertiger, düsterer Gothic Rock/Metal aus Stockholm.
Hätte es im Mai 2007 keinen SAS-Streik gegeben, wäre mir der Live-Genuss von ORDER OF ISAZ wohl verwehrt geblieben. Sieben Jahre später sind die Gothic Metaller aus Stockholm bei SEASON OF MIST gelandet und es ist schön, Ex-NECROPHOBIC-Sänger Tobias Sidegård wieder als aktiven Sänger auf Seven Years of Famine hören zu dürfen – selbst wenn er hier seine Gothic Rocker-Seite auspackt, die wenig mit der Hrimthursum-Gesangsausrichtung zu tun hat. Mit Bassist Johnny Hagel ist zudem ein Ex-TIAMAT-Mitglied mit an Bord und die Erfahrung der ORDER OF ISAZ-Mitglieder garantiert schon mal für musikalische Qualitätsarbeit.
Das gut produzierte Seven Years Of Famine bietet düsteren Gothic Rock/Metal, der an neuere TIAMATEVEREVE und FIELDS OF THE NEPHILIM gemahnt. Kitsch, Tanzbarkeit und neumodischer Firlefanz sind Fremdwörter – ORDER OF ISAZ sind geradeaus düster und lassen sich nicht auf Experimente ein. Interessant ist das verträumte Dancing Shadows, dessen Melodie frappant an BAJEN DEATH CULTs Bajen berör erinnert – und klar den gleichen Ohrwurmfaktor hat. Auch in Sachen Covers reüssieren ORDER OF ISAZ, indem sie sich DEAD CAN DANCEs Spirit vornehmen und dem Song eine metallischere Note verleihen.
Ausfälle gibt es somit auf Seven Years Of Famine keine zu verzeichnen. Wer auf düsteren, kitschfreien, handfesten Gothic Rock/Metal steht, wird von ORDER OF ISAZ nicht enttäuscht sein. Klare Kaufempfehlung für Genrefans!

Veröffentlichungstermin: 14.03.2014

Spielzeit: 51:00 Min.

Line-Up:

Johnny Hagel (Ex-TIAMAT) – Bass
Tobias Sidegård (Ex-NECROPHOBIC) – Gesang, Gitarre
Anders Bentell – Drums
Magnus Naess – Gitarre

Label: Season of Mist

Homepage: http://www.orderofisaz.com/

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/Orderofisaz

Tracklist:

1. The Coalesce
2. The Blackened Flame
3. Screeching Owl
4. Dancing Shadows
5. Drowning
6. Umbra Sombra
7. Father Death
8. Spirit [DEAD CAN DANCE-Cover]
9. Dying Star