NOISE OF MINORITY: White Purple Trash [EP]

Ein Synonym für eine künstlich geschaffene, seelenlose Szene, die früher oder später an sich selbst kollabieren wird.

Die aufbegehrende Minderheit… alles klar. NOISE OF MINORITY befinden sich für das Wort Minderheit zu sehr am Zahn der Zeit, liefern Metalcore aus dem Bilderbuch, mit rockigen, schwedischen Riffs, einer Unmenge an Breakdowns und Gangshouts. NOISE OF MINORITY können dabei in einem Atemzug mit ihren Kumpels DROWNED IN DREAMS genannt werden, die sich allerdings im Songwriting viel mehr Mühe geben. Das Resultat, auch genannt White Purple Trash, mag technisch sicherlich gut gemacht und auch mit ordentlichen Riffs ausgestattet sein, aber NOISE OF MINORITY wirken weder authentisch, noch wirklich emotional, geschweige denn intensiv. Das ist einfach Plastik, wie die übertrieben fette Produktion und die pathetischen Texte. Hinzu kommt, dass sich einige Songs ganz schön hinziehen und wegen ihres unklaren Aufbaus schlicht zum Scheitern verurteilt sind. Einzig Funerals are No Places for Romance ist eine gelungene Nummer, zumindest bis zum Breakdown. Traurig, aber wahr: Die EP White Purple Trash ist ein Synonym für eine künstlich geschaffene, seelenlose Szene, die früher oder später an sich selbst kollabieren wird.

Veröffentlichungstermin: 27. März 2009

Spielzeit: 21:09 Min.

Line-Up:
Chris – Vocals
Marcelo – Guitar
Peavy – Guitar
Dünsch – Bass
Michl – Drums

Label: Rocking Ape

Homepage: http://www.noiseofminority.de

MySpace: http://www.myspace.com/noiseofminority

Tracklist:
1. Bitter End
2. Two Hearts Beating in My Chest
3. Funerals Are No Places for Romance
4. Always Us
5. Tonight Won´t End