NECRONOMICON: Revenge Of The Beast

Für Liebhaber des guten Achtziger-Jahre-Thrash

Bands mit dem Namen NECRONOMICON existieren bereits zur Genüge. Somit liegt es nahe, dass es auch in Deutschland eine Kapelle gibt, die sich NECRONOMICON  betitelt. Der Vierer aus Süd-Baden dürfte aber einer der ersten gewesen sein, der unter der Flagge des fiktiven Buches die Bühnen unsicher machte. Immerhin liegt die Bandgründung von NECRONOMICON bereits 25 Jahre zurück.

Genauso alt wie die Band klingt auch der Stil, den die routinierten Thrasher auf Revenge of the Beast zum Besten geben. Keine Spur von Gekeife oder aggressivem Geschrei. Sänger Freddy kommt mit Hilfe seiner markanten Stimme ohne solche Hilfsmittel aus. Der kratzige, leicht rotzige Gesang drückt dem Gesamtbild seinen ganz eigenen Stempel auf. Dadurch wird der Oldschool-Faktor noch um einiges erhöht. Auch die Riffs erscheinen beeinflussungsresistent. Ganz im Sinne der alten Schule versprühen sie ein in der heutigen Zeit wieder erfrischendes Achtziger-Flair. Nur der Sound klingt den heutigen Standards angepasst.

Somit knallen NECRONOMICON natürlich noch umso besser, besonders weil die Produktion keinesfalls klinisch wirkt. Die Songs gehen alle direkt geradeaus und sind dennoch abwechslungsreich. Lediglich das letzte balladenähnliche Stück stellt eine Ausnahme und einen guten Ausklang dar. Im Gegensatz zu den anderen Stücken wird völlig auf das Schlagzeug verzichtet. Dafür ist erstmals ein Keyboardteppiche und ein Piano zu hören, die den Song angemessen untermalen. Den Ohrwurm des Albums ist der Opener namens Magic Forest mit seinem einprägenden Chorus. Wer es etwas langsamer mag, sollte sich Blood Sky nicht entgehen lassen. Den Musikern ist es gelungen, neben kraftvollen Thrash Metal Riffs auch die eine andere Melodie einfließen zu lassen.  So kommt es, dass Revenge of the Beast ordentlich Laune macht, so dass Liebhaber des guten Achtziger-Thrash auf jeden Fall mal reinhören sollten.

Veröffentlichungstermin: 15.12.2009

Spielzeit: 50:33 Min.

Line-Up:
Freddy – Vocals, Guitar
Andi – Backing Vocals, Guitar
Axel – Drums
Alex – Backing Vocals, Bass

Produziert von Necronomicon
Label: Xtreem Music

Homepage: http://www.necronomicon.eu

MySpace-Seite: http://www.myspace.com/possessedbythrash

Tracklist:
Magic Forest
On Pain of Death
Who Dies?   
Warfare
Refugee  
Blood Sky
Skull & Bone
Haunted
Commit Suicide
Nightstalker
War in the Cradle
One Universe