vampster - Heavy Metal Magazin. News, Metal-Genres, RSS-Feeds, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Konzerte, Festivals, Community
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster @ Facebook vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > cdreview

RUNEMAGICK: Enter the Realm of Death

CD-Review vom 01.01.2000   drucken senden

Meine Begeisterung für dieses Album will sich gar nicht mehr legen. Runemagick machen wunderbar altmodischen Deathmetal. Erinnerungen an früher werden wach... doch ich schweife ab, eigentlich soll ich hier ja ein objektives Review schreiben und nicht meiner Jugend nachtrauern.

Also, "Enter the Realm of Death" erinnert stark an Paradise Lost zu Zeiten, als das Gespann Holmes/Mackintosh noch richtig gute Songs schrieben. Die Ähnlichkeiten zwischen den Alben "Lost Paradise" sowie "Gothic" (abgesehen vom Frauengesang) und "Enter..." sind nicht zu übersehen. Nichts neues und auch nicht sonderlich innovativ. Das stimmt zwar, dennoch übt Runemagick eine Faszination auf, die sich schwer beschreiben ist.
Die langsamen, schleppenden Tracks ziehen den Hörer in die Tiefen eines Königreichs, in dem sich Schönheit und Brutalität paaren. Wunderschöne Gitarrenläufe kontrastieren mit klassischen Deathmetalriffing und kehligen Growls. Trotz aller Parallelen zu den Frühwerken von Paradise Lost ist das Album von Runemagick ungleich dichter und intensiver. Die Songs verbreiten eine Atmosphäre, die düster, schwermütig und bedrückend ist, aber nicht ins Pathetische abgleitet. Einerseits ist "Enter the Realms of Death" sehr eingängig, Gitarrenmelodien leiten durch die Stücke, anderseits bietet das Album durch Spielereien wie häufige Tempiwechsel und die stark rhythmusbetonten Vocals viel Abwechslung.


Die Songs sind bis auf den Track "Hymn of Darkness", der von 1992 stammt, neu. Zwischen diesem Stück und dem restlichen Material ist nicht die Spur eines Unterschieds zu bemerken, was für das konstante Songwriting spricht. Und, ehrlich gesagt, ist mir eine Stagnation auf diesem Level lieber, als tausend neue Einflüsse, die irgendwie zusammengeflickt werden.
Hinter der Band steht eigentlich nur eine Person: Niklas Rudolfsson, der auch bei Sacramentum, Swordmaster und Deathwish mitmischte. Ein fleißiges Kerlchen, hat er nicht nur zusammen mit Andy LaRocque das Album produziert, sondern auch 95% des Albums selbst eingespielt.
Ein tolles Album, das aber vielleicht nur eine bestimmte Generation anspricht.
Anspieltipp: Abyss of Desolation



Tracklist:
Hymn of Darkness
Enter the Realm of Death
Lomging for Hades
Dwellers beyond Obscurity
Abyss of Desolation
Beyond (The Horizons End&hellip)
Dethrone the Flesh
The Portal of Doom
Dreamvoid Serpent
The call of Tombs
Lightworld Damnation
Dark Necroshadows

Line-Up:
Nicklas Rudolfson
Frederik Johnson

Spielzeit: 54 min

Label: Century Media

VÖ: 23. 8. 99



11 weitere Artikel zu RUNEMAGICK gefunden:


CD-Review
RUNEMAGICK: Envenom (24.04.2005)
RUNEMAGICK: Requiem Of The Apocalypse (24.11.2002)
RUNEMAGICK: Resurrection in Blood (19.09.2000)

Interview
RUNEMAGICK: Kein Göteborg-Metal aus Göteborg? (08.11.2000)

News
RUNEMAGICK: zwei neue Werke (29.01.2007)
RUNEMAGICK: Gitarrist verlässt Band (02.08.2003)
RUNEMAGICK: arbeiten am neuen Output (20.07.2003)
RUNEMAGICK: neues Bandmitglied (03.03.2003)
RUNEMAGICK: "Darkness Death Doom" im März (23.12.2002)
RUNEMAGICK: Gitarrist verlässt die Band (26.09.2002)
Runemagick: Aufnahmen abgeschlossen (28.06.1999)



Einkaufen

RUNEMAGICK bei Amazon im vampster-Shop »