DEUTSCHE ALBUMCHARTS: mit DREAM THEATER, DURAN DURAN, U.D.O.

Für die Spitze hat’s diesmal nicht ganz gereicht: DREAM THEATER müssen sich 2021 mit Platz 2 begnügen. Das ist natürlich keine Schande: “A View From The Top Of The World” sichert den zweithöchsten Charteinstieg der Bandgeschichte, muss aber leider gegenüber dem direkten Vorgänger “Distance Over Time” (2019, #1) ein wenig zurückstecken. Gesellschaft leisten ihnen dafür die ROLLING STONES, die mit der Jubiläumsausgabe von “Tattoo You” das 40. Jubiläum ebenfalls auf dem Treppchen feiern dürfen (#3). Nach über 40 Jahren im Geschäft schaffen es DURAN DURAN dagegen erstmals in die deutschen Top 10: “Future Past” landet auf Rang acht.

Nach drei Platten unter den besten Zehn inklusive des Nummer-eins-Albums “Ellipsis” (2016) lassen BIFFY CLYRO dafür etwas Federn: “The Myth Of The Happily Ever After” klettert nur bis Position elf. In den Top 20 ereilt U.D.O. ein ähnliches Schicksal, denn “Game Over” platziert sich auf der 14 zwar durchaus ordentlich, die letzten beiden Alben “Steelfactory” (2018, #7) und “We Are One” (2020, #8) konnten aber etwas weiter oben einsteigen. Die Punk-Band DRITTE WAHL und NICK CAVE AND THE BAD SEEDS bringen dagegen B-Seiten an den Mann: Die Raritäten-Compilations “Meer Singles” (#37) und “B-Sides & Rarities (Part II)” (#19; #24) schaffen es in die obere Hälfte der deutschen Albumcharts.

SLAYER melden sich mit einigen Neuauflagen zurück

Mit Neuauflagen alter Alben melden sich kurz vor Halloween sogar SLAYER zurück: “Show No Mercy”, “Haunting The Chapel” und “Live Undead” können sich nicht nur dank der Vinyl-Editionen in den Top 100 platzieren. Freunde härterer Musik finden darüber hinaus neue Musik von MASSACRE auf der 33 (“Resurgence”) und das neue 1914-Album “Where Fear And Weapons Meet” auf der 100. Für beide Künstler ist es der erste Charterfolg hierzulande, wohingegen EVERY TIME I DIE mit “Radical” (#87) bereits das zweite Mal in den Albumcharts zu Gast sein dürfen.

Der Ausblick auf kommende Woche

Der Herbst bringt eine regelrechte Veröffentlichungsflut, wobei auch extremere Geschmäcker diesmal zum Zug kommen dürften: ARCHSPIRE haben “Bleed The Future” veröffentlicht, von den Progressive Death Metallern BE’LAKOR gibt es “Coherence”, GHOST BATH teilen “Self Loather” und THULCANDRA ihre neue Platte “A Dying Wish”. Außerdem gibt es neues Material von MASTODON (“Hushed And Grim”), WHITECHAPEL (“Kin”), BEAST IN BLACK (“Dark Connection”), ATTACK ATTACK! (“Long Time, No Sea”) und RUNNING WILD (“Blood On Blood). Natürlich ist das noch lange nicht alles, denn auch LUCIFER haben mit “Lucifer IV” neue Musik geteilt, HELHEIM haben “WoduridaR” herausgebracht und von BLACK VEIL BRIDES gibt es “The Phantom Tomorrow”. Ebenfalls im Handel: KAYO DOT mit “Moss Grew On The Swords And Plowshares Alike”), MONOLORD (“Your Time To Shine”), AD INFINITUM (“Chapter II – Legacy”), BASTARDUR (“Satan’s Loss Of Son”), GRAND CADAVER (“Into The Maw Of Death”) und MOTÖRHEAD (“Everything Louder Forever”). Wie wir das alles anhören sollen, wissen wir selbst noch nicht so genau – der Pile of Shame der letzten Wochen dürfte wohl noch ein ganzes Stück anwachsen.

Die Neueinstiege vom 29. Oktober 2021

Top 20
02. DREAM THEATER: “A View From The Top Of The World”
03. THE ROLLING STONES: “Tattoo You” (Re-Release)
08. DURAN DURAN: “Future Past
11. BIFFY CLYRO: “The Myth Of The Happily Ever After”
14. U.D.O.: “Game Over”
19. NICK CAVE AND THE BAD SEEDS: “B-Sides & Rarities (Part II)”

Top 40
24. NICK CAVE AND THE BAD SEEDS: “B-Sides & Rarities (Part I & II)”
32. THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS: “In Strange Waters”
33. MASSACRE: “Resurgence”
37. DRITTE WAHL: “Meer Singles”

Top 50 und weitere
41. SLAYER: “Hell Awaits”
43. BLOODRED HOURGLASS: “Your Highness”
44. SLAYER: “Show No Mercy”
52. ARMORED SAINT: “Symbol Of Salvation (Live)”
57. THE WHITE STRIPES: “White Blood Cells”
61. THE PINEAPPLE THIEF: “Nothing But The Truth”
77. SLAYER: “Live Undead / Haunting The Chapel”
84. WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER: “Das Album” (WE)
87. EVERY TIME I DIE: “Radical”
89. SLAYER: “Haunting The Chapel”
96. PARQUET COURTS: “Sympathy For Life”
100. 1914: “Where Fear And Weapons Meet”

Quelle: mtv.de