AMERICAN PIE [Filmkritik]

AMERICAN PIE [Filmkritik]

Jim, Kevin, Oz und Finch sind sich einig: Noch vor Beendigung der Highschool muss es passieren. Das magische erste Mal in der Kiste wird generalstabsmäßig angegangen, Stichtag ist der noch viel magischere Abschlussball. Und da waren sie wieder, unsere drei Probleme: Die Geschichten sind mau, die Schauspieler mau-mau, und die wenigen Lacher waren schon komplett im Werbetrailer zu bewundern. Die namensgebende Szene mit dem Apfelkuchen zum Beispiel: Weil Jim aus fachberufenem Mund gehört hat, dass Frauen wie heißer Apfelkuchen sind , nutzt er einen unbeobachtet geglaubten Moment in der Küche, um gefühlstechnisch… na ja, lassen wir das. Wer bei Verrückt nach Mary den Kinospaß seines Lebens hatte, wird auch bei diesen (Zitat Presseinfo) respektlosen Gags und würzigen Peinlichkeiten auf seine Kosten kommen, wenngleich die Trefferfrequenz dieser derben, schwerstens in der analen Phase steckengebliebenen US-Teenietrash-Komödie (Regie: Paul Weitz) nicht wirklich hoch ist.

gnadiator
Stef (aka “gnadiator”) steuert seit 2002 immer wieder Konzertberichte, Interviews, Reviews oder Filmkritiken bei.