STIGMA: Gangsta-Vocals mit dem Zombiechor

STIGMA: Gangsta-Vocals mit dem Zombiechor

Mit Concerto For The Undead ist den Italienern von STIGMA in der ersten Jahreshälfte eine richtige Überraschung geglückt. Mit immenser Spielfreude und einem lyrischen Konzept über die Kulthorrorreihe Tales From The Crypt (Geschichten aus der Gruft) vermengen STIGMA Einflüsse von AT THE GATES und THE BLACK DAHLIA MURDER gleichermaßen und haben so ein Album geschaffen, das wohl mit zum besten gezählt werden darf, was der Metalcore in diesem Jahr hervorgebracht hat. Sänger Vlad sprach mit uns auf elektronischem Weg über Horrorlegenden, Zombiechöre, das neue Album sowie die eigene Entwicklung. Dabei zeigt er nicht nur eine ganze Menge Humor, sondern auch ein gesundes Maß an Selbstkritik. Doch lest selbst…

 

 

Hi, Vlad! Erstmal danke für euer neues Album, das mir wirklich gut gefällt. Die Platte heißt Concerto For The Undead, was mich zur einzig logischen Einstiegsfrage führt: Welcher ist dein Lieblingssoundtrack von John Carpenter?

Hallo und vielen Dank! Schön zu wissen, dass dir das Album gefällt! Was den Carpenter-Soundtrack betrifft würde ich Halloween wählen. Das Theme ist ein echter Klassiker und fast so großartig wie Argentos Profondo Rosso, welcher mein absoluter Lieblingssoundtrack ist.

Die internationalen Pressestimmen eures neuen Albums sind wirklich erstaunlich positiv. Habt ihr mit so viel positivem Feedback gerechnet? Und darüber hinaus, was hält die transsylvanische Presse von der CD?

Ja, das Feedback ist bislang ziemlich gut. Ich muss dazu sagen, dass wir immer gute Resonanz von der Presse hatten. Aber dieses mal scheint es noch besser zu laufen, was auch sehr gut ist, da Concerto For The Undead die erste STIGMA-Veröffentlichung ist, mit der wir alle sehr zufrieden sind. Das gibt uns noch mehr Motivation, mit der Musik weiterzumachen, die wir auch lieben zu schreiben.

Haha, ich habe keine Ahnung wegen Transsylvanien, aber ich hoffe natürlich, dass sie das Album mögen, verdammt noch mal, haha!

Wenn ich mir Concerto For The Undead anhöre, kann ich nicht anders als an THE BLACK DAHLIA MURDER zu denken. Vor allem ihre Art, morbide Gitarren-Riffs und Leads zu zelebrieren scheinen einen großen Einfluss auf STIGMA zu haben…

Du hast Recht, THE BLACK DAHLIA MURDER ist ohne Zweifel eine unserer Lieblingsbands. Aber dieses Mal haben wir versucht, allen unseren Einflüssen Raum zu gewähren. So zum Beispiel AUGUST BURNS RED, DARKEST HOUR und sogar ein wenig von UK´s finest VIATROPHY und SYLOSIS.

Wir haben gezielt an den Punkten gearbeitet, die wir als Schwachpunkte auf unserem Debüt When Midnight Strikes! identifizierten, und das Ergebnis ist dieses neue Album. Es wird viel mehr Aufmerksamkeit auf Details gelegt, die Songs sind besser strukturiert und wir erreichten unser Ziel, mehr technische Parts hinzuzufügen, ohne jemals die Melodien aus den Augen zu lassen. Wir haben darauf abgezielt ein Album zu schreiben, das live gespielt werden muss.

Außerdem haben auch AT THE GATES einen nicht zu verachtenden Einfluss auf eure Musik. Was ist das Beste an den traditionellen Melodic Death Metal-Bands aus Göteborg, Schweden?

Ich finde, dass diese Bands alle wirklich einzigartig und authentisch waren, als das Ganze anfing. Obwohl das alles unter einem gemeinsamen Banner lief, konnte man trotzdem jeweils die verschiedenen Facetten erkennen, wie bei AT THE GATES, IN FLAMES, DARK TRANQUILLITY und ARCH ENEMY!

Während Breakdowns im Metalcore für gewöhnlich ziemlich stumpf und langweilig ausfallen, klingen die Moshparts auf Concerto For The Undead frisch und kraftvoll. Es scheint eine Menge Leidenschaft im Spiel zu sein – keine beschissenen Trends oder die Einstellung genau das zu machen, was gerade angesagt ist, oder?

Ja, wir konzentrierten uns bei den Songs darauf, jedem Part dieselbe Aufmerksamkeit zuzugestehen – natürlich auch den Breakdowns – um sicherzustellen, dass die Songs, die wir schrieben, STIGMA so gut wie möglich repräsentieren würden. Wir glauben alle fest daran, dass dies ein großer Schritt nach vorne ist, im Vergleich zu allem, was wir vorher gemacht haben. Wir denken nicht über Trends nach, wenn wir unsere Musik schreiben. Es ist einfach das, was wir uns gerne anhören würden!

Meiner Meinung nach sind die Gangshouts der einzige Schwachpunkt, da ihnen die Kraft fehlt, um in den recht dynamischen Sound von STIGMA zu passen. Habt ihr mal stattdessen versucht, mit einem Chor aus gehirnlüsternen Zombies zu arbeiten?

Haha, noch nicht! Wir könnten uns ein paar für das nächste Album holen und sie dann jemand anderen beißen lassen, nur um sicher zu gehen, dass wir eine große Horde haben, die wir für unsere Gangsta-Vocals benutzen können!

Wir hatten nicht die Möglichkeit, dieses stimmliche Element auf unserem Debüt zu nutzen, obwohl ich sogar passende Zeilen geschrieben hatte, die nur darauf gewartet haben, eingesungen zu werden. Deshalb bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wir können uns natürlich verbessern, aber es ist ein guter Anfangspunkt.

Stigma
Wir haben gezielt an den Punkten gearbeitet, die wir als Schwachpunkte auf unserem Debüt identifizierten, und das Ergebnis ist dieses Album

Concerto For The Undead wurde von Jona Weinhofen (BRING ME THE HORIZON) produziert. Obwohl das Album sehr modern klingt, folgt die Produktion glücklicherweise nicht dem gegenwärtigen Trend, sich allein auf einen künstlichen und bombastischen Sound zu verlassen, der jegliche Dynamik im Keim erstickt. Was denkst du über dieses Thema?

Ich stimme dir da vollkommen zu. Wir wollten ein Album haben, das STIGMA bestmöglich repräsentiert, weshalb wir versucht haben, den Sound so natürlich zu bewahren wie möglich. Verglichen mit When Midnight Strikes!, kann man auf Concerto For The Undead eine wesentlich glaubhaftere Atmosphäre ausmachen und das ist genau das, was wir erreichen wollten. Jona leistete hervorragende Arbeit, indem er uns die richtigen Tipps gab, dieses Ziel zu erreichen, aber der eigentliche Sound stammt von Scott Atkins, der alles gemixt und gemastert hat.

Was hältst du eigentlich von Schlagzeug-Triggern?

Wir triggern bei unseren Shows die Bass Drum, aber nur, weil wir normalerweise nicht genug Zeit haben, einen richtigen Soundcheck zu machen. Also ist es notwendig, um zu vermeiden, dass die Bass Drum von allem anderen verschluckt wird. Aber wir sind auf jeden Fall keine Fans von Schlagzeugen, die nach Plastik klingen, falls es das ist, was du gemeint hast!

Genau das! In Doctor Skeleton gibt es einige ziemlich coole, aber dezent eingebundene, Bassspuren, die zweifellos viel zur Klasse des Songs beitragen. Sind diese kleinen, manchmal versteckten, Details etwas, das ihr bewusst einbaut, um die Musik auf lange Sicht interessanter zu gestalten?

Ja! Unser Bassist Flavio ist sehr gut und einfallsreich im Schreiben von Bassspuren. Er ist wirklich nicht die Sorte von Bassisten, die zufrieden damit sind, diese Standard-Sachen zu spielen. Er liebt sein Instrument und ich glaube, man kann das sogar fühlen, wenn man sich die großartigen Parts anhört, die er in jeden Song einbindet. Einer der Schwachpunkte unseres Debüts war die Langlebigkeit, denn es war schwer, es sich von Anfang bis Ende anzuhören und es dann erneut zu starten. Also haben wir dieses Mal versucht, ein Album zu schreiben und nicht einfach nur zehn Songs aneinander zu reihen. Und indem man Details wie das, welches du beispielsweise bemerkt hast, hinzufügt, erhöht man die Langlebigkeit der Platte.

Dasselbe gilt für das Schlagzeugspiel auf Concerto For The Undead. Stefano hat ausgesprochen großartige Arbeit geleistet. Besonders Beat Me Maestro, Eight To The Dead! weißt einige tolle Fills und Patterns auf. Was sind seine großen Vorbilder am Schlagzeug?

Stefano ist ein sehr guter Schlagzeuger und wie Flavio versucht er immer, der Musik seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Das ist der Grund, warum sein Schlagzeugspiel in der Regel von den Standardsachen, die einem sofort einfallen, ziemlich abweichen. Er liebt Chris Pennie (Ex-THE DILLINGER ESCAPE PLAN, COHEED AND CAMBRIA) und Chris Adler (LAMB OF GOD), aber er steht auch auf Matt Greiner von AUGUST BURNS RED. Alles in allem also sehr präzise und originäre Schlagzeuger, wie ich finde.
 
Ich liebe das Artwork von Concert For The Undead. Die Comic-Illustrationen im Booklet, die die jeweiligen Songs darstellen, sind einfach grandios. Gezeichnet wurden sie von Andrea Berton (Corefolio Design), der für euch auch das Shirt-Design Killer Kraken vs. Brain Eater Zombie im Comic-Heft-Stil entworfen hat. Ein absoluter Pflichtkauf für alle Fans von trashigen Horror-Comics. Ist er hauptberuflich auch Illustrator für Comics oder wie kam es, dass er so viele Artworks für STIGMA beisteuerte?

Danke dafür, Kumpel! Ja, Andrea ist ein fantastischer Künstler und das Artwork von diesem Album ist großartig. Er ist Designer und macht hauptsächlich Merchandise für verschiedene Bands. Er ist der Mann hinter den meisten Motiven von THE BLACK DAHLIA MURDER, IMPENDING DOOM, CARNIFEX und vielen anderen. Aber er ist auch ein großer Fan von Tales From The Crypt (DT: Geschichten aus der Gruft), weshalb ich, als unser Konzept stand, sofort wusste, dass er unser Mann ist!

Artwork
Das ist der Crypt Keeper und die Musiker des Orchesters sind alle Hauptcharaktere der Geschichten, auf denen meine Texte basieren.

Ach ja, welchen Song spielt denn eigentlich der Zombie auf dem Cover-Artwork auf seiner Violine?

Das ist der Crypt Keeper und die Musiker des Orchesters sind alle Hauptcharaktere der Geschichten, auf denen meine Texte basieren. Alles ist miteinander verbunden, haha!

Wo wir gerade von Zombies sprechen…was würdest du tun, um als Zombie im nächsten George A. Romero-Film mitspielen zu dürfen?

Das wäre verdammt geil, Mann! I hab gehört, dass Randy (Blythe, Vocals – Anm. d. Verf.) von LAMB OF GOD gerade erst eine Rolle in einem Horrorfilm gespielt hat. Ich hoffe, mir wird in Zukunft mal dieselbe Ehre zuteil, haha!

Soweit ich weiß, drehen sich die Texte von Concerto For The Undead um die Comicreihe Tales From The Crypt (Geschichten aus der Gruft). Sind einige der Geschichten auch deiner eigenen Fantasie entsprungen oder vielleicht sogar von berühmten Horror-Legenden inspiriert?

Ja, also wir wählten selbst unsere Lieblingsgeschichten der ursprünglichen Comics aus und dann schrieb ich die Texte darüber! In den meisten Fällen habe ich einfach die Geschichte übernommen und an den Song angepasst, in ein paar anderen habe ich bestimmten Details oder bestimmten Charakteren besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Was ist mit Prove You Are A Man!? Im Song heißt es No one knows what happened that night… – geht es um ein paar Teenager, die als Mutprobe die Nacht in einem alten Haus verbracht haben und niemals zurückgekehrt sind?

Dieser Song basiert auf einer Geschichte mit dem Titel The House Of Horror. Im Grunde müssen drei junge Collegestudenten ihre Aufnahmeprüfung in die Studentenverbindung machen. Dazu müssen sie ein altes Haus betreten und in jeder Etage das Licht anmachen, bis sie ganz oben angekommen sind und im Anschluss zurückkommen – so einfach war die Aufgabe, das Problem ist nur, dass keiner von ihnen jemals zurück gekommen ist, haha!

Ich liebe die Art und Weise, wie Concerto For The Undead mit diesem bösartigen Lachen beginnt. Habt ihr während den Aufnahmen auch mal überlegt, das originale Crypt Keeper-Lachen zu verwenden? Das wäre noch grandioser gewesen!

Yeah, das ist allerdings das Original!

Wirklich? Dann ist das entweder die italienische Synchronisation, oder es muss unterschiedliche Versionen geben. Was ist deine Lieblingsgeschichte aus der Gruft und wovon handelt sie?

Ich habe ein paar Lieblingsgeschichten, eine davon heißt This Wraps It Up! und ich habe sie in unserem Song 3000 Years And Still Keeping It Real verarbeitet. Drei Archäologen fanden ein altes Grab in Ägypten. Dort war eine Inschrift an der Tür, die über einen Fluch berichtete, welche sie aber ignorierten. Zwei von ihnen wollten den Schatz, den sie dort fanden, nicht zum Museum zurückbringen, während der dritte gegen diese Entscheidung war. Blöd nur, dass sie nicht genug Zeit hatten, sich wirklich für eine Vorgehensweise zu entscheiden, denn der Fluch war kein Witz und so entstieg die Mumie ihrem Sarkophag, um sie alle zu töten!

Vor kurzem habt ihr bekannt gegeben, dass STIGMA endlich einen neuen Gitarristen gefunden haben. Wo habt ihr Giacomo Poli gefunden? War es schwierig, einen neuen Musiker zu finden, der in die Band passt und die gleiche Vision hat wie der Rest?

Ja, Giacomo ist unser neuer zweiter Mann an der Gitarre! Es war verrückt! Wir ließen eine Menge Gitarristen vorspielen, bekamen E-Mails aus allen Ecken des Landes, aber keiner schien der Richtige zu sein. Dann schickte uns Giacomo eine Mail. Wir kannten ihn bereits, da wir schon ein paar Mal mit ihm die Bühne geteilt hatten. Er ist ein Shredder! Nach ein paar Proben mit ihm begriffen wir, dass er unser Mann ist! Er spielt noch in zwei anderen Bands, nämlich HISS FROM THE MOAT sowie in einer unserer Lieblingsbands, die gleichzeitig auch gute Freunde von uns sind, THE END OF SIX THOUSAND YEARS. Hört sie euch unbedingt mal an!
 
Die Atmosphäre eures Videoclips zu I Am Dracula war schon ein wenig unheimlich. Wird es auch ein Musikvideo zu einem der neuen Songs geben? Habt ihr schon für eines entschieden? Ich bin mir sicher, dass 3000 Years And Still Keeping It Real eine ziemlich coole Story bereithalten würde.

Ja, ich muss zugeben, dass ich noch vollkommen glücklich mit diesem Video bin. Ich meine, wir haben es geschafft, eine Geschichte einzubinden, hatten tolle Schauspieler und einen verdammt coolen Schauplatz, aber das Endergebnis ist nicht so gut, wie wir uns erhofft hatten. Dieses Mal werden wir mit einem sehr guten italienischen Regisseur zusammenarbeiten. Wahrscheinlich drehen wir das Video im Sommer. Wir sind noch nicht sicher zu welchem Song, aber wir wollen damit auf jeden Fall einen großen Schritt nach vorne machen. Wir haben kein großes Budget, aber wir haben einige gute Ideen. Wir werden sehen, was daraus wird!
 
Nun sag mir: Wer ist der wahre König des Horrors? Bela Lugosi oder Boris Karloff?

Schwierig zu beantworten, denn beide repräsentieren zwei essentielle Aspekte des Horror-Genres. Karloff war das erste richtige Monster, während Lugosi die romantische Vorstellung eines Horror-Charakters darstellt. Beide sind Legenden!

Hinsichtlich der Zukunft von STIGMA: Was sind eure Pläne für 2010/2011? Wird es eine Tour geben und werden auch ein paar Konzerte in Deutschland dabei sein? Ich kann es kaum erwarten, euch live zu sehen!

Ja, wir werden definitiv auf Tour gehen! Was Deutschland betrifft, haben wir dort bereits vor ein paar Wochen ein Festival gespielt. Das von SUCKS ´N´ SUMMER präsentierte REVOLUTION FEST in Leisning, das war echt cool! Momentan buchen wir eine kleine Europatour im August um ein Festival, auf dem wir in Dänemark spielen werden. Außerdem werden wir für eine großartige Band aus dem Vereinigten Königreich eröffnen. Es stehen auch Shows in Deutschland zur Debatte, also könntest du die Möglichkeit haben, uns ziemlich bald zu sehen! Im Herbst touren wir wieder durch Europa und dann geht es für uns hoffentlich zum ersten Mal nach Australien. Das wird also sicherlich ein ziemlich arbeitsreiches Jahr für uns!

Kommen wir zur letzten Frage. Stell dir vor, ein Zombie lebt in deinem Schrank und er fängt langsam an lästig zu werden, da er ständig versucht, dein Gehirn zu essen. Also willst du ihn töten, aber alles was du hast ist eine Karotte, ein Stück Schnur, einen schizophrenen Hamster und einen schottischen Dudelsack. Was machst du?

Ich würde die Karotte nehmen und damit ein großes Loch in den Kopf des Zombies machen. Anschließend stecke ich dort den verrückten Hamster hinein, binde die Schnur um den Hals des Zombies und spiele den Dudelsack so heftig als gäbe es kein Morgen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mein Ziel so erreichen werde, haha!

 

Pressefotos und Cover-Artwork © Pivotal Rockordings.

Florian Schaffer
Florian hat von 2008 bis 2015 Reviews und Live-Berichte für vampster geschrieben. Seit 2019 ist er wieder mit dabei. Lieblingsbands: AMORPHIS, ARCHITECTS, BARONESS, CULT OF LUNA, DARK TRANQUILLITY, GHOST BRIGADE, IN FLAMES, THE OCEAN. Genres: Black Metal, Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore, Post Metal, Progressive, Rock, Thrash Metal.