MOTÖRHEAD: Everything Louder Forever [2CD]

Als MOTÖRHEAD-Fan, und das sind wir ja nunmal irgendwie alle, konnte man die letzte Zeit ja gut die Klassiker upgraden oder nachrüsten mit all den Jubiläumsreleases zu „Ace Of Spades“, „No Sleep Till Hammersmith“ und Co. Nun gibt es aber Helden wie mich, die damals irgendwo danach hängen geblieben sind und irgendwann nicht mehr jedes Album von Lemmy und Gesellen gekauft haben. Aber es gibt Grund zu feiern, und zwar LAUT! Denn nun schieben BMG mit „Everything Louder Forever“ eine Doppel-CD (bzw. 2LP) raus, welche vollgestopft ist mit den krachigen Songs der Band, wie wir sie lieben und wo alle anderen erschrocken den Kopf einziehen. 42 Songs quer durch die Geschichte von MOTÖRHEAD, jede Phase kommt lautstark zur Geltung, es ist ein totales Fest!

MOTÖRHEAD bringen mit „Everything Louder Forever“ ihre lautesten Songs quer durch die Bandgeschichte

Natürlich gibt es all die Klassiker der frühen Jahre, ohne „Ace Of Space“, „Overkill“, „Bomber“ usw. kann man so eine Zusammenstellung nicht machen. Es gibt das beswingte „Shine“, Oldies wie „Stone Dead Forever“, man rockt zum SEX PISTOLS-Cover „God Save The Queen“, tanzt zu vergleichsweise frischen Songs wie „Bad Woman“, „In The Name Of Tragedy“, dem bedrohlichen „Brotherhood Of Man“. Der Nacken schmerzt nach „Rock Out“ und „The Game“, man verschwurbelt sich das Tanzbeim zu „On Your Feet Or On Your Knees“ oder „Sucker“, herrlich! Ok, man schiebt das zarte „1916“ und „I Ain´t No Nice Guy“ ein, um die alternden Lemmy/OZZY-Fans zu schonen. Hier und bei den neueren Songs wird man natürlich sentimental, ein MOTÖRHEAD-Album ist auch immer ein LEMMY-Album. Auf „Everything Louder Forever“ kann man ihn, seine Kollegen und die Songs ausgiebig feiern. Angenehm auch, dass die Songs nicht platt dem Erscheinen nach laufen, sondern bunt gemischt eine tolle Zeitreise bieten.

Die alten Klassiker bis zu den letzten Krachern vereint auf „Everything Louder Forever“

Es gibt gar nicht viel zu sagen zu „Everything Louder Forever“, die Tracklist spricht für sich. Es gibt eine klasse Vollbedienung, gerade wenn man nicht die komplette Sammlung an MOTÖRHEAD-Alben stehen hat. Und ist mit Blick auf den fairen Preis auch dann eine tolle Ergänzung für den kleinen Snaggletooth-Tanz zwischendurch oder für´s Autoradio. Jeder wird den ein oder anderen Song vermissen, wo ist mein „Over The Top“? Aber die Mischung macht total Spaß und gehört in jede Sammlung. „Everything Louder Forever” erscheint als Deluxe 4-LP Foldout Edition, 2LP und 2CD Format sowie als Download, Streaming und Sony 360° Audio. Die Aufmachung ist passend rustikal, Bildchen der Besetzungen, kleines Klappposter, fertig.

Veröffentlicht am 29.10.2021

Spielzeit: 78:33 / 75:51 Min.

Lineup:
Ian „Lemmy“ Kilmister – Bass, Vocals
Phil Campbell – Guitars (1984-2015)
Micheal „Würzel“ Burston – Guitars (1984-1995)
Brian Robertson – Guitars (1982-1983)
„Fast“ Eddie Clarke – Guitars (1976-1982)
Larry Wallis – Guitars (1975-1976)
Mikkey Dee – Drums (1992-2015)
Phil „Philty Animal“ Taylor – Drums (1975-1984, 1987-1992)
Pete Gill – Drums (1984-1987)
Lucas Fox – Drums (1975)

Label: BMG

Homepage: https://imotorhead.com

Mehr im Web: https://www.facebook.com/OfficialMotorhead

Die Tracklist von „Everything Louder Forever“:

CD1:
1. Overkill
2. We Are Motörhead (Video bei YouTube) https://youtu.be/rrtYh-E7B-E
3. Snaggletooth
4. Rock It
5. Orgasmatron
6. Brotherhood Of Man
7. In The Name Of Tragedy
8. Bomber
9. Sacrifice
10. The Thousand Names Of God
11. Love For Sale
12. Killed By Death
13. I’m So Bad (Baby I Don’t Care)
14. Smiling Like A Killer
15. Sharpshooter
16. Queen Of The Damned
17. Keys To The Kingdom
18. Cradle To The Grave
19. Lost Johnny
20. The Game

CD2:
1. Ace Of Spades
2. Burner
3. Stone Dead Forever
4. Bad Woman
5. Just Cos You Got The Power
6. Stay Out Of Jail
7. No Class
8. I Am The Sword
9. The Chase Is Better Than The Catch
10. God Save The Queen
11. R.A.M.O.N.E.S.
12. Iron Fist
13. Rock Out
14. Dirty Love
15. Shine
16. Overnight Sensation
17. On Your Feet Or On Your Knees
18. I Ain’t No Nice Guy
19. Sucker
20. 1916
21. Choking On Your Screams
22. Motörhead