MOTÖRHEAD: We Play Rock`n´Roll – Live At Montreux Jazz Festival ’07 [2CD]

Das Live-Album macht richtig Spaß!

Schon wieder MOTÖRHEAD? So langsam dürfte auch dem härtesten Snaggletooth-Nerd der Überblick und das Taschengeld fehlen bei all den Re-Releases und ausgegrabenen Liveaufnahmen. Aber Lemmy und seine Jungs feiern kann man auch irgendwie nie genug. Gerade wenn so ein cooles Livealbum rauskommt. So spielten MOTÖRHEAD auf ihrer Tour zum Album “Kiss Of Death“, das sie endlich wieder auf einem hohen Level zeigte, 2007 auch auf dem legendären MONTREUX JAZZ FESTIVAL. Ein Festival, das ja doch eher für gepflegte Musik steht, bei dem man eher an Künstler denkt wie AL DI MEOLA oder wenn es rockt noch an ZZ TOP-Show von 2013. Aber das war MOTÖRHEAD egal, sie haben den ehrwürdigen Laden ordentlich zerlegt und das hörbar begeisterte Publikum mächtig durchgerüttelt. Auf ihre eigene charmante Art und mit hörbarer Spielfreude. „We are MOTÖRHEAD – and we play rock`n´Roll!“

We Play Rock`n´Roll – MOTÖRHEAD mischen das ehrwürdige Montreux Jazz Festival auf

So hauen sie uns eine wirklich bunte Mischung an Songs um die Ohren, die sich doch von den zahlreichen Livealben unterscheidet. Der „Snaggletooth“ rumpelt energisch auf uns zu, „Stay Clean“ groovt herrlich von der Bühne. Jawohl, man darf sich verspielen, das ist live und echt. Man kann ausgelassen das Tanzbein schwingen zum heavy drückenden „Be My Baby“, dem von Lemmy dem Publikum und sich selbst gewidmete „Over The Top“, zum „One Night Stand“. Man kann ausrasten zu „Killers“, „Sword Or Glory“ und später „Sacrifice“ und „Going to Brazil“. Und ja, „I Got Mine“ vom „most unpopular album ever“ kommt richtig gut, hier jedenfalls dreht sich die „Another Perfect Day“-Scheibe gerne regelmäßig auf dem Plattenteller.

Auf „Live At Montreux Jazz Festival ’07“ bieten MOTÖRHEAD eine bunte Mischung an Songs

Es sind gerade die nicht so oft gespielten Songs, die Spaß machen. Überraschend verbeugt sich Lemmy vor einem seiner persönlichen Helden, Phil Lynott. „Live forever Motherfu**er“. Der THIN LIZZY-Oldie „Rosalie“ kommt knackig und gut, kommt aber kaum an den Charme des Originals heran. Beim rauen „Sacrifice“ darf Mikkey sein Drumset verkloppen, was natürlich niemand so schön macht wie der alte Schwede. Was er heute ja bei den SCORPIONS genauso liebevoll macht. Ein cooles Konzert geht zuende mit dem Titelsong des aktuellen Albums und einer energischen Version von „Iron Fist“. Als Zugabe wird wohl für das gepflegte Umfeld entspannt gebluest, Lemmy packt die Harmonika aus, bevor wenig überraschend „Ace Of Spades“ und sehr feurig „Overkill“ das Set endgültig beenden.

MOTÖRHEAD bringen auf „We Play Rock`n´Roll – Live At Montreux Jazz Festival ’07“ eine herrliche Energie und Leidenschaft auf die Bühne

2007 zeigten sich MOTÖRHEAD wieder in voller Stärke, bringen auf „We Play Rock`n´Roll – Live At Montreux Jazz Festival ’07“ eine herrliche Energie und Leidenschaft auf die Bühne, die man einige Zeit vermisst hatte. Die bunte Setlist macht Spaß und hebt sich von ähnlichen Releases ab, der Sound kommt echt und lebendig. Man fühlt sich live dabei. Das Heftchen hat ein paar Bilder, Linernotes und erklärt, was die CLAUDE NOBS FOUNDATION ist, welche das MONTREUX JAZZ FESTIVAL möglich macht.

Ja, schon wieder MOTÖRHEAD! Und bei „We Play Rock`n´Roll – Live At Montreux Jazz Festival ’07“ sollte jeder Snaggletooth-Nerd und Rock`n´Roll-Freak zugreifen. Das Live-Album macht richtig Spaß!

Veröffentlicht am 16.06.2023

Spielzeit: 39:42 / 47:49 Min.

Lineup:
Lemmy Kilmister – Vocals, Bass
Phil Campbell – Guitar
Mikkey Dee – Drums

Label: BMG

Homepage: https://imotorhead.com

Mehr im Web: https://www.facebook.com/OfficialMotorhead

Die Tracklist von “We Play Rock`n´Roll – Live At Montreux Jazz Festival ’07”:

1. Snaggletooth
2. Stay Clean
3. Be My Baby
4. Killers
5. Metropolis
6. Over The Top
7. One Night Stand
8. I Got Mine (Video bei YouTube)
9. In The Name Of Tragedy
10. Sword Of Glory
11. Rosalie (Video bei YouTube)
12. Sacrifice
13. Just‚Cos You Got The Power
14. Going to Brazil
15. Killed By Death
16. Iron Fist
17. Whorehouse Blues
18. Ace Of Spades
19. Overkill

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