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ANTITHESIS: Dying For Life

ANTITHESIS haben nach ihrem gleichnamigen Debüt wieder eine qualitativ gute Produktion abgeliefert, die Fans von FATES WARNING in ihrer heutigen Inkarnation gut gefallen könnte.

Beworben werden ANTIHESIS als „old school US-Metal“. Darüber kann man geteilter Meinung sein. Sicher sind im Sound der fünf Amis genügend traditionelle Elemente enthalten, um dieser Beschreibung ansatzweise zu genügen. Als erstes fällt allerdings die stark technische und progressive Ausrichtung der 62-minütigen CD auf. Und da liegt für viele Hörer auch das Nietenarmband begraben: viele Breaks und Kabinettstückchen sind zu unmotiviert in den Songs verteilt (von integriert kann man eben nicht sprechen) und stören den Spielfluss erheblich. So bleibt auch nach mehrmaligem Durchlauf kein einziger Chor, kein Refrain oder keine Songstruktur richtig im Ohr hängen. Versteht mich nicht falsch: ANTITHESIS haben nach ihrem gleichnamigen Debüt (das 1998 noch auf dem Label des BALANCE OF POWER-Sängers Lance King erschienen war) wieder eine qualitativ gute Produktion abgeliefert, die Fans von FATES WARNING in ihrer heutigen Inkarnation gut gefallen könnte. Für den „normalen“ Metalhead tritt aber wahrscheinlich ein Phänomen auf, das viele meiner (und auch eurer?) CDs teilen: einige Male gehört – das Musiziervermögen der Band bewundert – auf nimmer Wiedersehen im Regal verschwunden.

Wings

Spielzeit: 61:59 Min.

Line-Up:
Ty Cook – v

Sean Perry – g

Paul Konjicja – g

James Lewis – b

Paul Kostyack – dr

Produziert von ANTITHESIS
Label: Massacre

Tracklist:
1.Consequence 2.Soul Of Ice 3.Times Of Trial 4.Deceiver Within 5.Distanced 6.Mad Poet 7.Politicide 8.Dying For Life 9.Netherword 10.Secret Fires

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