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AEBSENCE: Unsusual

CD-Review vom 21.02.2004   drucken senden





"Unusual" hat zwar erst kürzlich den Weg von Ungarn in die heiligen Hallen der Vampster-Redaktion gefunden, wurde aber tatsächlich bereits im Jahre 2002 aufgenommen und veröffentlicht. Und obwohl es sich um eine Eigenproduktion handelt, ist das Album professionell produziert und kommt mit einem druckvollen Sound daher. Die Musik von AEBSENCE zeichnet sich durch den Kontrast von modernem, oft auch leicht disharmonischem Riffing, welcher sich mit melancholischen, melodischen Gitarrenparts abwechselt, und der rauen, kräftigen Stimme von Frontmann Péter Budai aus, dessen leicht weinerlicher, oft zweistimmiger Gesang ziemlich emotional rüberkommt. Sollte man die Musik mit anderen Kapellen vergleichen, so kämen am ehesten Bands wie NICKELBACK in Frage. Allerdings verarbeiten AEBSENCE auch Elemente der ungarischen Folklore, wenn dies auch zum Teil sehr subtil geschieht. So kommen die folkloristischen Instrumente wie Flöten und Geigen nur selten zum Einsatz, um für das westeuropäische Ohr exotische Melodien einfließen zu lassen und der Musik von AEBSENCE eine ganz eigene Note zu geben. Ansonsten wirken sich diese Folk-Einflüsse vor allem auf die Gesangslinien aus, welche irgendwie anders klingen, als man es gewohnt ist, und beim ersten Hören recht belanglos wirken, da sie kaum griffige Hooklines enthalten. Erst nach mehrmaligem Hören entfalten sie dann ihre Wirkung und tragen ihren Teil zur melancholischen Grundstimmung von "Unusual" bei.
Dem ein oder anderen könnte diese Melancholie, in die einen die Musik des Quartetts einlullt, vielleicht etwas zu monoton sein, etwas mehr Abwechslung hätte also sicher nicht geschadet. Zudem gibt es mit dem recht flotten, aber unspektakulären "Brainmash" sowie mit "Azure" auch zwei Durchhänger. Diese werden aber durch einige bärenstarke Songs, die, wenn sie leicht umarrangiert würden, echtes Hitpotential besäßen, wieder ausgeglichen. Das sehr ruhig beginnende "Ultrasound", bei dem Péter besonders überzeugen kann und deutlich macht, dass er sich vor niemandem zu verstecken braucht, "Old Black Sound" mit einem tollen Kontrast zwischen hartem Stakkato-Riffung und cleanen Parts und das sehr melancholische "Sick Days" mit wabernden Gitarren sowie Flöten und Geigen stechen deutlich heraus.

So ist "Unusual" zwar noch nicht der große Knaller, aber die Band klingt ziemlich eigenständig, und wer sich gerne längere Zeit mit einem Album beschäftigt, bevor es zündet und vor leichten exotischen Folkeinflüssen nicht zurückschreckt, der dürfte an "Unusual" durchaus Gefallen finden.

VÖ: 2002

Spielzeit: 48:33 Min.

Line-Up:
Péter Budai - vocals, backing vocals
László Liwa - bass
Attila Máthé - drums
András Perneczky - guitars

Gastmusiker:
Jácint Jiling - flutes, pipes, Jew´s harp
Levente Rostás - violin

Produziert von Viktor Sheer und Jácint Jiling
Label: brAinmAsh records

Homepage: http://www.aebsence.com

Email: info@aebsence.com

Tracklist:
1. Nothing Unusual To Note
2. CountDawn
3. Domestic Orders Only
4. Deep
5. Brainmash
6. Ultrasound
7. Old Black Sound
8. Azure
9. 7/4
10. Negative
11. Sick Days



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