DVD-Review: FEAR FACTORY – Digital Connectivity (DVD). Mehr von FEAR FACTORY

FEAR FACTORY – Digital Connectivity (DVD)

  • Auch die Jungs von FEAR FACTORY haben dies getan, was mittlerweile jede halbwegs große Band tut: Nämlich eine DVD veröffentlichen. Was bekommt man zu sehen, wenn man ca. 25 €uro ausgibt? Lohnt sich die Anschaffung? Ich hoffe ihr könnt zu Ende dieses Artikels die beiden Fragen beantworten.

    Zum einen sieht man eine Art Film über die Band von den Anfangstagen bis zum aktuellen Geschehen. Diesen kann man sich zusammenhängend ansehen, oder die einzelnen Scheiben der Band wählen. Los geht’s mit

    „Soul Of A New Machine“
    Hier werden 15 Minuten lang Livesongs (u.a. „Martyr“, „Scapegoat“) aus den Anfangstagen der Band gezeigt. Zum einen auf der grossen Dynamo-Bühne und als Gegenstück der Auftritt in einem kleinen Keller in ihrer Heimat. Desweiteren gibt es kurze Interviewsequenzen mit den einzelnen Mitgliedern der Band. Bei der Fotogallery, welche es auf allen vier Abschnitten zu sehen gibt, kann man noch kurz über die kultigen Langhaarfrisuren der Band schmunzeln, bevor es dann mit dem nächsten Abschnitt

    „Demanufacture“
    weitergeht. Dieses Viertel dauert 25 Minuten und neben Livesongs (u.a. „Demanufacture“, „Dog Day Sunrise“) sieht man auch noch die Liveaufnahme von „Self Bias Resistor“ aus den MTV-Studios. Zwischendurch gibt es immer wieder kurze Interviews, Backstage- oder Proberaumaufnahmen, was zu einer kurzweiligen und nie langweiligen Angelegenheit führt. Auch der Videoclip zu „Replica“ ist zu bewundern. Nach „Demanufacture“ folgte das recht umstrittene Werk

    „Obsolete“.
    Livesongs (u.a. „Shock“ und das göttliche „Edgecrusher“), gleich zwei Videoclips („Cars“ und „Resurrection“), Sequenzen mit Interviews etc. Alles wie gehabt. Natürlich in hervorragender Sound- und Bildqualität, was man aber auch bei einer Band wie FEAR FACTORY erwarten kann. Den letzten Abschnitt bildet das aktuelle Werk

    „Digimortal“
    Auch hier wieder alles wie gehabt. Livesongs („What will become“, „Damaged“ u.a. vom letztjährigen Reading-Festival). Der Clip zu „Linchpin“ und interessante Interview mit den Bandmitgliedern. Nach knapp 90 Minuten konnte man so einen kompletten Überblick über die bisherige Schaffensphase der Band verschaffen.

    Schon allein dies dürfte jeden Fan der Band genügen, das Geld für die DVD auszugeben. Doch dies ist noch lange nicht alles. Ein weiteres Menü erscheint und man hat die Möglichkeit unter anderem „Bonus Tracks“ aufzurufen. Dort kann man sich acht unveröffentliche, bzw. rare Songs der Band anhören (also ohne Bild). Diese wären:
    - Frequency
    - Machine Debaser
    - Demolition Racer
    - Edgecrusher (Urban Assault Mix)
    - Descent (Falling Deeper Mix)
    - Cyberdyne
    - Transgenic
    - Refueled

    Bei „Discography“ sieht man noch mal alle CD`s, EP`s, Singles und Promotion Releases der Band mit Cover und genauer Tracklist (was ja bei der Vielzahl von Digipacks und damit verbundenen Bonustracks der Band auch von Vorteil ist). Unter „Extras“ gibt es nochmal 30 verschiedene Schriftzüge und Bilder der Band.

    Fazit: Diese DVD ist eine runde Sache und jeden Pfennig wert, da der Fan zum einen alles Wichtige (qualitativ hochwertige Videoclips, Liveaufnahmen), Rares (Szenen aus den Anfangstagen) und Interessantes (Interviews, private Aufnahmen etc.) sieht. Mehr value for money geht kaum noch, da „Digital Connectivity“ auch noch mit einem mehrseitigen Booklet glänzt, in diesem Sänger Burton C Bell die komplette History von FEAR FACTORY erzählt. Jetzt hoffe ich Euch die Entscheidung etwas leichter gemacht zu haben und verbleibe mit einer Kaufempfehlung.

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    Er ist halt old-school...

    Frank verteidigt Rachendrachens etwas altersstarrsinnigen TV

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