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MTV HEADBANGERS BALL TOUR 2018: SUICIDAL ANGELS, DEATH ANGEL, SODOM, EXODUS

MTV HEADBANGERS BALL TOUR 2018: SUICIDAL ANGELS, DEATH ANGEL, SODOM, EXODUS

Genau 366 Tage nach der letzten MTV HEADBANGERS BALL TOUR machte diese wieder in der Saarbrücker Garage halt. Diesmal waren SUICIDAL ANGELS, DEATH ANGEL, SODOM und EXODUS am Start.

Am 12.12.2018 um 17.30 Uhr war Einlass. Im Vorraum war der große und umfangreich bestückte Merch Booth der vier Bands aufgebaut. In der Venue selbst war noch genauso wenig los wie außen, aber es war ja auch noch Zeit. Mit einem Bier bewaffnet und ein paar Blablas mit den irgendwie immer selben Anwesenden, verging die Zeit aber schnell.

Ich war auf SUICIDAL ANGELS gespannt, hatte sie zuvor noch nie live gesehen. Pünktlich um 18.30 ging es los. Die hinten abgetrennte „große Garage“ war noch nicht einmal annähernd gefüllt. Nichts desto trotz, die Show begann. Introklänge donnerten durch den Bühnennebel. „Capital of War“ wurde als Opener vom noch immer nicht sehr zahlreichen Publikum gerne genommen. Wer da war, hatte von Beginn an Spaß. Thrashige Songs dröhnten in nicht allzu gutem Sound durch die Garage. „Bleeding Holocaust“, „Front Gate“ und „Eternally to Suffer“ brachten das mittlerweile etwas zahlreichere Publikum in Bewegung.

SUICIDAL ANGELS als Supportkracher mit am Start!

Viel Action auf der Bühne ließ die Zeit erstaunlich schnell verfliegen. „Thank you so much for supporting Metal Music!“ Auch ein paar deutsche Worte gab es vom Frontman: “Alle zusammen Saarbrücken!“. Bei „Bloodbath“ war es dann auch mit der Ruhe meiner Beine vorbei, die Griechen SUICIDAL ANGELS gaben wirklich alles. Nach drei weiteren Thrashern, endete die sehr kurzweilige Show nach 35 Minuten mit „Apokathilosis“. „Vielen, vielen Dank Saarbrücken!“ Es folgte die Ankündigung der folgenden Band DEATH ANGEL.
Die Pause nutzte ich für einen kleinen Einkaufsbummel am Merch und einem Schwätzchen dort. Und schon ging es weiter.

DEATH ANGEL gingen mit „Evil Priest“ ins Rennen, nachdem sie ihre Plätze on stage eingenommen, Frontman Mark Osegueda den Bombay Gin verstaut hatte und ein paar Fläschchen Wasser und Bier ihre Plätze gefunden hatten. Die dann doch halbwegs gefüllte Venue startete direkt voll durch. DEATH ANGEL waren in Höchstform. Man sah ihnen wieder einmal an, wieviel Spaß sie auf der Bühne hatten. Wieder einmal zogen sie ihr Publikum von Anfang an mit.

DEATH ANGEL: live brilliant mit großartigem Sound und die Fans voll im Griff!!!

Der Saal tobte. „Claws in so Deep“ ließ mich aufhorchen und erkennen, dass der Sound nun passte. Freude! Von hinten wurde es irgendwie feucht, naja, bei soviel Bewegung musste ich mit der kleinen Bierdusche eben leben. Und die Temperaturen ließen die Hose auch schnell wieder trocknen. Bei „Mistress of Pain“ bildete sich der erste Moshpit des Abends! Klar, gute Wahl! „Thank you so much for keeping Heavy Metal alive! Are you ready to celebrate Heavy Metal with DEATH ANGEL?“ Oh, yesss!!! Basser Damien Sisson hatte sein Publikum wie immer fest im Griff. Er flog mit seinem Bass über die Bühne und hatte ganz offensichtlich richtig Spaß! Und weiter ging es mit „keeping Metal fucking alive!“. „The Ultra-Violence“ gepaart mit „Thrown to the Wolves“ kochte die eh schon bombastische Stimmung weiter hoch.

MTV HEADBANGERS BALL 2018 in Saarbrücken: Nicht annähernd ausverkauft trotz coolem Line-Up!

Und bevor sich diese großartige Show dem Ende entgegen neigte, gab es die Worte, die man in dieser Situation brauchte, um nicht zu enttäuscht zu sein, dass die Show schon nach 50 Minuten zu Ende ging. „DEATH ANGEL will be fucking back! Do you hear me?“ Ja, klar! Daraufhin schrie sich der Sänger mit „The Moth“ die Seele aus dem Leib! Was für eine Show!
Es wurde um- bzw. aufgebaut. Screens und Machinengewehrpappmänner wurden an ihren Platz gebracht. Es lebe das Bühnenbild! Den Besuchern war anzusehen, dass jeder auf SODOM wartete. Natürlich, ich auch. Spannend war das! Außer Frontman und Chef Tom Angelripper stand nur neues oder neu-altes Musikervolk auf der Bühne. Zudem hatte man in den vergangenen Monaten aus dem SODOM-Trio ein Quartett gebildet. Um 20.40 Uhr betraten die Herren SODOM die Bühne. Gefeiert und beschrien von ihren Fans. Ich stand falsch. Aus Gewohnheit an der Seite. Vor mir nicht wie gewohnt Tom Angelripper, sondern Frank Blackfire mit seiner Gitarre. War nicht schlimm, so voll war es nicht und der Fehler war schnell korrigiert. „Geht’s euch gut?“ Gekreische! Und los! „Procession to Golgatha“ und „Blasphemer“ donnerten durch die Garage. Gleich entstand der erste Pit, einer von vielen während dieses Sets. Herr Angelrippert freute sich, dass mitten in der Woche so viele Thrasher unterwegs sind. Nachdem geklärt war, wer am nächsten Tag arbeiten muss, konnte es weitergehen. „Partisan“ von der aktuellen EP knallte richtig.

SODOM feiert Frank Blackfire und das beste Scheißbier der Welt!

Ich hatte mich an des neue Line-Up bereits gewöhnt. Kräftiger, druckvoller und vor allem spielfreudiger als bisher wirkten die Jungs. Die Band wurde vorgestellt. Nach der Nennung von Frank Blackfire kam, klar was sonst, „Agent Orange“ Sehr geil! Und dann gab es für den Frontman einen Schluck aus der Bierflasche. Ich musste lachen. „Das ist das beste Scheißbier der Welt!“ Er lachte und prostete den Fans mit einer Flasche Karlsberg Ur-Pils zu. Ja, ich wusste wovon er spricht. Ich mag das auch nicht. „Conflagration“ und „Outbreak of Evil“ ließen die Menge explodieren. Geschrei, Pit, Spaß! Die Fans wurden vom Frontman darauf hingewiesen, dass Stagediving verboten ist, aber ja soviel Spaß macht, worauf hin sich einzelne Stagediver auf den Weg in Richtung Bühne machten, um vor der Absperrung von den Securities einkassiert zu werden. „Tired and Red“ wurde als weiterer Kracher draufgepackt. Und nach einer viel zu kurzen Stunde ging die zweite Hammershow des Abends mit viel Gebrüll und zahlreichen Pfiffen zu Ende.

Die Bühne wurde von SODOM und Equipment geräumt und war…leer, als nach einer weiteren Pause EXODUS die Bühne betraten. Mehr als das Backdrop hatte man bei EXODUS wohl für überflüssig gehalten. Mit „Bounded by Blood“ wurde das Set eröffnet. Steve „Zetro“ Sauza schrie: “Put your horns to the air!“ Und weiter ging es mit „Exodus“. Ich musste nicht lange überlegen und entschied mich den Heimweg anzutreten. Nach zwei so großen Shows war bleiben in diesem Moment irgendwie schwierig. Vielleicht beim nächsten Mal wieder auf irgendeinem Festival mit einer Tüte Pommes in der Hand.
Und so ging ich nach einem super Konzertabend etwas eher als geplant aber total zufrieden heim.

Fotos: Anke Braun/ vampster.com

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ert Frank Blackfire und das beste Scheißbier der Welt!

Ich hatte mich an des neue Line-Up bereits gewöhnt. Kräftiger, druckvoller und vor allem spielfreudiger als bisher wirkten die Jungs. Die Band wurde vorgestellt. Nach der Nennung von Frank Blackfire kam, klar was sonst, „Agent Orange“ Sehr geil! Und dann gab es für den Frontman einen Schluck aus der Bierflasche. Ich musste lachen. „Das ist das beste Scheißbier der Welt!“ Er lachte und prostete den Fans mit einer Flasche Karlsberg Ur-Pils zu. Ja, ich wusste wovon er spricht. Ich mag das auch nicht. „Conflagration“ und „Outbreak of Evil“ ließen die Menge explodieren. Geschrei, Pit, Spaß! Die Fans wurden vom Frontman darauf hingewiesen, dass Stagediving verboten ist, aber ja soviel Spaß macht, worauf hin sich einzelne Stagediver auf den Weg in Richtung Bühne machten, um vor der Absperrung von den Securities einkassiert zu werden. „Tired and Red“ wurde als weiterer Kracher draufgepackt. Und nach einer viel zu kurzen Stunde ging die zweite Hammershow des Abends mit viel Gebrüll und zahlreichen Pfiffen zu Ende.
Die Bühne wurde von SODOM und Equipment geräumt und war…leer, als nach einer weiteren Pause EXODUS die Bühne betraten. Mehr als das Backdrop hatte man bei EXODUS wohl für überflüssig gehalten. Mit „Bounded by Blood“ wurde das Set eröffnet. Steve „Zetro“ Sauza schrie:“Put your horns to the air!“ Und weiter ging es mit „Exodus“. Ich musste nicht lange überlegen und entschied mich den Heimweg anzutreten. Nach zwei so großen Shows war bleiben in diesem Moment irgendwie schwierig. Vielleicht beim nächsten Mal wieder auf irgendeinem Festival mit einer Tüte Pommes in der Hand.
Und so ging ich nach einem super Konzertabend etwas eher als geplant aber total zufrieden heim.