RED HARVEST: Ein Hallo an KRAFTWERK!

RED HARVEST: Ein Hallo an KRAFTWERK!

„Internal Punishment Programs“ ist, wie ich nach dem knapp einstündigen Gespräch mit Gitarrist TurboNatas alias Kjetil erfuhr, mehr als nur ein normales RED HARVEST-Album. Normal waren die fünf Norweger eh nie, aber die konsequente Finsternis und die Industrial-Klänge in Verbindung mit metallischer Brutalität jenseits aller Normen gipfelt in diesem Album. Der gut gelaunte und unwesentlich bekiffte Norweger gab sehr witzig, aber auch ernsthaft bereitwillig Auskunft über schwierige Zeiten im Hause RED HARVEST, ungewöhnliche Aufnahmen und warum zur Hölle kein Song mit deutschem Titel auf dem Album zu finden ist.

Hi Kjetil, alles klar bei dir?

Klar, ich relaxe, höre gute Musik und schaue fern, alles in Ordnung bei mir.

Sehr gut, dann bist du ja wunderbar erholt. Besser als ich, als ich zum ersten Mal „Internal Punishment Programs“ hörte. Ich war gerade auf der Autobahn unterwegs und dieses fiese Hupen-Sample vor „Teknocrate“ erschreckte mich so, dass ich fast in einen LKW gekracht wäre.

Also sehr gute Autofahrmusik (lacht). Mir ging es nicht anders, als ich es zum ersten Mal hörte. Da hat unser Keyboarder doch tatsächlich kleine fiese Details eingebaut, von denen ich nichts wusste.

Überhaupt ist das neue Album sehr fies, der Hauptunterschied zu „Sick Transit Gloria Mundi“ ist, dass es um einiges aggressiver und metallischer ist.

Das ist genau der Punkt. Als wir vor über einem Jahr begannen das Album zu schreiben, gingen wir bei den Proben völlig anders vor. Auf den Alben zuvor arbeitete jeder für sich zu Hause. Dieses Mal nahmen wir die Basics im Proberaum mit einem alten Kassettenrecorder auf und arbeiteten sie dann aus. Ich denke das ist der Hauptgrund, warum das Album so brutal wurde. So klingt es auch, wenn wir live sind und es ist das Resultat einer im Kollektiv arbeitenden Band. Auch die Produktion trägt einiges dazu bei, aber dazu kommen wir wohl später noch (lacht).

Richtig erkannt. Die Keyboards und Synthies gibt es zwar immer noch, aber sie sind meistens im Hintergrund und spielen nicht so eine große Rolle.

Ja manchmal, aber manchmal auch nicht. Es gibt immer noch viele Samples und Soundeffekte bei uns, aber es klingt einfach jetzt mehr nach RED HARVEST on stage. Manche Leute glauben, wir wären mehr eine Elektro-Band als eine Metalband. Aber Synthies und Samples sind nach wie vor ein enorm wichtiger Bestanteil unserer Musik. Das Studio in dem wir aufgenommen haben gehört unserem Live-Mischer, daher klingt es auch eher nach Live-Band. „Internal Punishment Programs“ ist ein echtes Bandalbum.

RED HARVEST klingen seit jeher nach RED HARVEST. Ich habe niemals herausgefunden, was die besonderen Zutaten sind…

Als wir mit dem Songwriting begannen, hatten wir eine riesige Sammlung an Metal- und Rockriffs, der ursprünglich geplante Titel war sogar „Harvest Bloody Harvest“ (lacht). Aber gegen Ende – dazu kommen wir auch noch – veränderte sich doch die Musik. Aber „Harvest Bloody Harvest“ reflektiert die Zeit des Songwritings perfekt. Es war wirklich eine gute Zeit, um Musik zu machen.

Ich meinte eher, dass RED HARVEST auf nicht gerade aufregenden Elementen basieren, diesen aber Charakter geben und etwas düsteres, brutales und sehr intensives daraus machen.

Naja, wir haben fünf Mitglieder, manche sind totale Metalheads, andere hören fast nie Heavy Metal. Das macht unsere Musik wohl originell. Außerdem gibt es keine Referenzen, nach denen wir verglichen werden können.

Sogar der punkige Teil in „Mekanizm“ ist dunkel und böse.

Ja, ich weiß welche Stelle du meinst, klingt ein wenig nach MOTÖRHEAD, nicht? Die tritt ordentlich Arsch, das stimmt. Aber zurück, ich habe nie eine andere Band gehört, die so wie wir klingt, daher sind wir wohl einzigartig. Egal ob es dir gefällt oder nicht (lacht)!

Es gibt aber auch zwei abgefahrene Elektrosongs auf der Scheibe, „Abstract Morality Junction“ und „Synthesize My DNA“.

TurboNatas von RED HARVEST im Gespräch
TurboNatas wurde von diversen Samples auf ‚Internal Punishment Programs‘ überrascht: „Da hat unser Keyboarder doch tatsächlich kleine fiese Details eingebaut, von denen ich nichts wusste.“

Das meinte ich mit, „egal ob es dir gefällt oder nicht“. Das ist wohl einer der Gründe, warum wir klingen, wie wir klingen. Wir alle mögen GGFH und dunkle Musik, EBM und solchen Kram. Ich denke, das ist ein weiterer Aspekt für dunkle Musik, Gitarren haben die Finsternis nicht gepachtet! Wenn es den Leuten nicht gefällt, dann sollen sie den Song eben nicht anhören, das ist nicht mein Problem. Mensch gegen Maschine, das ist es, worum es bei RED HARVEST geht und daher setzen wir auch Elektronik ein. Das ist auch ein Grund, warum wir so viele K´s verwenden, wir lieben KRAFTWERK! An dieser Stelle ein Hallo an KRAFTWERK (lacht)!

Der Synthi-Sound von „Abstract Morality Junciton“ klingt etwas nach…

Play Station-Musik! (lacht sich kringelig)

Fast, es klingt nach der ersten Nintendo-Konsole. Mein Bruder hatte damals so eine und da gab es ein Spiel namens „California Games“ oder so. Das Surfen war von diesem Synthie unterlegt. Aber abgesehen davon kann man zu diesem Song wirklich headbangen.

Ja, der Song hat einen klasse Vibe.

Diese Nummer und „4418“ wurden im Studio von Lrz. aufgenommen.

Ja, er hat die Möglichkeiten dazu und nutzte sie auch. Zu „4418“ gibt es eine interessante Geschichte: Unser Gitarrist und Sänger Jimmy (auch genannt Ofu Kahn – Anm. d. Verf.) arbeitet in einer Metallfabrik. Er nahm mit einem Minidiskrecorder alle Sounds auf, zum Beispiel wie Metall auf Metall knallt, all diese industriellen Sounds eben. Das wurde dann im Studio von Lrz. bearbeitet und zu Musik gemacht. Zu „Synthesize My DNA“ gibt es folgendes zu sagen: Ich wollte schon immer einen Song machen, der auf einem brutalen Noisecore-Loop basiert, so wie die Schweden TARMVRÄD es machen. Total brutale Musik, die nur auf Loops basiert. Es ist toll in einer Band zu spielen, bei der solche Experimente erlaubt sind.

Letztes Mal habt ihr mit Neil Kernon (CANNIBAL CORPSE, NEVERMORE, JUDAS PRIEST, etc. – Anm. d. Verf.) aufgenommen, dieses Mal habt ihr das Album selbst produziert und im Studio Fredman mischen lassen. Wart ihr nicht zufrieden mit seiner Arbeit?

Doch, wir waren sehr zufrieden. Aber es ist sehr teuer mit einem Producer zu arbeiten und außerdem hat Neil uns viel gelernt, als wir „Sick Transit Gloria Mundi“ mit ihm aufnahmen. Er sagte, das Wichtigste sei es, in einem guten Studio ganz klar aufzunehmen. Da wir das quasi zu Hause – also im Studio unseres Live-Mischers – erledigten, sparten wir uns viel Geld, das wir für das Mischen in Schweden investieren konnten. Das war eine gute Entscheidung, da andere das Album hören konnten. Das
Fredman ist eh ein Metalstudio und kennt sich mit der Materie bestens aus. Bis auf letztes Mal haben wir bisher alle Alben selbst aufgenommen und gemixt, dieses Mal gaben wir es in Fremde Hände, aber wir hatten natürlich Vorstellungen, wie es klingen sollte. Das Team dort ist sehr kompetent und freundlich und erledigte alles so, wie wir es wollten. Das war gut angelegtes Geld!

Euer Line-Up ist schon lange stabil.

Ja, seit Ende 1997, als unser alter Drummer ausstieg. Davor gab es auch keine Veränderungen. Unser neuer Drummer war die richtige Wahl, es herrscht ein sehr harmonisches Bandgefüge. „Neuer Schlagzeuger“ klingt so komisch, er ist ja länger dabei als der Alte. Das ist wohl wie mit Peter Criss und Eric Carr bei KISS. (lacht)

Veränderungen im Line-Up wären wohl mit drastischen Stiländerungen verbunden.

Die Frage ist, ob RED HARVEST das überhaupt verkraften würden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer von uns ersetzt werden könnte. So wie es jetzt ist, muss es auch weiterhin sein.

Bei RED HARVEST denke ich nicht an fünf Individuen, mehr an ein Kollektiv, da auch niemand im Vordergrund steht.

Eigentlich nicht. Wenn wir Musik machen, sind wir fünf verschiedene Personen, die zusammen Musik machen. Wir hängen auch nicht viel privat miteinander ab, aber gerade das macht uns zu RED HARVEST.

Zurück zum Album: Was mir dieses Mal sehr fehlt, ist der Track mit dem deutschen Titel.

Das ist auch eine Neuerung mit diesem Album. Nicht, dass wir so einen Song nicht gehabt hätten – er fiel lediglich durch das Raster. Wir hatten ein paar Nummern, die nicht auf das Album kamen, da sie einfach nicht funktionierten. Ich zerbrach mir wirklich den Kopf nach einem Titel. Naja, vielleicht kommt nächstes Mal wieder einer. Tut mir leid. (lacht)

Wie viele Songs habt ihr weggeworfen?

Es waren zwei oder drei. Einer war fast fertig und für einen anderen Song gab es sogar schon die Vorproduktion während für den letzten bereits mehr als die bloße Idee stand. Das sind Sachen, die während den Aufnahmen einfach passieren. Kommen wir noch auf die Texte zu sprechen?

Ja, das wollte ich eigentlich gleich.

Das RED HARVEST Cover von 'Internal Punishment Programs'
Das RED HARVEST Cover von ‚Internal Punishment Programs‘

Das wird jetzt eine lange Geschichte. Die Vorproduktion für „Internal Punishment Programs“ wurde vor Weihnachten gestartet, danach ging es auf eine Europatour. Als wir von dieser Tour zurückkehrten waren wir sehr erschöpft, einige Shows waren scheiße, der Tourbus ging kaputt und wir mussten mit kleinen Kübeln durch die Gegend fahren. Wir arbeiteten an den Songs im Februar weiter, währenddessen hatte Jimmy einen Nervenzusammenbruch. Ich weiß nicht, ob du ihn schon mal gesehen hast, aber er ist ein echter Schrank. Er schmiss in der Arbeit einen Kollegen aus dem Fenster, dann musste er erstmal vier Monate der Arbeit fernbleiben, einen Psychologen aufsuchen und Antidepressiva schlucken. Darum geht es in dem Album, wir änderten die Songtitel und es wurde mehr und mehr ein sehr persönliches Album. Was ein Rock ´n Roll-Album werden sollte, wurde zum dunkelsten und brutalsten Album, dass wir jemals gemacht haben. „Internal Punishment Programs“ ist einerseits auch ein Konzeptalbum über Jimmy und seine soziale Paranoia. Im ersten Song wird alles erklärt, danach geht es um die Dinge, auf denen diese Paranoia basiert, es wird detailliert erklärt. Im abschließendem Titeltrack geht es um Jimmy und wie sein Gehirn zurückschlägt.

Wenn du dir die alten Alben anhörst und die Texte, die allesamt von Jimmy sind, durchliest, findest du Krieg, totale Überwachung, Aliens und so weiter. Auf einmal glaubte er an all das, es war ein Albtraum für ihn auf Tour zu gehen, geschweige denn, in ein Flugzeug zu steigen. Es war für ihn wirklich wichtig, dieses Album zu machen, er konnte so seine schweren persönlichen Probleme überwinden. Eigentlich ist er ein unglaublich netter und lieber Kerl, aber es war nur eine Frage der Zeit, bis er kollabieren würde. Das war ein Zeichen, ein Weckruf. Aber jetzt ist er wieder auf dem Damm und es geht ihm gut.

Ich hätte beim Durchlesen der Texte diesen Hintergrund nie erwartet.

Jimmy suchte die ganze Zeit im Internet und in Büchern nach Inspirationen für seine Texte, aber er fing plötzlich an, das zu glauben. Paranoia, Zukunft und Maschinen haben nicht wirklich was mit den Texten zu tun. Ich musste auch einige persönliche Probleme überwinden und überhaupt war das letzte Jahr einfach zu viel für uns. Es passieren auch derzeit sehr viele Sachen. Seit wir auf Nocturnal Art Productions gelandet sind werden wir auch langsam bekannter, das bedeutet natürlich auch Stress.

Dann war das Album also eine Katharsis für euch.

Nicht nur das Album. Es tut allgemein gut bei RED HARVEST zu spielen, da kann man den ganzen Druck, der permanent auf einem lastet gut rauslassen. Es wird auch weiterhin wichtig für uns sein, die Produktivität aufrecht zu erhalten.

Ein sehr interessantes Statement habt ihr auf „Sick Transit Gloria Mundi“ abgegeben. „Reality is boring“ heißt es da.

Das stimmt. Deshalb nehmen wir auch Drogen (lacht). Ich scherze jetzt nicht, aber ich mach doch Witze darüber. Wir versuchen die Finger davon zu lassen, aber wenn einfach nichts passiert, dann muss man was tun. Ich bin hyperaktiv, darum heiße ich auch TurboNatas (lacht)!

TurboNatas und RED HARVEST stehen auch auf EBM
„Gitarren haben die Finsternis nicht gepachtet!“ TurboNatas und RED HARVEST stehen auch auf EBM. Die Band von links nach rechts: Thomas B (Bass), E_Wroldsen (Drums), Ofu Kahn/Jimmy (Vocals, Guitar), Lrz. (Synthies) und TurboNatas (Guitar).

Themawechsel, ihr seid nie viel auf Tour.

Naja, da waren schon ein paar, 1992 ging’s durch England. 1994 war eine große Tour durch Deutschland, aber die mussten wir abbrechen, da unser Drummer ernsthaft krank wurde. Die nächste Tour war dann 1997, aber die Promotion war mies. In Norwegen spielen wir viel und in Großbritannien sind wir auch öfter mal, da ist es immer hervorragend für uns. Diese Insel ist wirklich größer als man denken möchte, da kann man problemlos zwei Wochen am Stück unterwegs sein. Wir spielen Touren, wenn wir sie für gut erachten. Wir hoffen im Januar mit ARCTURUS und ENSLAVED durch Europa zu touren, das könnte ein cooles Package werden, da es sehr viele einzigartige Stilrichtungen sind. Es ist überhaupt sehr schwer für uns einen geeigneten Tourpartner zu finden. Es ist halt schwer in Deutschland vor einem Black Metal-Publikum aufzutreten, da die meistens nur böse kucken und rumstehen. In Norwegen ist ein Black- und Death Metal-Publikum kein Problem, die gehen voll mit und sind offener.

Was habt ihr in nächster Zeit noch geplant?

Eine DVD wird vielleicht kommen, da wir viele Videos und Livemitschnitte haben, aber das kann noch dauern. Dafür haben wir bald unseren ersten Auftritt im norwegischen Fernsehen. Wir müssen Playback im Fernsehen machen.

Das ist cool! (konnte mir das Lachen nicht verkneifen – Anm. d. Verf.)

Keine Ahnung, ob das so cool ist. Wir fragten uns, ob wir das wirklich tun wollen, aber das geht schon in Ordnung. Meine Mutter wird es halt freuen, ihr Sohn im Fernsehen… Du weißt schon.

Gibt es noch andere Bands? Wie sieht es mit den berüchtigten MEZZERSCHMITT aus?

TurboNatas von RED HARVEST
„Es ist halt schwer in Deutschland vor einem Black Metal-Publikum aufzutreten, da die meistens nur böse kucken und rumstehen.“ In Norwegen geht’s auf Konzerten anders ab!

Ach, da war unser Keyboarder dabei, er musste Blasphemer und Hellhammer unterstützen. Ich glaube MEZZERSCHMITT entstanden nur, weil sich Blasphemer mal wieder mächtig gelangweilt hat. Versteh mich nicht falsch, er ist ein wirklich guter Freund von mir. Er lebt jetzt in Portugal, aber jedes Mal wenn er zu Hause ist hängt er bei mir rum. MAYHEMs Tour mit DANZIG in den Staaten wurden übrigens gecancelled, das hat er mir heute am Telefon erzählt. Aber ich schweife ab, ich denke mit MEZZERSCHMITT ist jetzt nichts mehr. Ansonsten verlangt RED HARVEST meine volle Aufmerksamkeit und dadurch ist das auch meine oberste Priorität. Wenn mich eine befreundete Band braucht bin ich natürlich da und helfe.

Abschließend kommen wir zum Artwork.

Ja, das ist von mir. Die Silhouette einer gigantischen Metallklaue, die im Hafen von Oslo ist. Ich machte ein paar Fotos, später diskutierten wir, wie wir sie verwenden konnten. Naja, da gibt es einen Film namens „Hardware“ von 1992, – ich sage nicht dass es ein guter Film ist – der uns sehr beeinflusst hat. Wir wollten also ein Artwork im Stil dieses Films. Es musste dunkel sein und zur Musik passen, zu diesem gewalttätigen, irgendwo maschinellem Album.

Im Video zu „Anatomy of the Unknown“ ist das Artwork ja quasi erklärt, diese Metallklaue sieht man in Farbe und Großaufnahme. Davor habe ich mich permanent gefragt, was denn das sein könnte.

Wirklich? Das ist gut zu hören, ich dachte, es wäre sehr leicht rauszufinden, was in diesem Bild eigentlich steckt. Ich bin froh, dass man noch andere Lösungen mit dem Bild assoziieren kann. Kürzlich sprach mich ein Freund von mir auf das Video an, es lief scheinbar im norwegischen Fernsehen. Langsam werden wir groß in Norwegen (lacht). Aber es stimmt tatsächlich; es geht mit uns bergauf. Die Reviews sind diesmal ausnahmlos gut, und es wird noch schlimmer: In den USA erscheint das Album im Oktober, da kommt noch viel Arbeit auf uns zu.

Jedenfalls zerstört diese Metallklaue Altmetall. Würdet ihr auch gerne mit euer Moderne alte Metalbands „zerstören“?

(lacht) Nein, so ist das nicht gemeint. Ich liebe so viele Bands, das wäre falsch zu sagen. Ich zerstöre nur einige Bands mit meinem Mittelfinger, aber die nenne ich selbstverständlich nicht (lacht).

Wenn du mir nun noch deinen Lieblings-Science Fictionfilm oder -buch verrätst, hast du Ruhe vor mir.

Es gibt da ein Buch von einem norwegischem Autor, das ich sehr cool finde. Ich weiß nicht, ob es das in anderen Sprachen auch gibt, aber es ist das verrückteste und kaputteste Buch, das ich jemals in meinem ganzen Leben gelesen habe. In Sachen Filmen mag ich „Dune“ von David Lynch und „Blade Runner“ sehr. Aber eigentlich ist eher Jimmy der Science Fiction-Fan, ich stehe eher auf kranken Scheiß wie David Lynch.

Du kannst dich ja bei mir melden, wenn du hinter den Sinn von „Mulholland Drive“ gestiegen bist. Kjetil, ich danke dir für das Gespräch!

Ich arbeite seit Jahren dran. Danke auch an dich!

Layout: Uwe

Captain Chaos
Ehemann, Vater, Musikenthusiast, Plattensammler, Trauerbegleiter, Logistiker, Autor, Wandergeselle