ISLAND: Der unbedingte Glaube an ein positives Ende

Ich habe es schon vor fünf Jahren gewusst – ISLAND aus Bonn dürfen nicht unterschätzt werden. Ihre beiden EPs "Orakel" und "Island" haben vor einigen Jahren für arge Gänsehaut gesorgt und jetzt packt endlich auch das Debütalbum zu, allerdings an ganz anderer Stelle: Auf "Island" sind die beiden Hauptakteure Christian Kolf und Florian Toyka leiser, ruhiger, beschwörender, besser. Christian Kolf spricht über Gastmusiker, chinesische Künstler und die gestige Heimat.

Ich habe es schon vor fünf Jahren gewusst – ISLAND aus Bonn dürfen nicht unterschätzt werden. Ihre beiden EPs Orakel und Island haben vor einigen Jahren für arge Gänsehaut gesorgt und jetzt packt endlich auch das Debütalbum zu, allerdings an ganz anderer Stelle: Auf Island sind die beiden Hauptakteure Christian Kolf und Florian Toyka leiser, ruhiger, beschwörender, besser. Christian Kolf spricht über Gastmusiker, chinesische Künstler und die geistige Heimat.


Zu Beginn gleich eine Sache, die mich nicht loslässt: Jedes mal wenn ich jemandem von euch erzähle, weiß ich nicht ob ich euren Bandnamen wie den nordeuropäischen Inselstaat oder wie das englische Wort für Insel aussprechen soll. Überlasst ihr das ganz dem Hörer?

Danke für deine Worte. Wir sprechen den Namen englisch aus, also wie eine Insel.

Dann herzlichen Glückwunsch zu eurem richtigen Debütalbum. Einige Jahre sind seit den Aufnahmen ins Land gezogen – könnt ihr noch immer zum Endergebnis stehen?

Ja, auf jeden Fall. Gerade weil so viele Jahre vergangen sind, haben wir selbst einen ganz anderen Bezug zu der Musik bekommen. Wenn Du deine eigene Musik erstmal ein Jahr lang nicht mehr gehört hast, dann wirkt es fast wie eine fremde Band. Die ganze Studioarbeit vergisst man langsam und man hört nur noch die Musik.

Musikalisch hat sich im Vergleich zu Orakel einiges geändert, vor allem seid ihr ruhiger geworden. Weil ihr die ganze Musik auf Akustikgitarren geschrieben habt?

Nicht auf Akustikgitarren. Aber clean, unverzerrt, ohne Drummer und nicht im Proberaum. Wir hatten damals zwar vor, etwas Anderes zu machen, aber das ergab sich eher so. Die Entwicklung weg vom Death Metal hat schon mit der 4-Track EP gestartet, also die letzten 4 Lieder auf dem Re-Release von Orakel. Viel hat sich aber auch durch die Produktion ergeben. Wir waren zu der Zeit einfach müde vom Geknüppel und wollten uns weiterentwickeln.

In den letzten Tagen ist mir beim hören des Albums eine musikalische Verwandtschaft zu den letzten Alben von ENSLAVED aufgefallen. Kommt das daher, weil sie ebenso die Musik auf unverzerrten Gitarren schreiben?

Keine Ahnung. Vielleicht weil wir Isa zu der Zeit gehört haben. Aber mich persönlich haben eher ältere ENSLAVED-Platten beeinflusst, wenn überhaupt.

Erjammt ihr euch die Musik gemeinsam? Oder verbindet ihr dabei die Ideen, die ihr als einzelne Personen habt, mit denen des anderen?

Teils, teils. Manche Lieder wurden erjammt, manche wurden von einem Musiker geschrieben und der andere hat sich eine zweite Stimme dazu ausgedacht. Manche Lieder hat man im Alleingang arrangiert, manche zusammen.

Wenn ich mir Island so anhöre kommt es mir so vor, als wären die Songs alle recht schnell entstanden, auch wenn sie einen sehr detaillierten Charakter haben. Stimmt das?

Es geht so. Ich würde sagen, wir haben schon über ein Jahr an den Liedern gearbeitet bis wir dann mit den Aufnahmen angefangen haben.

In meiner Kritik habe ich folgendes geschrieben: Sie sind weder so verträumt wie ANATHEMA, noch so scharf wie ISIS. Auch nicht so kalkuliert wie OPETH oder so folkig wie TENHI, aber doch haben sie von all diesen Bands etwas. Könnt ihr das nachvollziehen? Seht ihr eure Inspirationen auch dort, oder bei anderen Bands?

Wir haben diese Frage letztens schonmal gestellt bekommen. Ich für meinen Teil kann sagen, dass ANATHEMA auf jeden Fall ein Einfluss sind. TENHI kenne ich gar nicht. ISIS habe ich nie wirklich intensiv gehört, OPETH schon. Gerade das Lied To Bid You Farewell hat mich beeinflusst und mein Interesse an anderer Musik geweckt, wie zum Beispiel der von DOMINIC MILLER.

Woher wisst ihr eigentlich, für welche Band ihr eine jeweilige Idee verwendet? Musikalische Berührungspunkte bei VALBORG und KLABAUTAMANN sind oftmals gegeben, ebenso bei WOBURN HOUSE und ISLAND.

Das ist eigentlich immer recht einfach für uns: Wir hören da auf ein Gefühl. Für Außenstehende ist das vielleicht nicht so leicht nachzuvollziehen, doch für uns ist dieses Gefühl schon immer sehr konkret. Ein weiterer Einfluss sind auf jeden Fall die Musiker und die Konstellationen, denn daraus ergibt sich erst der Sound.

Eigentlich klingt das Material, als wäre es von einer ganz anderen Band. Warum läuft die Musik immer noch unter dem Banner ISLAND?

 ISLAND
Durch Florians Tante von der Galerie von Frau Sommer direkt auf das Plattencover: Das Bild Man With Cattle von Zeng Mi.

Warum eine neue Band gründen? ISLAND stehen nicht nur für Death Metal, sondern für alles was Florian und ich als Gitarrenduo mit diversen Session-Musikern entstehen lassen. Das ist außerdem wieder eine Gefühlssache. ISLAND hatten sich nach Patricks Ausstieg aufgelöst. Florian und ich entschieden uns dann weiter zu machen und die Demos rauszubringen. Nach und nach ging es wieder voran. Soweit bis schließlich die beiden Demos als Orakel wiederveröffentlicht wurden. Darum läuft die Musik unter dem Namen, weil es auch um das Weitermachen geht und nicht um das Aufgeben.

Die Songs haben alle eine verträume Seite, können andererseits aber auch plötzlich ausbrechen. Ich finde es grandios, wie heavy ein eigentlich recht stilles Lied wie Waterside werden kann.

Waterside wurde ursprünglich auch als härterer Song geschrieben. Wie schon gesagt, einiges hat sich auch erst durch die Produktion ergeben. Origin ist auch so ein Fall. Der Song wurde eigentlich noch mit Patrick zusammen im Proberaum geschrieben und war dementsprechend heavy.

Ich kann gar nicht so genau meinen Favoriten aus Island heraus picken. Jedes Stück hat seine großen Momente, Waterside, Mistral, Origin und Sol haben mich tief berührt, gleichzeitig wird es schnell so unbequem, dass jeder Kitsch im Keim erstickt wird. Passieren solche brutalen Umschwünge aus Kalkül?

Nein, gar nicht. Wir lassen uns einfach treiben und hören auf unser Gefühl.

Mit Jukai habt ihr an den Beginn des Albums gleich das längste Stück gepackt – eine ungewöhnliche Entscheidung. Passt das Lied einfach so gut an den Anfang?

Ja. Es ist die perfekte Einleitung. Eine Reise. Wir haben uns damals gedacht, dass wenn man das Lied ganz durchhört, dann wird man sich erst recht in die restliche Musik fallen lassen können.

Nur ein Song wird richtig Heavy: Origin, und auch nur in der zweiten Hälfte. War das ein einmaliger, aber sagenhaft guter Ausrutscher, oder wird es wieder vorkommen?

Bestimmt. Wir schließen nichts aus, aber planen auch nichts.

Der Gesang ist relativ in den Hintergrund gemischt, habt ihr auf die Instrumente mehr Wert gelegt? Oder lag es am Selbstbewusstsein der Sänger? Fehlt da Inbrunst, oder ist diese Zurückhaltung wichtig, um nicht unglaubwürdig zu werden?

Also dass wir den Gesang bewusst in den Hintergrund gemischt hätten kann ich jetzt nicht sagen. Ich finde ihn auch nicht so sehr hintergründig. Dominieren tut er sicher auch nicht, und man merkt, dass das irgendwie ein Gitarristen-Album ist. Dass der Mix so ist wie er ist hat sich aber einfach ergeben, wir haben das gemacht was für uns gut klang.

Die Aufnahmen fanden bereits zwischen 2004 und 2006 statt, VENDLUS hat bereits vor zwei Jahren die beiden EPs neu aufgelegt. Warum haben sie bis jetzt darauf gewartet, Island zu veröffentlichen?

Naja, was heißt veröffentlicht? Auf der VENDLUS-Seite, die die letzten Monate von 2009 sogar komplett offline war, prangt im Moment nur ein Banner, auf dem Relaunch 2010 und two releases from our german brothers coming january 2010 zu lesen ist. Mehr nicht. Beide Alben – VALBORG Glorification Of Pain und eben Island – hat VENDLUS im Prinzip noch nicht veröffentlicht. Sie liegen zwar seit über einem Jahr fertig bei dem Typen rum, aber seine Seite wieder in Gang zu bringen, die CDs in seinen Shop einzustellen oder Promo zu machen hat er nicht geschafft. Totaler Stillstand seit über einem Jahr. VALBORG veröffentlichen im April bereits auf ZEITGEISTER den Nachfolger. Langsam wird es wirklich lächerlich. Wenigstens haben wir bei VALBORG unsere Freiexemplare bekommen, von Island hat man uns größtenteils beschädigte bis zerstörte Exemplare gesendet – das Album wird also rar! Für beide CDs gilt: wer sie haben will, bekommt sie nur bei uns. Mit VENDLUS ist wahrscheinlich nicht mehr zu rechnen. Da hat jemand massive private Probleme und lässt seine Geschäftspartner drunter leiden.

 ISLAND
ISLAND stehen nicht nur für Death Metal, sondern alles was Florian und ich als Gitarrenduo und diversen Session-Musikern entstehen lassen. Bei dieser Formation geht es nicht um das Aufgeben, sondern um das Weitermachen.

Als Schlagzeuger konntet ihr den Jazzer Rafael Calman gewinnen. Woher kennt ihr ihn? Hatte Patrick Schroeder keine Zeit oder keine Lust mehr?

Patrick hatte keine Zeit und keine Lust ein ganzes Album zum dem Zeitpunkt einzuspielen. Rafael ist ein sehr guter Freund von mir. Wir kennen uns schon seit elf Jahren und haben zusammen in den ersten Bands gespielt. Patrick wird aber auf der kommenden EP spielen, die wir wahrscheinlich Ende des Jahres veröffentlichen werden.

Sein Schlagzeugspiel ist gigantisch. Sehr gefühlvoll, auch in den schnellen Stellen, die recht heavy sind. Ist sein Spiel das, was die Musik verlangt?

Für das jetzige Album – ja. Das war einfach die perfekte Wahl.

Inwiefern konnte er sich einbringen – habt ihr ihm vage vorgegeben, wie er in den jeweiligen Stellen spielen soll, oder wurde alles genau vorgeschrieben?

Nein gar nichts. Die Aufnahmesession geschah relativ spontan. Eigentlich hatte ein anderer Schlagzeuger zugesagt. Aber wie das so ist, kam die Absage eine Woche vor dem Aufnahmetermin. Da gab es nur einen der in Frage kam – Rafael. Wir haben uns quasi getroffen, er hat sich das Material abends angehört und dann wurde aufgenommen. Keine Planung, keine Vorbereitung. Einfach nur Gefühl und Können. Er ist wirklich ein herausragend guter Schlagzeuger. Es war eine Ehre mit ihm zusammenzuarbeiten und wir sind sehr dankbar, dass er damals so schnell eingesprungen ist.

Jan Buckard hat auf Island den Kontrabass beigesteuert, ebenso wie wie es einige Bläser zu hören gibt. Kam das während der Aufnahmen hinzu, so als hättet ihr gemerkt, dass in der Musik noch was fehlt? Vor Nadir möchte man jedenfalls ehrfürchtig niederknien.

Kontrabassisten sind rar in unserem Umfeld. Da mussten wir einfach zugreifen! Es lag auch einfach auf der Hand, da wir sehr gut mit Jan befreundet sind. Das mit den Bläsern war eine recht spontane, experimentelle Aktion. Die Songs hätten sicher auch so funktioniert, aber wir haben uns einfach mal einen Tag mit Florians Bruder getroffen, völlig ohne Ideen und Vorstellungen, und haben rumprobiert. Sämtliche Bläser-Arrangements entstanden spontan an diesem Tag und wurden direkt aufgenommen.

Warum wurde das Artwork nicht mehr von Jan Buckard angefertigt? Das auf dem Orakel Re-Release ist grandios!

Wir wollten was anderes. Für uns macht es nur Sinn, nicht jede Veröffentlichung von Jan gestalten zu lassen.

Das Cover entstammt einer einer privaten Galerie, wurde von einem chinesischen Maler und Hochschulprofessor namens Zeng Mi gestaltet und ist trist wie poetisch. Seht ihr eine Verbindung zur Musik?

Ja, auf jeden Fall. Florian ist durch eine Ausstellung in Köln auf Zeng Mi´s Bilder aufmerksam geworden, und wie es der Zufall so wollte kam raus, dass seine Tante ihn auch schon mal in Deutschland ausgestellt hat und persönlich kennt. Die Bilder sind absolut großartig, Florian war damals von der Ausstellung total geplättet. Die Stimmung passt wunderbar zur Musik, und als wir dann die Möglichkleit bekommen haben, seine Malerei zu nutzen, haben wir sie natürlich ergriffen. Die Ausstellung in Köln hieß übrigens Zeng Mi – Flüsse und Berge lassen mich Ruhe finden. Besser kann man es nicht ausdrücken, und die Frage nach der Verbindung zu der Musik auf dem Album beantwortet sich damit auch. Wer den Ausstellungskatalog in die Finger bekommt oder mal die Möglichkeit hat, die Bilder im Original zu sehen sollte das unbedingt tun!

Textlich erkenne ich hier eine Reise, oder viel mehr eine Suche. Alles ist sehr vage gehalten, recht abstrakt. Jukai ist übrigens ein kleiner Hinweis für mich – hat das eine Art zeremoniellen Charakter? Ein Erwachen der Seele?

In einem anderen Interview wurde ich auch danach gefragt, ob es in Jukai darum geht mehr seine geistige Heimat zu finden. Wie man es auch bezeichnen mag. Eine Suche, ein Erwachen. Ja, darum geht es. Durchbreche die üblichen Gedankenkreise.

 ISLAND
Für eine gute Live-Band brauchst du die richtigen Musiker. Live werden Florian und Christian (rechts) erstmal nur unter dem Banner VALBORG zu sehen sein.

Ist Island textlich gesehen ein Konzeptalbum? Das Erwachen  wird begleitet von einer Art des Sehens, des Durchblicks. Ein positives Ende?

Unbedingt. Ich glaube an ein positives Ende. Vielleicht ist das der einzige Glaube überhaupt den ich habe. Das Schreiben der Texte war zu seiner Zeit sehr wichtig für mich.

Ihr arbeitet mit verschiedenen Labels zusammen – einerseits mit VENDLUS, dann wieder mit PARADIGMS. Klappt die Zusammenarbeit trotz der Verspätungen, oder sucht ihr deswegen nach neuen Partnern?

Die Sache mit VENDLUS ist für uns erledigt. Die Orakel-Veröffentlichung lief wirklich super. Aber danach ging es einfach nur noch bergab. Wir haben uns einfach zu sehr geärgert. So viel, dass wir uns nur noch mehr gesagt haben, jetzt machen wir alles selbst. Allerdings läuft die Arbeit mit PARADIGMS super. Mit ihnen werden wir auch noch in Zukunft, soweit es sich ergibt, weiter zusammen arbeiten. Fakt ist: wir brauchen unsere begrenzte Freizeit zum musizieren, nicht um irgendwelchen Leuten hinterher zu rennen, die einem erst das Blaue vom Himmel herunter versprechen und dann ihren Arsch nicht hoch kriegen. Leider ist die Welt voll mit solchen Menschen… Duncan von PARADIGMS gehört glücklicherweise nicht dazu!

Eine neue EP soll auch noch dieses Jahr erscheinen – was könnt ihr darüber erzählen und wie wird sie klingen?

Es wird wieder heavy. Patrick spielt Drums. Es sind die etwas härteren Songs, die zeitgleich mit den Songs auf Island geschrieben wurden. Eine grobe Umschreibung: episch, hart, Double-Bass-Gewitter und Bläser.

Die Akustikgitarrenbasis lässt natürlich die Frage offen, ob ihr mal ein Akustikalbum aufnehmen werdet. Island hätte als reines Akustikalbum sicherlich nicht funktioniert, aber plant ihr sowas mit neuem Material schon?

Nein, das planen wir nicht. Das neue Album wird tendenziell wieder etwas härter. Ein reines Akustikalbum werden wir aber bestimmt mal aufnehmen. Davon sprechen wir schon seit Jahren.

Wie sehen die weiteren Pläne für ISLAND aus? Werdet ihr anfangen Konzerte zu spielen, oder ist die Band zum Studioprojekt verkommen?

Man darf sich das alles nicht so einfach vorstellen. Für eine gute Live-Band brauchst du die richtigen Musiker. Gefunden haben wir sie immer noch nicht so recht. Dann muss sich auch einfach der Aufwand lohnen eine Besetzung zusammenzustellen und die Songs zu proben. Für ein Konzert im Jugendzentrum machen wir das nicht. Zur Zeit ist VALBORG die Live- und Jamband. Die Besetzung stimmt und es geht nach vorne weiter. Wir sind noch jung, also wer weiß. Vielleicht entwickelt sich aus ISLAND irgendwann auch mal mehr. Musikalisch geht es auf jeden Fall weiter. Wir arbeiten schon an einem neuem Album.

Wie läuft die Zeitgeister-Bandmafia momentan? Ist es schon ein richtiges Label oder nur ein Knotenpunkt für alle eure Projekte?

Beides. Ich denke es ist eine gute Sache um musikalisch zu überleben. Wir sind unabhängig von Labels und das soll auch weiterhin so bleiben. Außerdem macht es einfach wirklich sehr viel Spaß alles selbst zu machen. Ein Nachteil ist natürlich, dass man keine Geld- und Beziehungsmaschine in Form eines großen Labels im Rücken hat. Aber es ist, wie es ist. Wir wollen auch niemandem hinterherrennen. Musik machen wir so oder so. Es ist schön von außen her so viele gute und bewegende Worte zu unserer Musik zu hören.

Gibt es weitere Pläne für Bands in denen ihr aktiv seid? Ein neues VALBORG-Album steht ja an, genau wie ein Auftritt auf dem ROADBURN FESTIVAL. Fokussiert ihr euch momentan darauf?

Ja, schon. Wir haben im Januar die dritte Studioplatte mit VALBORG aufgenommen. Zur Zeit proben wir für die anstehenden Konzerte und wollen im Sommer etwas mit der Band reisen und Konzerte spielen. Also – wenn uns jemand live sehen will – nehmt einfach mit uns Kontakt auf. Aber wie gesagt, keine Bange. Andere Projekte schlafen nicht ein. Wir können gar nicht anders. Ich persönlich kann gar nicht verstehen wie man sein ganzes Leben lang nur einen Musikstil spielen kann. Also eine neue SLON-EP steht an, eine ISLAND-EP, wir arbeiten an einem neuen ISLAND Album, sowie Songs für ein neues WOBURN HOUSE-Album stehen auch. Ich denke, man wird von uns noch einiges hören, bevor wir in den Äther hinaufsteigen.

Bilder: (c) ISLAND