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VENATIC: Bleeding Alpha

Metal bis Alternative und wieder zurück!

Man bekommt als Rezensent von Musik immer wieder gar famose Bandinfos und sonstige Anpreisungen des Managements zu hören bzw. lesen. Im Falle von VENATIC ist sich ein gewitzter Manager auf jeden Fall sicher, den absoluten Newcomer 2007 im Rockbereich gefunden zu haben! Na, dann darf man ja gespannt sein…

VENATIC sind vier Burschen aus Hamburg, die alle eher am Anfang ihrer 20er denn am Ende stehen, trotzdem legen sie uns mit Bleeding Alpha ihr erstes komplettes Album vor und können auch einen feinen Sound vorweisen – zumindest in Anbetracht dessen, dass die Aufnahme in kompletter Eigenregie entstanden ist. VENATIC vermischen Elemente von PANTERA, CREED, METALLICA und KILLSWITCH ENGAGE. Spektakulär ist das im August 2007 nicht mehr, denn melodischer Gesang und groovige Riffs wurden schon vor Jahren vermischt.

Um auf den lieben Manager zurückzukommen: nein, VENATIC sind nicht der Newcomer schlechthin. VENATIC sind talentierte Burschen, die aber ruhig mehr aufs Gaspedal treten dürfen bzw. müssen, weil die Kompositionen in diesem Mid-Tempo-Bereich einfach langweilen. Dies ist eine Sache der Produktion und kann durch einen guten Mann einfach gelöst werden, größere Probleme wird man allerdings beim Gesang haben, denn die Stimmen haben einen Wiedererkennungswert der so groß ist wie eine neugeborene Hausstaubmilbe. Zu wenig Durchschlagskraft, zu wenig Energie und zu wenig Emotion.

VENATIC haben gute Vorraussetzungen, mit den nächsten Veröffentlichungen wirklich gute Werke abzuliefern, aber zum momentanen Zeitpunkt ist das noch ein ziemlich weiter Weg.

Spielzeit: 54:24 Min.

Line-Up:
Peter – Gitarre
Torben – Schlagzeug
Julien – Gesang
Mark – Gitarre

Produziert von Venatic

Homepage: http://www.venatic.de

Tracklist:
01. Stand by
02. 4-3
03. True Fidelity
04. Bleeding Alpha
05. Gasoline
06. The Art Of Lifeless Truth
07. In Between
08. As Romantic Died
09. Against The Streams
10. Charou-Tree
11. Focus Of The Sun

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