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Arlette Huguenin Dumittan

4830 Beiträge
Arlette ist seit 1999 bei vampster und unsere Schweizer Fachfrau für schwarze Musik und vegane Backrezepte. Lieblingsbands: DARKTHRONE, NECROPHOBIC, ASPHYX. Genres: Black Metal, Death Metal, Dark Metal/Rock.

POSTHUM: Posthum [ausgemustert]

STRIDSMENN war wohl die Vorwarnung, mit dem Debüt der 2004 gegründeten POSTHUM wird es zur traurigen Gewissheit: "Made in Norway" ist kein Gütesiegel mehr für Black Metal. Statt Qualität bieten POSTHUM langgezogenes Akkordhalten in vorhersehbarer Manier. Sehr simpel gehalten rattert das Trio in "Lair Torture" lieblose BURZUM-Parallelen hinunter und langweilt während der gesamten Spielzeit mit 08/15-Riffkost. Da nützen auch die Geigenklänge mit Akustikgeschrummel in "Sacrificed" nix mehr. Spielerisch und produktionstechnisch geht "Posthum" in Ordnung, ansonsten eindeutig was fürs wiedererkennungsfreie Grab der Durchschnittsveröffentlichungen ohne Auferstehungsoption.

SEIDE: Dogma [Eigenproduktion] [ausgemustert]

Trotz Ex-TEMPLE OF BAAL/NYDVIND-Mitglied R Rikk an den Drums und dem Bemühen um abwechslungsreiche Songs zündet SEIDEs "Dogma" einfach nicht. Die französische Black Metal-Band flechtet Melodien und schleppende Parts ein, erinnert in "The Outsider" kurz an SAMAEL, aber weder Gewitter-Regen-Sample noch die Riffs stehen für Innovation. Negativ ins Gewicht fällt zudem der furchtbare Snaresound und man hätte "Dogma" eigentlich nochmals mischen müssen. Wenn von fünf Songs nur einer okay ist und die anderen unterdurchschnittlich - da muss man nochmals über die Bücher, beziehungsweise mit mehr Inspiration und Klasse im Gepäck Aktivferien im Übungsraum machen.
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DARK TRANQUILLITY: neues Album nächstes Jahr

"DarkDARK TRANQUILLITY werden diesen Herbst ihr neuntes (respektive zehntes) Full Length-Album aufnehmen. Das noch unbetitelte Album erscheint Anfang 2010 via CENTURY MEDIA RECORDS. Die schwedische Death Metal-Band wird die geplanten zehn Songs bei Rogue Music mit Martin Brändström aufnehmen, für die Drumspuren setzt man indes auf Produzent Daniel Antonsson. Für den Endmix ist Tue Madsen im dänischen Antfarm Studio zuständig. Als Arbeitstitel für die neuen Songs sind bis jetzt "I am the void", "Zero distance", "the burden of love alive", "Archangelsk" und "Memories in reverse" bekannt.

ORDEN OGAN: suchen Piraten für Videodreh am 16. Juli

ORDEN OGAN suchen für den Videodreh ihres neuen Songs "We are Pirates!" im Irish Pub in 59812 Arnsberg (http://www.ocaseys.de/arnsberg) noch als Piraten verkleidete Statisten. Im Clip spielt Götz Kühnemund den bösen Piratenkönig und Ex-RUNNING WILD-Gitarrist Majk Moti den Retter des Metals. Wer dabei sein möchte, soll am Donnerstag, 16. Juli um 19 Uhr als Pirat verkleidet im Pub erscheinen. Das beste Piraten-Outfit wird nach dem Dreh prämiert. Weitere Infos gibt es auf der ORDEN OGAN Myspace-Site.
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MISTUR: neuer Drummer und neues Album `Attende`

"MisturMISTUR haben mit Kenneth Mellum einen neuen Drummer gefunden. Das neue Album der norwegischen Black / Pagan Metaller trägt den Titel "Attende" und erscheint am 29. August via EINHEIT PRODUKTIONEN. "Attende" wurde im Akkerhaugen Studio aufgenommen und von Peter In de Betou im schwedischen Tailor Maid Production gemastert. Für das Coverartwork ist Kris Verwimp verantwortlich. Die Trackliste des kommenden MISTUR-Albums liest sich wie folgt: "Slaget", "Svartsyn", "Armod Skuld", "Skuld", "Mistur", "Skoddefjellet" und "Attende". Auf http://www.myspace.com/attende kann man sich den Song "Skuld" davon anhören.

MEGADETH: die Trackliste zum neuen Album `Endgame`

MEGADETH haben die Trackliste zum neuen Album "Endgame" bekannt gegeben. "Endgame" erscheint am 11. September via ROADRUNNER RECORDS und enthält folgende Songs: "Dialectic Chaos", "This Day We Fight!", "44 Minutes", "1,320", "Bite The Hand That Feeds", "Bodies Left Behind", "Endgame", "The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss", "Headcrusher", "How the Story Ends" und "Nothing Left To Lose".
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CHILDREN OF BODOM: die Trackliste zum Coveralbum `Skeletons In The Closet`

"AlexiCHILDREN OF BODOM werden diesen Herbst ein Album mit Coverversionen veröffentlichen. "Skeletons In The Closet" erscheint in drei Varianten: eine für Europa, eine für die USA und eine für Japan. Die Trackliste der europäischen Version liest sich wie folgt: "Lookin` Out My Back Door" (CREDENCE CLEARWATER REVIVAL), "Hell Is For Children" (PAT BENATAR), "Somebody Put Something In My Drink" (RAMONES), "Mass Hypnosis" (SEPULTURA), "Don`t Stop At The Top" (SCORPIONS), "Silent Scream" (SLAYER), "She Is Beautiful" (ANDREW W.K.), "Just Dropped In (To See What Condition My Condition Was In)" (KENNY ROGERS), "Bed Of Nails" (ALICE COOPER), "Hellion" (W.A.S.P.), "Aces High" (IRON MAIDEN), "Rebel Yell" (BILLY IDOL), "No Commands" (STONE), "Antisocial" (TRUST/ANTHRAX), "Talk Dirty To Me" (POISON), "War Inside My Head" (SUICIDAL TENDENCIES) und "Ooops! I Did It Again" (BRITNEY SPEARS).

MERRIMACK: neues Album `Grey Rigorism` kommt am 15. September

MERRIMACKs neues Album heisst "Grey Rigorism". Für den Release arbeiten die Plattenfirmen MORIBUND RECORDS und OSMOSE PRODUCTIONS zusammen. "Grey Rigorism" erscheint am 15. September 2009 sowohl als CD wie auch auf Vinyl. Folgende Black Metal-Songs gibt es darauf zu hören: "The golden door", "Omniabsence", "Kirjath-Ra", "La sainteté du mal", "Cold earth mourning", "Grey rigorism", "When the stars align", "Désaveu", "In the halls of white death" und "By thy grace".

GORGOROTH: nehmen Album `True Norwegian Black Metal` neu auf

Nachdem Infernus vor Gericht Recht bekommen hat, hat er sein Line Up für GORGOROTH zusammen. Dieses liest sich wie folgt: Infernus (Gitarre), Frank Watkins (Bass), Tomas Asklund (Drums), Pest (Vocals) und Tormentor (Gitarre). GORGOROTH haben in den schwedischen Threeman Recordings Studios das  Album "True Norwegian Black Metal" neu aufgenommen und Pest hat hierbei sämtliche Vocals übernommen. Soundtechnisch unterstützt wurden sie hierbei von Nico Elgstrand. "True Norwegian Black Metal" wird via REGAIN RECORDS erscheinen.

DEVAR: Album `Alternate Endings` kommt im September

DEVAR haben einen Deal mit CODE666 abgeschlossen. Das Debütalbum der norwegischen Avantgarde-Band heisst "Alternate Endings" und erscheint Ende September 2009. Produzent von "Alternate Endings" ist Bjornar E.Nilsen. Die Trackliste des Albums liest sich wie folgt: "siren", "h.m.h", "cold slither", "shadow feline", "scourger", "black 6", "the dirge", "...of my dead skull", "watch them fly" und "in sanity". Reinhören kann man auf DEVARs Myspace-Site.

COLD RUSH: The Illness [ausgemustert]

Seit 2006 machen COLD RUSH Electro/Gothic Metal, der mit einigen Parallelen zu THE KOVENANT oder UNHEILIG daherkommt und trotz englischer Lyrics NDH-mässige Passagen aufweist. Das Debüt klingt genreuntypisch nicht zu klinisch produziert, aber gerade das unterstützt den Eindruck, dass "The Illness" die richtig scharfen Kanten fehlen. Die zeitweise dumpfen Gitarrenriffs knallen nicht wirklich und COLD RUSH getrauen sich auch stimmlich oder textlich nicht, krass oder innovativ zu agieren. Allzu brav geht das deutsche Quintett ans Werk. Ordentlich gespielt ist "The Illness", aber um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, müssen COLD RUSH in Zukunft dringend stärkere Songs schreiben und sich Ecken und Kanten zulegen.

AUSTERE: To Lay Like Old Ashes [ausgemustert]

Das zweite Full Length-Album des 2007 gegründeten australischen Duos bietet mit einigen Keyboards unterlegten, melodiösen Black Metal, der gnadenlos dem in der Dusche schreienden Varg nacheifert (ja, er ist jetzt nicht mehr dort, ich weiß) und auch die eine oder andere Suicidal Black Metal-Anleihe mit sich bringt. Flächig und episch angelegt erinnern AUSTERE zeitweise auch an BROCKEN MOON. Leider fehlt es den Songs trotz kurzer Clean Gesang à la PRIMORDIAL-Akzent im Titeltrack komplett an Wiedererkennungswert und das zwanzigminütige Monotoniemanifest "Coma II" hält leider, was sein Name verspricht. Immerhin ist die Produktion und das spielerische Handwerk für Genreverhältnisse in Ordnung. Trotzdem nur was für noch lebende Allessammler unter den Suicidal Black Metal-Fans...

CONSPIRACY: Concordat [ausgemustert]

Vorschusslorbeeren sind im Falle von CONSPIRACY verschwendet. Das Mastering von Andy LaRocque nützt bei dieser dumpfen Produktion, die wohl gewollt so schlecht ist, nichts mehr. Der Höhenregler klemmt unter 666 Hz, vom Bass hört man nix, obwohl Mastermind Alex "Al Hazred" früher bei MELECHESH Bassist war. Vom Können der ehemaligen Arbeitgeber merkt man "Concordat" trotz einiger entfernter Fingerzeige zu deren alten Zeiten indes nichts an. Zerfahrene Songs, die halbwegs ordentlich gespielten Heavy, Thrash, Melodic Black und Death Metal-Riffs in sich vereinen. Das nette Gitarrensolo in "Die In Style" rettet das zweite CONSPIRACY-Album nicht. Es erstickt unter den Vorschusslorbeeren in dumpfer Belanglosigkeit.