TURBONEGRO: Sexual Harassment

TURBONEGRO: Sexual Harassment

If one panda puts his penis into the ear of another panda, that´s what you call sexual harassment. So klärte schon der traurige Panda eine Horde Grundschüler auf. Aber diese Aufklärung bringt rein gar nichts, denn sie sind wieder da, die Chefs, die Oberassis, die wider dem guten Geschmack. TURBONEGRO haben sich wieder versammelt, ihre schmutzigen Botschaften ins Ohr zu säuseln, sich mit ihren Gitarren und Gliedmaßen an den Hörern zu reiben. Bei Sexual Harassment ist der Titel Programm, politically incorrect und plakativ wie eh und je geben sich TURBONEGRO. So gekonnt, dass nicht nur Songtitel wie Shake Your Shit Machine, Mister Sister, Tight Jeans, Loose Leash wie Öl runter gehen.

Es ist bereits das neunte Album von TURBONEGRO, das erste mit dem neuen Sänger Tony Sylvester, dem Duke Of Nothing. Und der hat die dickeren Eier, Hank von Helvete ist sofort vergessen, der Duke hat nicht nur die derbere Stimme, durch ihn hat auch gleich die ganze Band mehr Power. Vorbei der Glam, der Deathpunk ist wieder da. I Got A Knife, Hello Darkness, Dude Without A Face und Buried Alive schaffen es, dass TURBONEGRO wieder so gefährlich und fies klingen, wie es sein muss, mit TNA (The Nihilistic Army), bei dem CONVERGE-Bassist Nate Newton gesanglich mitwirkt gibt es auch eine neue Hymne für die Turbojugenden auf dem ganzen Erdball. Schade nur, dass bei den letzten beiden Nummern TURBONEGRO ein wenig die Luft ausgeht. Bei so viel Testosteron kein Wunder.

Aber Scheiß drauf. TURBONEGRO waren lange nicht so frisch und gut wie auf Sexual Harassment, was nicht nur an dem Duke liegt, auch Ur-Gitarrist Rune Rebellion ist wieder an Bord und unterstützt seinen Euroboy nach Leibeskräften. Produziert ist Sexual Harassment ganz wunderbar derbe, gespielt werden die zehn Songs von Leuten, die ihr Handwerk beherrschen, sich aber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Krachende Riffs, brachiale Grooves, schräge Soli und kaputter Gesang werden zu einer Menge starker Songs geformt, so dass mit jedem Riff die Lust steigt, zu trinken, sein Benehmen zu vergessen, irgendwas kaputt zu machen, zu pöbeln, na eben das was die Turbojugenden halt den ganzen Tag machen. Was bleibt also? Ein Plakatives: Titten raus – TURBONEGRO sind wieder da! Wo diese gottlose Bande unterwegs ist gibt es wieder einen Grund mehr, die Töchter nachts einzusperren, und die Söhne erst recht. Damit der Panda nicht mehr traurig werden muss.

Veröffentlichungstermin: 10. August 2012

Spielzeit: 32:52 Min.

Line-Up:
Tony Sylvester aka The Duke of Nothing – Vocals
Euroboy – Guitar
Rune Rebellion – Guitar
Happy-Tom – Bass
Tommy Manboy – Drums

Produziert von Matt Sweeney
Label: Scandinavian Leather Recordings / Volcom Entertainment

Homepage: http://www.turbonegro.com/

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/TurbonegroHQ

Tracklist:
1. I Got A Knife
2. Hello Darkness
3. Shake Your Shit Machine
4. TNA (The Nihilistic Army)
5. Mister Sister
6. Dude Without A Face
7. Buried Alive
8. Tight Jeans, Loose Leash
9. Rise Below
10. You Give Me Worms

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