STRAY TRAIN: Blues From Hell

STRAY TRAIN: Blues From Hell

Erst 2015 starteten STRAY TRAIN als Coverband. Nach dem Debüt vom Sommer 2016 mit dem charmanten Titel „Just ´Cause You Got The Monkey Off Your Back Doesn´t Mean The Circus Has Left Town“ präsentiert die Band uns nun „Blues From Hell“. Heavy Blues Rock, bei dem man sicher nicht zuerst an Slowenien denkt. Schon nach dem Debüt hat die Band aus Ljubljana alles gegeben, in nur anderthalb Monaten in zwölf Ländern 41 Konzerte gespielt. Und auch hier wissen sie, was sie tun. Aufgenommen wurde in den Niederlanden in den Hilversumer Wisseloord Studios, wo bereits QUEEN, U2 oder DEPECHE MODE gearbeitet hatten. Soundmann Ronald Prent hat Bands wie QUEENSRYCHE, RAMMSTEIN oder ebenfalls DEPECHE MODE abgemischt. War es das wert?

STRAY TRAIN: Heavy Blues Rock aus Slowenien

Oh ja, absolut! Mit dem Opener „Electrified“ rockt es gleich knackig los, das Heavy Rock Im Blues Rock nehmen die Jungs wörtlich. Das Klischee harte Biker und selbstbewusste Rockerbräute tut sich auf, man tänzelt sofort mit. Die Gitarren feuern starke Leads heraus, die Stimme von Luka klingt eher nach US Melodic/Hair Rock als nach verrauchtem Bluesman. Die Kollegen legen passend einen amtlichen Background und treten ordentlich Popo. Und sie mögen wie wir alle LED ZEPPELIN, das zeigt das anfangs gar nach ROSE TATTOO klingende „Heading For The Sun“. Funky zappelig mit female Backings „Days Gone“, der perfekte Soundtrack für gute Laune. Das mit der Coverband kommt oft mal durch, „Emona“ klingt auch durch die Stimme etwas wie ein poppiger SCORPIONS-Song, „Mad Machine“ deutlich nach GUNS N ROSES. Richtig heavy, heiß und bluesy kommt der starke Titelsong. Kuscheln können sie auch, „House Of Cards“ beginnt mit einer guten Portion „Can´t You See“/MARSHALL TUCKER BAND-Vibes, schiebt dann auch gut nach vorn. Wer GARY MOORE´s Bluesballaden mag, der wird bei „Love Is Just A Breath Away“ glücklich. Womit sie mich natürlich gewinnen: viele Songs bringen eine nette Ladung meiner persönlichen Lieblinge TYKETTO mit, nicht nur beim Rausschmeißer „Miracle“.

Statt Klischee-Blues Rock eine abwechslungsreiche Mischung.

Das Album macht schlichtweg durchgehend Spaß, STRAY TRAIN beißen sich nicht an den üblichen Blues Rock-Klischees fest. Sie packen ordentlich Classic- und 80er Hair/Hard Rock dazu. Das alles musikalisch und stimmlich wirklich gut, der Sound passt optimal zu genau dieser Musik. Keine Ahnung, ob das Debüt schon so ordentlich war, „Blues From Hell“ ist klasse und ganz klar eine Empfehlung für Freunde des eher lockeren Blues Rock mit eben reichlich 70er Hard Rock und 80er Hair Rock.

STRAY TRAIN: Teaser zu „Blues From Hell“ bei youtube

Veröffentlichungstermin: 24.11.2017

Spielzeit: 49:47

Lineup:
Luka Lamut – Vocals
Niko Jug – Bass
Jure Golobic – Gitarre
Boban Milunovic – Gitarre
Viktor Ivanovic – Drums

Label: SAOL

Website: https://www.straytrainband.com

Mehr im Web: https://www.facebook.com/StrayTrain

Die Tracklist von „Blues From Hell“:

1. Electrified
2. Heading For The Sun
3. Days Gone
4. Emona
5. Mad Machine
6. Blues From Hell
7. House Of Cards
8. Love Is Just A Breath Away
9. My Baby´s Ride
10. Give It Away
11. No Easy
12. Miracle

Teilen macht Freude:

Frank Hellweg

Lebensmotto „stay slow“, Doomer halt….
Love & Peace geht auch immer, nur ohne Musik geht nichts!