MARTINA EDOFF: Martina Edoff

MARTINA EDOFF: Martina Edoff

MARTINA EDOFF? Kennst Du nicht? Kennst Du doch! Wenn Du Anfang der 90er Musik gehört hast und Angst hattest, dass im Radio wieder mal Sing Hallelujah oder das etwas erträglichere It´s My Life von DR. ALBAN läuft. Und doch hast Du immer bei der kraftvollen Backgroundsängerin hingehört? Siehste, MARTINA EDOFF! Auch auf verschiedenen ACE OF BASE-Songs ist sie zu hören. Dass die Schwedin auch anders kann als fluffige Popmusik, das zeigt sie nun auf ihrem Soloalbum. 80er Melodic/Hair-Rock ist hier das große Thema, und Martina macht kein Geheimnis daraus, dass es ihr hier besonders die Wilson-Schwestern mit HEART angetan haben.

Gleich beim Opener wird man von vertrauten Klängen begrüßt, hört man da etwas ABBA/ROXETTE-Vibes aus der kraftvollen Stimme? Es gibt catchy Melodic-Rock, den man sofort mitsingt. Und schnell ist klar, worum es hier geht: um die starke Stimme dieser Frau. Musikalisch lässt das Album keinerlei Überraschungen aufkommen, recht glatt ohne Ecken und Kanten gibt es klassischen 80er AOR/Melodic/Hard-Rock, wie er uns von MTV im Minutentakt präsentiert wurde. Bei Back Home schunkelt man sofort mit, die Musiker machen alles richtig, das Songwriting geht – nun ja, voll auf Nummer Sicher. Macht nichts, wenn man diesen Sound mag, fühlt man sich sofort zuhause. Beim bluesigen Hero hat man sofort ALANNAH MYLES vor Augen, bei Heartland schnell Lederlady JOAN JETT, wobei beide Songs etwas zerrissen werden von typischen catchy Melodic Rock-Refrains. Ihre starke Stimme präsentiert MARTINA EDOFF auch beim MR. BIG-Cover Just Take My Heart, das auch dazu führt, dass hier nun endlich mal wieder deren klasse Album Lean Into It läuft. Und immer wieder mal sind tatsächlich HEART allgegenwärtig, dann eher deren 80er Hair-Rock-Zeiten mit starken Alben wie Heart, Bad Animals und Brigade. Die Songs sind ordentlich, auch wenn es mal etwas flotter zu geht wie bei Seduce Your Mind oder Before I Die. Beim Video hierzu wurde genauer hingesehen bei sweety LEE AARON´s Clips zu deren poppigeren 1989/91er Songs wie Whatcha Do with My Body oder Hands On – höchste Zeit, die mal wieder anzuschauen! Genauer hinschauen sollte man auch bei den beteiligten Namhaften Musiker im Hintergrund dieses Albums oder zumindest im Video, da gibt es vertraute Gesellen. Extrem Hitverdächtige Songs gibt es hier auf diesem Album nicht, da alles halt zu vertraut klingt, aber zu selten im Kopf bleibt – sagte er, und singt und swingt eigentlich bei jedem Song mit… Das unterstützt MARTINA EDOFF mit ihrer starken Stimme, die variabel und kraftvoll den Songs das gibt, was man braucht, wenn man typischen, guten melodischen 80er-Rock mit starker Sängerin mag. Ok, wenn sie in einigen Passagen versucht, niedlich zu singen, dann klingt das nicht passend für eine Frau, die die Teenie-Tage bereits hinter sich hat. Was soll´s, die Songs und die Beiträge der routinierten Musiker sind gut genug, um es mit jeder anderen aktuellen Bands des Genres aufzunehmen, die einem heute von den entsprechenden Produzenten und Labels in Fließbandarbeit vorgesetzt werden.

Wer auf typischen 80er Melodic/Hard-Rock mit starker Sängerin steht wie die Originale HEART, ROBIN BECK, LEE AARON, die fantastischen SARAYA, natürlich VIXEN oder aktuelleres wie Norwegens ISSA, der kann definitiv bei MARTINA EDOFF zugreifen und wird seinen Spaß haben.

MARTINA ADOFF: Video zu Over The Top bei youtube

MARTINA ADOFF: Video zu Before I Die bei youtube

Veröffentlichungstermin: 24.04.15

Spielzeit: ca. 38 Min.

Line-Up:
Martina Edoff – Vocals, Backing Vocals
Martin Hedström – Guitar, Keyboards
Benny Jansson – Guitar
Johan Randén – Guitar
Thomas Lindberg – Bass
Per Lindvall – Drums
Leif Sundin – Backing Vocals
Peter Hermansson – Backing Vocals

Produziert von Robert Wellerfors
Label: MRM / Omnimedia

Homepage: http://www.martinaedoff.com

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/martina.edoff

Tracklist:
1. On The Top
2. Back Home
3. Who You Are
4. Hero
5. Heartland
6. Just Take My Heart
7. Seeds Of Love (Mother Nature Song)
8. Seduce Your Mind
9. My Moment
10. Before I Die

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Frank Hellweg
Lebensmotto "stay slow", Doomer halt.... Love & Peace geht auch immer, nur ohne Musik geht nichts!