VIRGIN STEELE: Virgin Steele / Guardians of the Flame [Re-Releases]

Fans, die mit den Anfängen der Band nicht so bewandert sind, wird vermutlich etwas die Freude aus dem Gesicht fallen, hatten VIRGIN STEELE in ihren Anfangstagen noch lange nicht das extreme Bombast-Gewandt heutiger Tage um ihre Songs gehüllt, sondern lebten eher vom explosiven, gefühlvollen Gitarrenspiel von Jack Starr und DeFeis Gesangskünsten.

Workaholic David DeFeis Absicht, die beiden ersten VIRGIN STEELE Veröffentlichungen neu aufzulegen waren ja bereits seit langem bekannt. Ebenso die Abneigung des Ur-Gitarristen Jack Starr, einige der Songs in neu eingespielten Versionen zu hören. Da das Tischtuch zwischen beiden Parteien aber wohl bereits seit einiger Zeit zerschnitten ist, hat sich DeFeis nicht abhalten lassen, beide CDs zumindest quantitativ aufzustocken. So sind etliche Bonustracks enthalten, die sich aus Demos, unveröffentlichten Stücken und etlichen Remixen oder Original Mixen die remastered wurden oder weiß der Geier zusammensetzen.

Besonders das angebliche remastern der Original-Aufnahmen geht zumindest an meinen Ohren ohne hörbare Unterschiede vorbei, auf einer sehr guten Anlage muss man in einigen Passagen sogar überaus dünne Soundqualitäten konstatieren. Sei es wie es sei, beide Aufnahmen sind nun problemlos und durch den einen oder anderen interessanten Song aufgestockt zu erhalten. Wobei Fans, die mit den Anfängen der Band nicht so bewandert sind, vermutlich etwas die Freude aus dem Gesicht fällt, hatten VIRGIN STEELE in ihren Anfangstagen noch lange nicht das extreme Bombast-Gewandt heutiger Tage um ihre Songs gehüllt, sondern lebten eher vom explosiven, gefühlvollen Gitarrenspiel von Jack Starr und DeFeis Gesangskünsten. Das man ab und an nicht am Fettnäpfchen oder Klischeebuzzer vorbeikonnte, belegen einige der Songtitel. Insgesamt zwei Scheibchen aus der Anfangszeit des US-Metals, die den langen Werdegang und die Reifezeit des jungfräulichen Stahls verdeutlichen. Mein Bandfavorit bleibt nach wie vor „Noble Savage“. Aber das ist wieder eine andere Geschichte.

Wings

Spielzeit: 70:50/ 67:15 Min.

Produziert von David DeFeis
Label: Noise Records

Homepage: http://www.virgin-steele.com

Tracklist:
Tracklist Virgin Steele:

1.Minuet In G Minor/ Danger Zone 2. American Girl 3.Dead End Kids 4.Drive On Thru 5.Lothlorien 6.Still In Love With You 7.Children Of The Storm 8.Pictures On You 9.Pulverizer 10.Living In Sin 11.Virgin Steele 12.The Lesson 13.Life Of Crime 14.Burn The Sun 15.American Girl 16.Dead End Kids 17.Drive On Thru 18.Living In Sin

Tracklist Guardians Of The Flame:

1.Don’t Say Goodbye (Tonight) 2.Burn The Sun 3.Life Of Crime 4.The Redeemer 5.Birth Through Fire 6.Guardians Of The Flame 7.Metal City 8.Hell Or High Water 9.Go All The Way 10.A Cry In The Night 11.I Am The One 12.Go Down Fighting 13.Wait For The Night 14.Interview 15.Blues Deluxe Oreganata (I Might Drown)