THE EXORIAL: Neither Dream Nor Reality [Eigenproduktion]

Ein heißer Newcomer…

Und mal wieder ein wirklich guter, nationaler Newcomer. Langsam wird es langweilig, nicht? Nein, eigentlich war das jetzt Schwachsinn, schließlich kann man ja von gutem Sound nicht genug kriegen. THE EXORIAL aus Stuttgart fesseln mit ihrem Debüt Neither Dream Nor Reality von Anfang an und hauchen der schon lange verbrauchten Mischung aus US und schwedischem Death Metal neues Leben ein. Klingt dabei so düster wie IMMOLATION und so leidenschaftlich wie ältere IN FLAMES.

Großartig neues bieten THE EXORIAL nicht, aber dafür machen sie es wirklich gut. Viel Power und Energie sind in den neun Songs vorhanden, dabei wird aber nicht immer Vollgas gegeben, sondern abwechlungsreich gehandelt. Groovige und schleppende Parts sind genauso vorhanden wie Blast Beats. Dazu gesellen sich Riffs, die einerseits sehr melodisch, andererseits auch recht technisch sind, aber immer gutklassig beweisen, dass die Jungs fleißig üben und sich nicht mit Halbgarem zufrieden geben. Auch Akustik-Breaks und Piano-Einlagen finden sich in den Songs wieder, was durchaus erfrischend wirkt.

Dabei kommen Songs wie der schleppende, intensive Titeltrack oder D.L.I., das sämtliche Stärken der Band vereint, heraus. Auch in Sachen Produktion kann man keine Abstriche machen, denn Neither Dream Nor Reality überzeugt auch durch seinen guten Sound. Wenn THE EXORIAL so weitermachen und noch am, ein wenig eintönigen, Gesang arbeiten, so könnte aus ihnen ein richtig heißer Death Metal-Act werden. Wer sie jetzt schon hören will, schreibt am besten an Markus Sailer, Thomas-Mann-Str. 16, 70469 Stuttgart.

VÖ: April 2003

Spielzeit: 48:47 Min.

Line-Up:
Tobias Mohl – Vocals

Jochen Scholtysick – Guitars

Markus Sailer – Guitars

Martin Nagel – Bass

Tomasz Janiszewski – Drums

Label: Eigenproduktion

Homepage: http://www.the-exorial.de

Email: exorial666@aol.com

Tracklist:
1. Intro

2. Sexorial

3. Infame Deadline

4. D.L.I

5. Release

6. Bullet Proof

7. Neither Dream nor Reality

8. Nothing to Loose

9. Suffer to Exhale

10. Nocturnal Born Killer