SIRIUS: Aeons of Magick

SIRIUS: Aeons of Magick

Das kosmische Konzept erinnert am ehesten an Covenants „Nexus Polaris“, und in der Tat sind Sirius qualitativ sehr nahe an diesem Schmankerl dran und beweisen mit ihrem edlen Silberling, dass symphonischer Blackmetal nicht immer aus dem Norden kommen muss, sondern auch aus Portugal kommen kann. Wer gut durchdachte und von der Komposition her wertvolle Keyboardlines bei Blackmetal liebt, für den ist dieses Album ein absolutes Muss.

Erst erinnerte mich der Sound am ehesten an Dimmu Borgir (nach ungefähr 10 Kreativitätsschüben), doch spätestens „The Stargate“ und „Beyond the Scarlet Horizon“, die zwei Keyboardinstrumentals dieser CD, übertreffen andere Bands dieses KmK (Krach mit Keyboards)-Genres bei weitem an Majestät und Echtheit, da man sich beim Anhören in der Gegenwart eines Orchesters wähnt. „Travellers of the Stellar Ocean“ und „Etheral Flames of Chaos“ sind ebenso zwei Tracks in die man noch reinhören sollte, damit man auch die wohligen männlichen Kreischvocals noch geniessen kann. Obschon man dieses Album eigentlich ohne Probehören gerade kaufen sollte, denn die Produktion ist lupenrein, die Songs sauber gespielt und mit Kreativität gesegnet. SiriuS sind definitiv der neue Stern am symphonischen Blackmetal Himmel….

Tracklist:

Sidereal Mirror

The Collapsing Spheres of Time

Ethereal Flames of Chaos

The Stargate

Travellers of the Stellar Ocean

Aeons of Magick

Beyond the Scarlet Horizon

Musiker: nicht klar erwähnt im Text, der Mastermind scheint Draconiis zu sein, Drummer Flame, Gitarrist Barzh, sowie die Musiker Raven und Vukodlack.

Homepage: www.darkmetal.com/sirius

Erscheinungsdatum: 1. Februar 2000

Spielzeit: 46 Minuten purer Hörgenuss

Arlette Huguenin Dumittan
Arlette ist seit 2000 bei vampster und unsere Schweizer Fachfrau für schwarze Musik und vegane Backrezepte. Lieblingsbands: DARKTHRONE, MAYHEM, HAIL OF BULLETS. Genres: Black Metal, Death Metal, Dark Metal/Rock.