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METAL INQUISITOR: The Apparition

METAL INQUISITOR: The Apparition

Geil! Mike Howe hat endlich wieder eine Band am Start und verwöhnt uns mit seiner mitreißenden Stimme! Was? Das ist gar nicht Mike? Ja dann aber zumindest ein naher Verwandter, oder? Die Band kommt noch nicht mal aus den USA? Jetzt bin ich baff. Einen derartigen Sound hätte ich wirklich überall, aber zu allerletzt im deutschen Underground gesucht.

Wo kommt diese Band denn nun plötzlich her und warum hat man von denen nicht schon viel früher gehört? Denn eines ist klar: im direkten Vergleich lassen die Koblenzer METAL INQUISITOR den größten Teil des deutschen Undergrounds ganz schön blass aussehen.

Gerade mal seit vier Jahren besteht diese Band nun, dafür klingt das Full-Length-Debüt The Apparition verdammt reif.

Und ich will wirklich nie mehr irgendwelche Beschwerden von unserem geflügelten Nils hören, er würde ständig nur den Abfall zu besprechen kriegen. Was kann ich denn dafür, dass er derartige Perlen in unserem Promopool verrotten lässt, bis ich die Sache dann halt doch wieder übernehmen muss?

Das hat zwar nicht mit METAL INQUISITOR zu tun, musste aber auch einfach mal gesagt werden, sonst kriegt ihr mit dem Burschen ja vielleicht doch noch Mitleid.

METAL INQUISITOR spielen jedenfalls kraftvollen Metal zwischen den USA und den Neuen Wellen Britanniens, der stets von diesem hardrockgeprägten Gitarrensound lebt, der in mir persönlich immer wieder Erinnerungen an alte RIOT wach ruft.

Die Stimme von El Rojo erzwingt dann geradezu den Vergleich zu den geradlinigen Stücken von METAL CHURCH, weshalb man sich unter der Beschreibung als Mischung aus den beiden genannten Acts wohl am ehesten was vorstellen kann.

Doch damit nicht genug der Vergleiche. Denn spätestens bei Daze of Avalon werden Parallelen zu IRON MAIDEN allzu deutlich, wohingegen die Band bei Watch the Poenix Die etwas der Getragenheit SAXON-artiger Rocker frönt.

Ja super, werdet ihr jetzt vielleicht sagen, da zählt der Herr Fierce mal wieder eine ganze Latte an Bandvergleichen auf, und wo bleibt da sein ständiger Ruf nach Eigenständigkeit? Den werf ich in diesem Fall gerade mal kurz über Bord. Denn wenn Musik derart viel Spaß macht, dann findet auch irgendwann die schönste Prinzipienreiterei ihr Ende.

Keine neue Offenbarung, aber ein Debüt mit Schmackes!

Veröffentlichungstermin: 17.06.02

Spielzeit: 46:18 Min.

Line-Up:
Blumi – Guitar

T.P. – Guitar

KronoS – Bass

El Rojo – Vocals

Havoc – Drums

Produziert von Jörg Walldorf
Label: Iron Glory

Hompage: http://www.metal-inquisitor.de

Tracklist:
1. Take Revenge

2. Zombie Drivers

3. Run for your Life

4. Daze of Avalon

5. Watch the Poenix Die

6. Bernardo Gui

7. My Sacrifice

8. Get Down

9. The Duke

10. Czesc! / Open Fire