GWAR: Battle Maximus

Eine neue Runde Science Fiction Punk T(h)rash-Spaß mit GWAR.

Mit GWAR verbinde ich vor allem Erinnerungen an so einige Partys bei einem Kumpel Ende der Neunziger, bei denen Songs wie Sex Cow und Endless Apokalypse ständige Begleiter waren. Seit Mitte der Achtziger sind GWAR schon am Start und haben stilistisch zwischendurch den einen oder anderen Haken geschlagen. Seit einer Weile ist die Band aber wieder zu ihrem klassichen Sound zurückgekehrt, bestehend aus Punk und Thrash Metal. Und so gibt es auch auf Battle Maximus, dem zwölften Album der Band, relativ straight und simpel auf die Glocke, wobei der Metal klar die Oberhand hat. Dazu passend gibt es die gewohnten Science Fiction Trash-Texte.

Unter den zwölf Songs befinden sich einige echte Knaller wie der hektisch-punkigen Opener Madness at the Core of Time oder das mit einem Wechsel aus schnellen Passagen und Mid Tempo Mosh in Richtung Hardcore tendierende I, Bonesnapper. Auch metallischere Songs wie das gallopierenden They Swallowed The Sun mit seinem eigenwilligen Refrain oder das fett groovende Raped At Birth, welches eine ordentliche Modern Metal-Schlagseite hat. Daneben gibt es allerdings auch einige Füller, so dass Battle Maximus nicht über die volle Distanz begeistern kann. Aber letztendlich waren GWAR schon immer eine Band, die man vor allem live erleben muss. Wenn dem neuen Album also eine Tour folgt, dann ist doch allen geholfen.

Veröffentlichungstermin: 08.11.2013

Spielzeit: 51:29 Min.

Line-Up:
Oderus Urungus – vocals
Balsac the Jaws of Death – guitars, backing vocals
Pustulus Maximus – lead guitar
Jizmak Da Gusha – drums
Beefcake the Mighty – bass, backing vocals

Label: Metalblade

Homepage: http://www.gwar.net

Mehr im Netz: https://www.facebook.com/gwar

Tracklist:
01. Intro
02. Madness at the Core of Time
03. Bloodbath
04. Nothing Left Alive
05. They Swallowed The Sun
06. Torture
07. Raped At Birth
08. I, Bonesnapper
09. Mr. Perfect
10. Battle Maximus
11. Triumph of the Pig Children
12. Falling
13. Fly Now