GODS TOWER: Ebony Birds

GODS TOWER: Ebony Birds

Rauh, schwer, kräftig – so könnte man den Pagan-Metal der weißrussischen Recken beschreiben. Mit einem ungewöhnlichen Gitarrenmotiv startet der Opener Seven rains of fire und ebenfalls der doomige Nachfolger Eye for an eye weiß mit fingerfertigen Leads zu begeistern. Raising Arrows wird von Lesley Knife´s kräftigem (Brüll)-Gesang dominiert und wartet im Chorus mit folkigem Rufgesang auf – einer der Höhepunkte!

Till death do us part beginnt mit einem idyllischen Akustikpart, doch dann wandelt sich der Song in eine Düster-Doom-Walze der Extraklasse – bedrohlich!

Erfüllt von heroischem Stolz erschallt The eerie gefolgt von Beyond praying, welches hymnisch veranlagt (wie aber eigentlich jeder Song) und spannend aufgebaut ist. Über volle 10 Minuten erstreckt sich Twilight sun, dass von dem barbarischen Blood erlöst wird.

Beschließenden Charakter hat das ruhige Klavierstück Mysterious, dass letztendlich dieses Album vollendet.

Für Pagan-Metal Interessenten, die doomige Einflüsse nicht scheuen, unbedingt hörenswert!

Thomas

Tracklist:

Seven rains of fire

Eye for an eye

Raising arrows

Till death do us part

The eerie

Beyond praying

Twilight sun

Blood

Mysterious

Playtime: 65:16

Label: Sturmesflügel

Line-Up:

Alexander Urakoff – Gitarre, Keyboards

Lesley Knife – Gesang

Wladislaw Saltsevich – Schlagzeug, Perkussion

Yuri Sivtsoff – Bass, Hintergrundgesang

Dmitry Ovchinnikoff – Keyboards