FUNKER VOGT: Red Queen (Single)

Alice im Elektroland…

Mit „Red Queen“ präsentieren FUNKER VOGT die zweite Singleauskopplung aus ihrem aktuellen Album “Survivor“. Mir persönlich gefallen zwar auf lange Sicht die heftigeren, hämmernden Stücke des Albums, bei denen Jens Kästel roh shouten kann, besser als das eher verhaltene Elektrolied „Red Queen“, aber schlecht ist das Stück beileibe nicht, und nach dem harten “Date of Expiration“ tut ein bisschen Abwechslung dem martialischen Duo sicher gut, zumal sich auch eine mit den für FUNKER VOGT typischen treibenden Beats unterlegte Version auf der Single wiederfindet („The White Rabbit“-Remix, leider instrumental). Nicht so gelungen ist der orchestral angelegte „The Cheshire Cat“-Remix (na, hat da jemand „Alice im Wunderland“ gelesen 😉 ), bei dem der Bombast nach dem Motto „wenn schon, denn schon“ noch ausgeprägter hätte sein dürfen, außerdem ist die Gesangsleistung hier nicht gerade sehr sicher und passend. Zudem finden sich mit „Chessmen´s Square“ und dem „Humpty Dumpty“-Remix noch ein treibendes instrumentales Stück, das durchaus in Technogefilden wildert und dadurch ein wenig an Tiefe vermissen lässt, und eine überlange, nur mit dezenten Keyboards und Klavier unterlegte, gegen Ende mit E-Gitarren gesteigerte Version des Titeltracks, die mit ihren Choral-artigen Gesängen durchaus begeistern kann, auf „Red Queen“.

Veröffentlichungsdatum: 13.01.2003

Spielzeit: 27:24 Min.

Line-Up:
Gerrit Thomas – Musik

Jens Kästel – Gesang

Thomas Kroll – Gitarre

Produziert von Gerrit Thomas
Label: Synthetic Symphony/SPV

Homepage: http://www.funkervogt.de

Tracklist:
Red Queen („The Mad Hatter“-Remix)

Red Queen („The Cheshire Cat“-Remix)

Chessmen´s Square

Red Queen („Humpty Dumpty“-Remix)

Red Queen (“The White Rabbit”-Remix)

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