FEED THE CORPSES TO THE PIGS: This Insidious Horror

FEED THE CORPSES TO THE PIGS nehmen sich und das Extreme Metal Genre nicht allzu ernst, weshalb “This Insidious Horror” vor allem auf den Unterhaltungswert abzielt.

Allzu viele Überraschungen darf man sich von “This Insidious Horror”, dem Debütalbum von FEED THE CORPSES TO THE PIGS nicht erwarten. Sowohl Albumtitel, Bandname und Cover-Artwork lassen es erahnen, dass die US-Amerikaner aus Albuquerque wohl in extremeren Metal-Spielarten unterwegs sind und das eine oder andere Thema dieses Genres ganz gerne auf die Schippe nehmen. Demzufolge soll auch der Spaß beim Musizieren und beim Hören im Vordergrund stehen. Und es ist dann auch dieser Spaß und diese Ungezwungenheit, die sich auf dem Album in punkigen Passagen bemerkbar machen und dann fast am besten gefallen. Schon der Opener “Separate” oder “Out of Sync” haben diese gewisse Punk-Attitüde, aber auch “Jesus is my Respirator” zielt stellenweise darauf ab und versteht es durch die geschickte Durchmischung mit guten Growls und etwas Grindcore zu überzeugen.

“This Insidious Horror” bietet unterhaltsame Extreme Metal Mischung mit gefälligem Punk-Einschlag

Generell bekommt man es auf “This Insidious Horror” mit einer bunten Mischung aus Grindcore, Death Metal sowie Punk und Hardcore zu tun. Dazu ein paar Samples, Growlgesang mit gelegentlichen Shouts oder galligen Gast-Vocals von Jelly (VOID DANCER) im coreig einfachen “The Ocean Sings of Murder”. Kompositorisch greifen die US-Amerikaner ebenso wenig nach den Sternen wie auch textlich. Der Großteil der Ideen ist recht basal (“Flashpoint”), hat aber zumeist einen recht guten Groove und ist geradezu mainstreamig in Sachen Extreme Metal (“Trapped Spirit”). Neben dem Groove gefallen aber auch die Up-Tempo-Passagen, wenngleich diese durch den Sound mitunter schaumgebremst wirken (“I Drink Myself to Death”). Unterhaltsam ist das Debütalbum von FEED THE CORPSES TO THE PIGS aber allemal, wenngleich es weder eine musikalische Offenbarung noch ein innovatives Referenzwerk für die verwendeten Genres ist. Aber das wäre auch nicht zu erwarten gewesen.

Veröffentlichungstermin: 15.10.2021

Spielzeit: 32:36 Min.

Line-Up:
Lucas Boron – Bass
Bill Dierker – Gitarre
Shawn Fink – Gitarre & Gesang
Eli Perea – Schlagzeug

Gast-Musiker:
Rick Rozz (Ex-MASSACRE) – Gitarre (“Ghost of Winter”)
Jelly (VOID DANCER) – Gesang (“The Ocean Sings of Murder”

Produziert von David McRae @ Third Eye Studio

Label: Horror Pain Gore Death Productions

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FEED THE CORPSES TO THE PIGS “This Insidious Horror” Tracklist

1. Separate
2. Ghost of Winter (ft. Rick Rozz) (Video bei YouTube)
3. Jesus is my Respirator (Lyric-Video bei YouTube)
4. The Death of Expertise (Audio bei YouTube)
5. Trapped Spirit
6. I Drink Myself to Death
7. The Ocean Sings of Murder (ft. Jelly)
8. Out of Sync
9. Flashpoint
10. This Fucking Horror