vampster - Heavy Metal Magazin. News, Metal-Genres, RSS-Feeds, Clubguide, Metal-Bands, CD-Reviews, Interviews, Konzerte, Festivals, Community
 
News CD-Reviews Interviews Konzertberichte Multimedia-Reviews Hell Of Fame Residenz Evil
Foto-Gallery MP3s Videos
Community / Forum Blog Gästebuch Umfragen fragt dr.vampster
Veranstaltungs-Kalender Festivalübersicht Bands A-Z Clubguide RSS-Feeds News-Ticker Links
Kontakt Impressum vampster-Team Werben auf vampster Link zu uns Hilfe & FAQ Partner vampster unterstützen
vampster @ Facebook vampster RSS-Feeds vampster-Newsletter abonieren Merchandise, CDs, Tickets... Einkaufen bei vampster Translate this site into english
vampster.com > artikel > cdreview

HIGHWAY CHILD: Sanctuary Come

CD-Review vom 05.08.2010   drucken senden

cdreview - HIGHWAY CHILD: Sanctuary ComeDas Debüt On The Old Kings Road der Kopenhagener HIGHWAY CHILD hatte mich durchweg begeistert mit klasse Retro-Rock im typisch Dänischen Gewand. Das mit dem neuen Album "Sanctuary Home" zu halten, ist sicher nicht so einfach. Und so beschränken sich die Dänen auch nicht darauf, einfach das Debüt zu kopieren.

 Natürlich haben wir es hörbar mit der gleichen Band zu tun, letztendlich spielen die Jungs seit gut 15 Jahren zusammen in Bands. Aber "Sanctuary Come" geht noch einen Tick zurück, hat weitaus mehr 60er Rock dabei als das eher früh-70er inspirierte Debüt. Zudem gehen HIGHWAY CHILD nun um einiges ausgefeilter und differenzierter zu Werke. Es wird durchaus noch treibend gerockt wie beim Opener oder bei "Turn Me On", wo unverkennbar Kollege BABY WOODROSE Backing Vocals zusteuert. Zu dessen Band hätte auch die zartschmelzende Hippieballade "Dead Girl" gepasst. Nicht nur hier haben HIGHWAY CHILD einen sehr deutlichen, gelungenen Hang zu den BEATLES. Dazu einen gutlaunigen Rock`n´Roller wie "You You You" oder das an THE SWEET trifft FOGHAT erinnernde "Take You Down", das Album macht durchweg wieder Spaß. Auch daran hat sich nichts geändert: die Stimme von Patrick Heinsøe erinnert mich immer noch stark an Brian Connolly (SWEET). Vor allem der letzte Song, die Ballade "Born On The Run", erinnert an die frühen Glam-Rocker, vielleicht an das tolle "Lady Starlight", bei dem allerdings Gitarrist Andy Scott gesungen hatte. Hier noch etwas THE KINGS, dort die BYRDS, T.REX oder auch doch noch mal ein LED ZEPPELIN-Part, es wird wieder bunt gerockt. Von der Spielzeit ziehen wir leider wieder mal über sechs Minuten ab wegen dem ach so überraschenden, auch nicht notwendigen Hidden Track. Dann lieber noch einen ausgefeilten Song wie den Titeltrack. Der klingt wie eine Mischung aus den BEATLES, SUPERTRAMP, einer PINK FLOYD-Bridge, eingebettet in ein typisch dänisches Soundgewand. Ja, davon hätte es gern etwas mehr sein dürfen, so ist das bei heutigen CD-Preisen zu wenig Musik.

"Sanctuary Come" ist nicht ganz so zündend wie "On The Old Kings Road", dafür ausgereifter und vielleicht auch erwachsener. Wer  HIGHWAY CHILD oder eh typisch dänischen Retro-Rock mag, der kann zugreifen. Hippie-Rocker sollten zumindest mal rein hören.


Veröffentlichungstermin: 16.04.2010

Spielzeit: 40:30 Min.

Line-Up:

Patrick Heinsøe - Vocals
Paw Eriksen  - Guitar
Christian Norup - Bass
Andreas Henriksen - Drums

Gäste:
Anders Onsberg Hansen - Backing Vocals (2)
Lorenzo Woodrose - Backing Vocals (6)
Kasper Kaae - Lap Steel (5)


Produziert von Highway Child
Label: Elektrohasch

Homepage: http://www.highwaychild.dk

MySpace: http://www.myspace.com/highwaychilddk

Tracklist:

1. Red, White And Blue
2. In The End
3. When The Sun Burned The Ground
4. Sanctuary Come
5. Once Is Once Too Much
6. Turn Me On
7. Dear Girl
8. You You You
9. Take You Down
10. Born On The Run



1 weitere Artikel zu HIGHWAY CHILD gefunden:


CD-Review
HIGHWAY CHILD: On the old kings road (06.08.2009)



Einkaufen

HIGHWAY CHILD bei Amazon im vampster-Shop »