CD-Review: HORA SUPREMA: Hora Suprema. Mehr von HORA SUPREMA

HORA SUPREMA: Hora Suprema

  • Die Offenburger Hora Suprema sind im Untergrund wahrlich keine Unbekannten mehr. Schon seit dem ersten Demo 1994 geistern sie mit ihrem eigenartigen Mix aus Doom-, Gothic- und Progmetal durch die Gazetten, bisher ohne durchschlagenden Erfolg bei den Companies. Ob sich das in Zukunft ändern wird, muß die Zukunft zeigen. Auf ihrer Debüt CD schwankt die Leistung zwischen "wirklich gelungen" und "überambitioniert". Besonders am teilweise sehr theatralischen Gesang werden sich die Geister scheiden. Songs schreiben können die Jungs jedenfalls, und auch spieltechnisch ist alles im grünen Bereich. Was mir persönlich extrem auf die Ketten geht, sind deutschsprachige Rezitate von Kafka oder Rilke in den Songs und die ungemein angestrengte "wir-machen-hier-was-anspruchsvolles" Attitüde. Macht euer Germanistik Seminar jetzt einen Metal-Kurs, oder was? Wer auf Gothic steht, checkt die 56 Minuten lange CD für 18.- DM bei Michael Hagemann, Burdastr.4, 77656 Offenburg an. Alle anderen schließen sich bei Kerzenschein mit einem Gedichtband zu Hause ein und hören im Hintergrund...Sacred Blade oder Slauter Xstroyes.
    Wings

    Besetzung:
    Oliver Bähr – g
    Markus Finkenzeller – g
    Uwe Kretschmer – b
    Lars Müller – dr
    Thomy Blaha – v
    Michael Hagemann – key

    Tracklist:
    1. Pax Questuosa
    2. Drive Theory
    3. Rain
    4. Wandering
    5. Autumn
    6. Carpe diem
    7. Das letzte Stündlein
    8. Walk On Water
    9. Rays Of Knowledge
    10. Dream ‘98
    11. Confiding

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