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  • GORETRADE: Ritual of Flesh





    • Die neueste südamerikanische Hackfleischkapelle nennt sich GORETRADE und klingt nicht anders wie ihre anderen Kollegen aus Südamerika, vielleicht weil sie auch ein Nebenprojekt von Andres Garcia sind, der auch bei DYING FETUS und SUFFOCATION schon vor Jahren hatten und ein Klangbild, das jeder Beschreibung spottet.

      Das hört sich auf den ersten Blick grob an, aber ein halbgares Produkt ist eben ein nur halbgares Produkt. Egal ob das jetzt für das einfallslose Gegurgel oder den unglaublich billigen Drumsound gilt, GORETRADE liefern mit „Ritual of Flesh“ alles andere als einen künftigen Death-Grind-Klassiker ab. Stattdessen regiert stupides Gehacke, das eigentlich clever sein könnte, würden GORETRADE mehr Abwechslung einbringen und hätten sie besser beleuchtete Instrumente, sowie weniger belanglosen Gesang.
      Nüchtern betrachtet gibt es in jedem Song sogar mindestens ein gutes Riff, dem man anhört, dass es raus möchte und richtig große Songs machen will. Doch in Verbindung mit den anderen, langweiligen Knüppelpassagen ist das erste Album des kolumbianischen Quartetts weder Fisch noch Fleisch. An eurer Stelle würde ich lieber noch fünf Jahre auf die neue SUFFOCATION warten als dieses Ding zu kaufen, doch nachdem das neue Album von SUFFOCATION schon in den Startlöchern steht braucht zur Übergangsphase kein Mensch "Ritual of Flesh".

      VÖ: 28. November 2003

      Spielzeit: 35:02 Min.

      Line-Up:
      Cesar Vera – Vocals, Rhythm & Lead Guitar
      Aley Avalo – Rhythm & Lead Guitar
      Andres Garcia – Bass
      Grindersson – Drums
      Label: Displeased Records

      Homepage: http://www.displeasedrecords.com/bandpages/goretrade.php

      Email: intersuffering@hotmail.com

      Tracklist:
      1. Piercing Her Throat
      2. Ritual of Flesh
      3. Ambushing the Ignorance
      4. Bloodstained Altars
      5. Bloody Beings
      6. Hell´s Dominion Butchery
      7. ...And Your Blood Will Be Lust
      8. Born of a Murderer
      9. Postmortem Incision
      10. Laceration


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      Über Captain Chaos

      Das ist quasi wie das Dschungelcamp in Black Metal.

      Wenn die B-Prominenz des Black Metals ein Allstar-Projekt gründet, dann weckt das beim Captain ganz eigene Assoziationen.

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