SCORPIONS: Mehr Liebe, mehr Respekt, mehr Glaubwürdigkeit

SCORPIONS: Mehr Liebe, mehr Respekt, mehr Glaubwürdigkeit

3, 2, 1: Die SCORPIONS rocken (wieder)! Ganz so hart und metallisch wie der Vorgänger Unbreakable klingt das aktuelle Album Humanity – Hour 1 zwar nicht. Dafür bietet es zahlreiche Ohrwürmer und stellt gerade in melodischer Hinsicht einen entscheidenden Schritt hin zu klassischen Skorpionklängen dar, wie man sie von der Band zuletzt Mitte der 80er gehört hat! Sänger Klaus Meine entpuppte sich im Gespräch allerdings als Mensch, der nach vorne schaut und für die jüngste Entwicklung keine nostalgischen Motive hatte.

Erst einmal Glückwunsch zum neuen Album.

Ja, dankeschön.

Gefällt mir ziemlich gut.

Das freut mich.

Das beste seit ´84 – und damals war ich fünf Jahre alt. Ihr ward vier Monate lang in Kalifornien und habt dort an Humanity – Hour 1 gearbeitet. Wie weit waren dabei das Liederschreiben und das eigentliche Aufnehmen voneinander getrennt?

Es ging eigentlich ziemlich in eins über. Und diesmal war es ja eine Zusammenarbeit mit mehreren Songwritern, die involved waren; einige der besten Schreiber im Rock zur Zeit: Desmond Child natürlich als Producer, James Michael, Eric Bazilian, auch jemand wie auch Marti Frederiksen, mit dem wir auch schon in der Vergangenheit zusammen geschrieben haben. Als wir im Oktober kamen, hat Desmond uns dieses Projekt vorgestellt und die Richtung angegeben. Er hat versucht, seine Wahrnehmung der SCORPIONS aus amerikanischer Sicht für diese Produktion so umzusetzen, dass die Band nach Unbreakable mit diesem Album auf ein neues Level geht, wo wir uns wieder eine gewisse Street-Credibility zurückerarbeitet haben und ein bisschen auch davon weg wollten, dass die Leute uns zum Teil – was eigentlich mehr hier auf Deutschland zutrifft – als Balladenband wahrnehmen. Die SCORPIONS sind nach all den Jahren immer noch eine Rockband – und das haben wir mit Unbreakable auf den Weg zu bringen versucht, was auch – denk ich – weitestgehend gelungen ist. Desmond Child wollte das mit diesem Album weiterführen, aber mehr in dem Sinne, dass wir ein sehr reifes Album machen, was die Texte betrifft; einfach mit mehr Tiefgang, nicht so sehr Baby let´s rock oder Boys chasing girls, sondern einfach ein Album mit Tiefe, was zu diesem Zeitpunkt in unserer Laufbahn zu uns passt.

SCORPIONS:
Das Titelbild des neuen Albums Humanity – Hour 1

Du hast es schon angesprochen: Was hat dich inspiriert bei so dramatischen Liedern wie We Will Rise Again oder auch Humanity, die sich entgegen der Gewohnheit nicht um Liebeskummer drehen wie in der Vergangenheit Still Loving You.

Diese Sachen sind aus vielen gemeinsamen Gesprächen entstanden, die wir geführt haben. Desmond wollte eben auch unseren Standpunkt als europäische Band, wie wir die Welt sehen aus Europa – es waren auch viele politische Gespräche – und wie er es aus amerikanischer Sicht sieht. Aus dieser Zusammenarbeit haben sich dann all diese Sachen geformt. Das war in dem Sinne gar nicht schwierig, weil wir diese Songs in all den Jahren gespielt haben und sie immer noch auf der Bühne spielen. Wir wollten es einfach nur erweitern und mit diesem Album auch eine Message versenden. Ich weiß nicht: Hast du das Artwork gesehen? Da steht ja dieser Cyborg am Krater gewisserweise halb Maschine, halb Mensch und verkörpert im Grunde die Menschheit. Wir alle sind an dem Punkt angekommen, wo wir jetzt sagen: Wo ist unsere Zukunft und wo geht es hin? Wir sehen so viele junge Leute auch in unseren Konzerten und insofern ist dieses Album auch für die junge Generation gedacht, diese Message – zu sagen: Jetzt ist der Zeitpunkt für uns alle umzudrehen, in dem Sinne, dass wir zur Straße der Humanität, zu mehr Menschlichkeit zurückfinden, im Sinne von mehr Liebe, mehr Respekt, sich gegenseitig zu respektieren. Das ist das was wir erleben, wenn wir weltweit unterwegs sind, all die verschiedenen Kulturen und Religionen. Insofern ist in diesem Album unter diesem globalen Thema Humanity einfach diese Message drin, in all diesen Songtexten, die man zum Teil so oder so interpretieren kann. Aber das ist, was der Approach mit diesem Album war. Schlicht ein Gedankenanstoß: Wir stehen irgendwie am Rande des Abgrunds und wo bewegen wir uns hin? Für uns und für die Generationen, die folgen.

Warum habt ihr seit vielen, vielen Jahren keine neuen flotten Uptempo-Songs mehr wie Dynamite oder Another Piece Of Meat – selbst jetzt, wo ihr wieder eindeutig in die Richtung zurückgeht und viele gute Rocksongs wie 3-2-1 habt?

Wir sind mit Leib und Seele eine Band, die auf der Bühne steht. Jedesmal wenn wir ein neues Album machen, suchen wir natürlich auch nach Themen und Songs, die wir live gut präsentieren können. Und gerade diese Rocker, die richtig schön straight nach vorne marschieren, sind für uns gerade auf der Bühne extrem wichtig. Deswegen gilt für jedes Album, dass da auch Songs drauf sind, die nach vorne gehen. Klar, ich meine Songs, die so megaschnell sind wie Dynamite, na gut, das haben wir damals gemacht. Aber du musst auch das richtige Thema haben, den richtigen Titel, dass das passt. Aber du kannst es doch nicht an den Haaren herbeiziehen. Es muss einfach zur Band passen. Und wir haben ja all diese Songs und wenn wir live unterwegs sind, packen wir nach wie vor diese alten Goodies noch aus. Wichtig ist, dass wir mit diesem Album auch versucht haben, eine Geschichte aus einem Guss zu machen – in an old-fashioned way. Denn heutzutage laden sich viele Kids auch nur einzelne Songs runter und es ist ja nicht mehr so wie früher, dass bei dem breiten Entertainment-Angebot die Kids darauf warten: Die Platte steht im Laden, ich renn nach Hause und setz mir den Kopfhörer auf und hör das ganze Album durch von A bis Z. So haben wir´s ja früher gemacht. Aber auch wenn man in der Zeitung immer wieder gelesen hat, selbst in der LA Times: The album is dead. Also die Kunst des Albums ist am Ende. Ich glaube trotzdem, dass es auch für die jungen Kids gut ist, von Künstlern, von Musikern auf die sie stehen, wenn ein Album rauskommt, sich auch durchaus eine ganze Platte anzuhören. Ich glaube es hat auch damit zu tun, dass viele Platten da draußen sind, wo es sich wirklich am Ende nur noch lohnt, vielleicht einen Song zu hören, und der Rest ist wirklich nicht mehr so toll. Insofern hat sich das alles dahin bewegt. Aber ich glaube es wird wieder zurückkommen, dass auch die jungen Leute einfach wieder sich ein ganzes Album reinziehen wollen.

Ich will trotzdem kurz auf ein Lied genauer eingehen. Ihr habt jetzt eine richtige Ballade drauf, finde ich: The Future Never Dies. Das ist mein Lieblingslied im Moment.

Das freut mich.

Habt ihr überhaupt noch versucht weitere Balladen zu schreiben, nachdem das Lied fertig war, oder stand da fest: Das Ding steht und wenn wir jetzt noch zwei weitere Balladen schreiben, kommen wir eh nicht wieder auf dasselbe Level?

Nein, das war eher so, dass dieser Song erst ganz zuletzt mit entstanden ist und eher aus dem Gefühl heraus, dass wir wirklich so eine fette Powerrockballade brauchen und auf dem Album einfach haben wollen als Element. Es ist vielleicht der ein oder andere balladeske Titel mit dabei, aber ein Song, der eben diese Qualität hat, der eben diese Kraft hat, der auch in der Tradition von SCORPIONS-Hits wie Still Loving You steht, weißt du, wirklich diese Songs, die auch live eine unheimliche Emotion auslösen, den Song hatten wir bis zu einem Punkt nach unserer Meinung halt nicht. Insofern ist der erst ziemlich gegen Ende der Produktion entstanden. Was mich betrifft jedenfalls, verbinde ich damit auch ein sehr, sehr gutes Gefühl; ist für mich auch ein sehr starker Titel auf der Platte. Deswegen hat sich die Frage danach auch nicht gestellt, ob wir noch irgendwie Ausschau halten müssen nach anderen Balladen. Aber der Song war schon sehr wichtig. Er ist halt auch exzellent von der ganzen Umsetzung und wie er gemixt ist und so weiter, kommt sehr, sehr stark rüber und ist auch irgendwie ungewöhnlich, weil der Chorus gar nicht so eine übliche Chorusstruktur hat. Das finde ich da ganz besonders gut daran. Ist halt mehr eine Rockballade und hat nicht so einen vorhersehbaren, poppigen Touch.

SCORPIONS
Klaus Meine über den letztjährigen Wacken-Auftritt: Wacken war für uns einfach eine super Herausforderung, die wir mit offenen Armen angenommen haben. Es war eine Supershow!

Was macht ihr mit Überbleibseln, also Stücken, die es aus irgendwelchen Gründen nicht aufs Album schaffen und auch nicht als Bonustracks veröffentlicht werden?

Solche Songs gibt es natürlich immer und davon viele. Es gibt auch immer mal wieder Titel, die man nach langer Zeit wieder neu entdeckt und vielleicht noch mal rauskramt und neu bearbeitet, und die dann doch zu ganz neuem Leben erwachen. Man sollte nie die Songs alle total abschreiben, weil es immer mal wieder sein kann, dass ein Song dabei ist, der nur noch nicht richtig angefasst wurde und einfach nur eine ganz neue Bearbeitung braucht, eine neue Umsetzung, und vielleicht ein Hammersong sein kann. Da gibt es natürlich viele Songs, die jeder in der Schublade hat oder auch in der großen Gemeinschaft entstanden sind. Ja Gott, zum Teil ist es nicht tragisch, wenn diese Songs nicht das Licht der Welt erblicken, denn es hat ja einen Grund, warum sie ausgemustert wurden. Aber hier und da sind doch noch einige Juwelen darunter.

Eric
Nachdem er bereits bei Unbreakable mit den SCORPIONS zusammen gearbeitet hatte, war Eric Bazilian (THE HOOTERS) diesmal beim Schreiben von Stücken wie The Future Never Dies, Love Will Keep Us Alive und Your Last Song beteiligt.

Wie war es so eine Hardrock-Platte aufzunehmen mit einem Produzenten wie Desmond Child – auch Eric Bazilian hast du erwähnt -, die bei den größten Hits von Ricky Martin bzw. Joan Osborne mitgewirkt haben, die jetzt nicht so für harte Gitarren stehen?

Ja, dafür hatten wir James Michael am Start als Co-Produzenten, der wiederum sehr für die harten Gitarren steht und totaler Rocker ist. Das war eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen Desmond auf der einen Seite, der sich sehr im Speziellen um die Vocals gekümmert hat, und andererseits James Michael, der sehr – ich will nicht sagen ausschließlich, aber der vorzugsweise mit Matthias und Rudolf gearbeitet hat. Aber ich finde bei der Bandbreite, die Desmond bei seinem Gesamtwerk da vorzeigen kann, ist ja Ricky Martin oder Cher eher die Ausnahmen. Denn ich denke mal der Hauptfokus, wo wir gedacht haben, Desmond steht für uns als Producer ganz oben auf der Wunschliste, mit wem wir arbeiten wollen, das sind die Arbeiten, die er gemacht hat für BON JOVI oder AEROSMITH, KISS oder ALICE COOPER, also das ist schon mehr im Rockbereich angesiedelt. Dass er in der Tat auch große Hits mit Ricky Martin hatte oder auch mit Cher, das zeigt ja einfach nur, dass es einfach auch ein genialer Songwriter/Producer ist, ein genialer Künstler, der einfach sehr viel für so eine Produktion auf den Weg bringt. Und jemand, der wirklich eine Vision hat. Die ganze Geschichte, wo man nach all den Jahren mit einem Album hingeht, das ist wirklich der wichtigste Punkt eigentlich. Dass man sich entscheidet, entweder nach vorne zu gehen, ein Album zu machen, das im Hier und Heute ist, zwar ein SCORPIONS-Album mit den typischen Trademarks – was immer das sein mag: meine Stimmen, die Gitarren, die Riffs, keine Ahnung – das ist das eine, aber trotzdem auch ein Album zu machen, das nach 2007 klingt, das modern klingt, ohne dass man sich verbiegt und ohne dass man zu experimentierfreudig wird, was auch schnell dann in die ganz falsche Richtung gehen kann. Aber man muss sich wirklich entscheiden, ob man das machen will nach vorne, oder ob man ein typisches Klassikrock-Album machen will mit Songs wie Dynamite, Another Piece Of Meat, wo dann vielleicht am Ende ein Album bei rauskommt, wo dann der geneigte Fan sagt: Das ist nicht schlecht, aber das haben die alles schon besser gemacht. Das ist wirkliche ein ganz, ganz wichtiger Punkt und wir haben uns jetzt ganz klar entschieden nach vorne zu gehen und wollen einfach am Nabel der Zeit bleiben und wirklich so klingen wie heute. Wir haben uns dazu nicht verändert in all den Jahren. Das ist aber ganz normal für jede Band, die so lange dabei ist wie die SCORPIONS, und da denke ich ist am Ende nur eins entscheidend: Nichts ist mehr sexy als Success, nämlich wenn das Album hammermäßig stark ist und ich glaube, wir sind da diesmal nicht so weit davon entfernt.

Welche Songs von Unbreakable haben sich deinem Gefühl nach live am besten bewährt?

Das sind die, die wir halt zum Teil immer noch spielen. Das wechselt. New Generation ist einer der Songs. Love ´em Or Leave ´em ist einfach ein knackig frischer Rocksong, der live unheimlich gut abgeht. Blood Too Hot haben wir eine ganze Zeit gespielt. Wir haben hier und da gewechselt im Programm. Wir haben am Anfang bis zu acht Songs gespielt von dem Album. Nachher hat sich das auch wieder vermischt, auch mit anderen Titeln, nicht zuletzt deshalb, weil auch viele Rockfans ganz besonders Interesse zeigen an den wirklich ersten Dekaden der Band, zu der Zeit, als wir mit Uli Roth und Michael Schenker gespielt haben, so dass wir dann auch zum Teil mit Uli oder Michael gespielt haben wie in Wacken letztes Jahr. Wir werden auch dieses Jahr Uli und auch Michael zum Teil dabei haben bei Konzerten. Insofern haben wir generell das ganze Set umgestellt und haben auch ältere Songs wieder mit reingenommen, so dass wir dann von Unbreakable halt nur noch drei oder vier Songs gespielt haben.

Zum Thema Wacken:Open:Air: Habt ihr dort gespielt, weil es in der Nähe war und jetzt nicht gleich in Australien oder sind die Veranstalter an euch herangetreten?

Die sind an uns herangetreten. Das lief ja auch über das Büro CMM hier, die da sehr involved sind. Das war natürlich für viele eine Überraschung. Ganz besonders aus der deutschen Wahrnehmung sieht man uns ja doch öfter als Balladenband und konnte sich vielleicht nicht vorstellen, dass die SCORPIONS eine Show wie Wacken spielen. Ich weiß nicht, ob du es gesehen hast.

Leider nicht, ich wohne am Bodensee…

Okay. Wacken war für uns einfach eine super Herausforderung, die wir mit offenen Armen angenommen haben und den Fans gesagt haben, wir stellen 50 SCORPIONS-Songs ins Netz und ihr sagt uns, was wir spielen sollen. Und danach haben wir den Set aufgebaut und A Night To Remember gespielt, ein fast Dreistundenkonzert durch all diese verschiedenen Dekaden mit Michael, mit Uli, mit Herman, und sogar Michaels Sohn Titan stand mit auf der Bühne, also mehrere Schenker-Generationen. Es war eine Supershow und natürlich arbeiten wir zur Zeit daran, dass diese DVD irgendwann im Laufe dieses Jahres herauskommen wird. Dann kannst du dich auch davon überzeugen, dass wir nicht bis nach Australien fahren mussten.

Man kann es nicht viele Leute fragen, aber dich kann es fragen: Gibt es einen Unterschied zwischen einem Auftritt vor 20000 Leuten und einem vor 40000 Leuten?

Nein, da gibt es eigentlich keinen. Es gibt einen Unterschied zwischen 20000, 100000 oder egal wie viele 1000 es sind, und als Gegenstück dazu ein sehr kleiner Raum vielleicht bei einer Party, wo man so was wie – ich will nicht sagen Privatkonzert, aber in einem kleinen Rahmen vor sehr wenigen Menschen auftritt. Das hat etwas sehr, sehr Intimes und das ist wirklich ein Unterschied, ob man jetzt vor 1000 Leuten spielt oder wirklich nur vor 20 in einem kleinen Rahmen. Das ist in der Tat ein großer Unterschied, weil die Menschen sehr nah an einem dran sind. Es ist eine sehr intime Geschichte. Es gibt dann den Unterschied sicherlich zwischen 40000, und wenn man vor 350000 oder 400000 Leuten auf die Bühne geht. Das gibt es natürlich, weil man dann weiß: Das machst du nicht alle Tage! Das ist wie Rock in Rio, oder wir haben in Krakau mal vor ein paar Jahren vor 800000 Leuten gespielt. Das sind Sachen, wo du auf die Bühne gehst und weißt, dass ist hier und heute. Und damals in Krakau haben wir mit diesen 800000 Leuten ein Geburtstagsständchen für unseren damaligen Manager in den USA gesungen und haben ihm das Tape geschickt und gesagt: 800000 Leute singen für dich Happy Birthday; ist das nicht herrlich?

Zum Schluss: Wie häufig wirst du noch mit lebenden Skorpionen konfrontiert?

Eigentlich weniger, aber es gab in der Tat mal Shows, wo in den USA uns Fans lebende Skorpione in Marmeladengläsern auf die Bühne geschmissen haben, die dann vor unsere Füße rollten, und diese Tierchen haben wirklich gelebt.

SCORPIONS
Klaus Meine erklärt das Fehlen von Hochgeschwindigkeitssongs: Du kannst es doch nicht an den Haaren herbeiziehen.

Bandfotos: CMM / Ralf Strathmann
Eric Bazilian-Foto: Jutze

Jutze
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