QUEENSRYCHE: Q2K

´Q2K´ ist einer meiner persönlichen Enttäuschungen 1999. Nachdem im Vorfeld immer wieder behauptet wurde, daß das Album back to the roots gehen soll, ist es mehr als ernüchternd, daß ´Q2K´ nicht viel Unterschied zum Vorgänger ´Hear in the Now Frontier´ aufweist.

Bei der neuen QUEENSRYCHE würde mich echt mal interessieren, wer die Gerüchte in die Welt gesetzt hat, “Q2K” würde wieder mehr ‘back to the roots’ gehen.

Das einzige Zugeständnis, das ich in diese Richtung machen würde, ist, das “Q2K” im Gegensatz zum Vorgänger rockiger ausgefallen ist, also etwas weniger alternativ.

Ansonsten muss man sich bei “Q2K” eingestehen, dass die Band zwar nach wie vor einiges auf dem Kasten, mit den alten QUEENSRYCHE jedoch nicht mehr viel zu tun hat.

Auf dem Album regiert größtenteils songwriterische Langeweile, die durch gekonnte und stellenweise sehr interessante Instrumentalarbeit aufgepeppt wird, sowie durch den gefühlvollen und ambitionierten Gesang von Geoff Tate.

Kein Song auf “Q2K” kann über die komplette Länge fesseln

Immer wieder blitzen Momente auf, in denen QUEENSRYCHE zu alten Tugenden zurückzufinden scheinen, aber hey, auf “Hear in the now Frontier” gab es die genauso, das macht noch lange keine gute Platte aus!

Kein Song auf dem Album schafft es, mich über die ganze Länge zu fesseln, und so fällt es mir schwer, einen zu nennen, der besonders positiv heraussticht. Am ehesten berührt mich da der ruhigste Song des Albums “One Life”, der wenigstens leichte Erinnerungen an “Promised Land” hervorruft.

Ansonsten muss man sagen, dass es die Band immerhin geschafft hat, einige eingängige Melodien zu verbraten, wodurch das Album bei Sonnenschein zum Nebenbeihören ganz gut geeignet ist. An eine gute Platte habe ich jedoch höhere Ansprüche, ganz besonders, wenn auf dieser dann auch noch QUEENSRYCHE steht!

Veröffentlichungstermin: 14.09.1999

Spielzeit: 49:33 Min.
Label: East West Records

Homepage: http://www.queensryche.com/

QUEENSRYCHE “Q2K” Tracklist

1. Falling Down
2. One Life
3. Sacred Ground
4. Whe the Rain comes
5. How could I
6. Beside you
7. Liquid Sky
8. Breakdown
9. Burning Man
10. Wot Kinda Man
11. Right Side of my Mind