POKERFACE: Divide and Rule

Innovationsfreier, aber flotter und spaßiger Thrash Metal aus Russland.

Haha, mit Divide and Rule erfreuen uns POKERFACE mit einer ursprünglichen und flotten Thrash Metal-Scheibe, die auf Innovationen keine Rücksicht nimmt, sondern einfach nur Spaß machen will. Und das gelingt den Russen rund um Frontfrau Delirium Tremens. Angelehnt an deutsche Export-Schlager wie KREATOR und DESTRUCTION knüppeln und riffen sich POKERFACE durch gut 35 Minuten und lassen beim Hörer keine Körperglieder regungslos verharren.

Dabei zeigen die Musiker an den Instrumenten durchaus Potenzial. Insbesondere bei den Gitarren lässt sich das präzise Riffing ausmachen und die Soli entzücken auch immer wieder, geben sie doch insbesondere den schwächeren Songs (Divide and Rule) dann doch auch eine Begründung, gehört zu werden. Gesanglich schreit und grölt Delirium Tremens passend zur Musik die englischen Lyrics ins Mikro und macht dabei eine gute und aggressive Figur.

Kompositorisch ließe sich bei POKERFACE sicherlich noch der Rotstift ansetzen, als dass es eben doch belanglosere Tracks gibt, die einfach nur auf Tempo-Bolzerei und Party-Stimmung ausgelegt sind. Aber das muss ja nicht zwingend ein Makel sein. Denn wenn das wie bei treibenden Songs wie All Is Lie und The Chessboard Killer derart gut aufgeht, dann kann man ruhig mehr davon haben. Im Endeffekt eine sehr ordentliche und spaßige Debütleistung.

Veröffentlichungstermin: 13.09.2015

Spielzeit: 36:06 Min.

Line-Up:
Delirium Tremens – Gesang
Nick – Gitarre
Maniac – Gitarre
DedMoroz – Bass
Doctor – Schlagzeug

Label: Molot Records / Metal Scrap Records

Homepage: http://pokerfacegroup.com

Mehr im Netz: http://www.facebook.com/pfacegroup

Tracklist:
1. All Is Lie
2. Kingdom of Hate
3. The Chessboard Killer
4. Existence
5. Into the Inferno
6. Human Control
7. Age of Terrorism
8. Killed by Me
9. Shut Up!
10. Divide and Rule