GOATS OF PURGATORY: Drowning In Blood

Ihr wollte euch mal wieder gepflegt die Birne abschrauben, dazu fehlt euch aber der passende Soundtrack? Da können GOATS OF PURGATORY für Abhilfe sorgen. Die Kölner bestehen seit 2011 und haben sich nach zwei Demos und zwei EPs an einen Longplayer gewagt.

Wobei „Longplayer” bei etwas über 30 Minuten Spielzeit natürlich etwas euphemistisch ist. Aber der elaborierte Vortrag ist ohnehin nicht die Sache der selbsternannten Ziegen.

“Drowning In Blood” macht tierisch Laune

Vielmehr wird fett gerifft, kauziger Metal und Old School Thrash verwurstet, alles in einer Tonalität raus geshoutet und jede Feinheit hinten angestellt. Das Label wirbt sogar mit „No unnecessary guitarsolos“. Davon abgesehen, dass Gitarrensoli selten unnötig sind, hätte das eine oder andere davon die halbe Stunde bestimmt etwas abwechslungsreicher gemacht.

Bierchen raus – ab an die Bushalte

Und obwohl auch der Sound nicht gerade Maßstäbe setzt und die Texte die Grenze zur Realsatire streifen – es wird in Hell gerottet und in Fire geburnt und überhaupt – macht das Ding tierisch Laune. Wer bei „Demonized“ oder „Forsaken“ nicht durch die Bude hüpft oder darüber nachdenkt, sich mit einem Bierchen an die Bushalte zu setzen, hat irgendwie was falsch gemacht.

Veröffentlichungstermin: 22.02.2022

Spielzeit: 30:28 Min.

Line-Up:
Gesang – Norbert L. Horn
Gitarre – Pit Sörkel

Produziert von Davis Hay
Label: Crawling Chaos

Homepage: https://goatsofpurgatory.bandcamp.com/releases

GOATS OF PURGATORY “Drowning In Blood” Tracklist:

The Essence of Evil
Rot in Hell
Black Prophecies
Soldiers in Fur
Into the Fire of Doom
Drown in Blood
Forsaken
Darkness
Demonized
One Goat Army
Burning Red