ENTER MY SILENCE: Remotecontrolled Scythe

ENTER MY SILENCE: Remotecontrolled Scythe

Skandinavien- Death Metal und kein Ende. Das dänische Label MIGHTY MUSIC werfen mit „Remotecontrolled Scythe“ der Finnen ENTER MY SILENCE ein weiteres Edelmetal ins Rennen um die melodic Death Metal- Krone.

Fabriziert wird natürlich ein Sound, wie ihn schon die wahrscheinlich großen Vorbilder der Band IN FLAMES, DARK TRANQUILLITY, AMORPHIS und wie sie alle heißen, kreiert haben. Death Metal mit einem guten Gespür für ergreifende Melodien und fiesen Growls.

Die neun, allesamt relativ kurzen Songs von „Remotecontrolled Scythe“ bewegen sich zumeist im Midtempobereich und kommen ohne große Überraschungsmomente aus. Dennoch schaffen es die Finnen den Hörer bei der Stange zu halten, da es Laune macht den Songs zu lauschen. Beinahe Easy Listening- Mucke, die positive Energie versprüht und sich sowohl zum Autofahren, leise im Hintergrund oder zum Kochen eignet.

ENTER MY SILENCE haben mit ihrem Debutalbum „Remotecontrolled Scythe“ zwar den melodischen Death Metal nicht neu erfunden, jedoch ihre neun Tracks gut verpackt und ausgeschmückt. Sie bereiten somit dem Zuhörer eine starke halbe Stunde gute Unterhaltung.

Ein guter Ratschlag für die Zukunft wäre, an der fehlenden Eigenständigkeit zu feilen, die Tracks durch Tempivariationen attraktiver zu gestalten und beim nächsten Longplayer ein wenig mehr „value for money“ zu bieten, da „Remotecontrolled Scythe“ mit ca. 34 Minuten sehr kurz geraten ist. Und „Reign in Blood Part II“ habe ich hier sicherlich nicht vorliegen. Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern.

Anspieltips: „Six.nothing“, „Loss of the leading one“, „Filter X“.

Spielzeit: 34:47 Min.

Line-Up:
Mikko Kotamäki – vocals

Tuomas Jäppinen – guitars

Arto Huttunen – guitars

Ville Lapio – bass

Teemu Hokkanen – drums

Produziert von Tuomas Jäppinen & EMS
Label: MIGHTY MUSIC

Homepage: http://entermysilence.cjb.net

Tracklist:
Six.nothing

Irrelevant

Inhale/ Exhale

Articulate

Split

Nevernity

Filter X

Loss of the leading one

Mindfill effect

Psycho