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DEVASTATOR: Beyond Massacre [Eigenproduktion]

DEVASTATOR: Beyond Massacre [Eigenproduktion]

Nur schnell keine Zeit verlieren! DEVASTATOR aus Hamburg sind auf ihrem Debütalbum nicht jenseits des Massakers, sie sind mitten drin. Nicht mal Intros gibt es auf diesem Album zu hören, es geht zehnmal einfach nur mitten in die Fresse. Zwischen KRISIUN, CANNIBAL CORPSE und dem geordnetem Chaos früher CRYPTOPSY lassen die fünf jungen Musiker nichts anbrennen und liefern ein erstaunlich gut produziertes, tightes Schlachtfest ab. Nur selten gibt es melodische Einsprengsel zu hören und weil es über die gesamte Albumlänge auch fast nichts als brutale Blast Beats und derbe, verfrickelte Riffs zu hören gibt, ist die Länge von 35 Minuten für diese Scheibe auch wirklich ausreichend.

Dabei ist kaum zu erkennen, wo ein Song endet und der nächste anfängt. Zwar haben Songs wie Beheaded und Spiritual Surgery eine einigermaßen erkennbare Hookline, nach fünfmal Hören hat man sie allerdings noch nicht verinnerlicht. DEVASTATOR spielen gleichermaßen anspruchsvollen wie kompromisslosen Death Metal, der jedoch auf Dauer recht ermüdend wirkt. Das Songwriting ist im Vergleich zu den Vorbildern CANNIBAL CORPSE noch nicht ausgereift, wie eine zerfahrene Nummer wie Exuming Eden deutlich macht. Wohltuend wirkt es dagegen, wenn die fünf Death Metaller einen Gang zurück schalten und IMMOLATION aufleben lassen, wie in Pandemic Disease.

An den Instrumenten sind DEVASTATOR topfit, dass eine junge Band an der Gitarrenfront so zulangt ist selten und dass extremes Drumming so sicher klingt, sogar noch seltener. Zu guter Letzt ist der derbe Grunzgesang sehr mächtig und wird auch trotz der fehlenden Abwechslung nicht langweilig. An ihren Nummern müssen DEVASTATOR noch arbeiten – auch wenn diese jetzt schon besser sind, als alles, was bisher auf Unmatched Brutality veröffentlicht wurde. Nichtsdestotrotz, um auf lange Sicht überzeugen zu können, müssen interessantere, weniger eindimensionale Songs her. Fans von kompromisslosem Death Metal dürfen aber gerne zulangen.

Veröffentlichungstermin: Juli 2007

Spielzeit: 34:18 Min.

Line-Up:
Lenny  – Vocals
Max  – Guitar
Holle  – Guitar
Falko  – Bass
Eggi  – Drums

Produziert von Falko Reshöft, Lars Ramche und DEVASTATOR
Label: Eigenproduktion

Homepage: http://www.official-devastator.net

Email: lenny@official-devastator.net

Tracklist:
1. Beyond Massacre
2. Hunt
3. Beheaded
4. Exhuming Eden
5. Pandemic Disease
6. Slaughterfeast
7. Escape from Reality
8. Spiritual Surgery
9. Floating Little Bodies
10. Antihuman Effusion