DECEADED: The Sole Destroyer

Mit ihrem Crossover / Thrash Metal Debütalbum “The Sole Destroyer” sei es DECEADED vergönnt, sich auch außerhalb der polnischen Landesgrenzen einen Namen zu machen.

Bereits im Vorjahr im Eigenvertrieb und somit eher lokal erschienen, erhielten DECEADED durch den Deal mit Wormholedeath die Möglichkeit, ihren Crossover / Thrash Metal einem etwas breiteren Publikum schmackhaft zu machen. Und das nicht zu unrecht, wie ich meine, als dass das polnische Quartett seine Energie ganz gut weitervermitteln kann. DECEADED verpacken Core-Elemente mit groovigen Riffs und melodischen Leads, so dass die Songs charmant aus den Boxen dröhnen. Das geht etwa bei einem Track wie “Sick of Control” sehr gut auf und trifft ansatzlos den Gehörnerv. Mitunter gefallen manche Riffs auch deshalb, weil man sie – ganz ähnlich – schon einmal gehört zu glauben meint (“Wall of Appearances”).

DECEADED setzen Energie gut in Musik um

Zwar zündet nicht jeder Song sofort – und auch nicht nach wiederholtem Hören -, doch sind die Ansätze vorhanden, dass DECEADED über die polnischen Landesgrenzen hinaus mehr Aufmerksamkeit erlangen könnten, als dies bislang der Fall gewesen ist. Dafür spricht das verspielte Bass-Spiel von Maksymilian Zieliński, die angesprochenen Melodik der Lead-Gitarre von Mateusz Bober und die teilweise eingesetzten hohen Screams des ansonsten im angerauten Sprechgesang agierenden Fronters Jakub Pałysiewicz (“Barren Land”). Somit ist ein erstes Hineinhören in “The Sole Destroyer” angeraten, als dass sowohl songwriterisches Potenzial als auch in Musik umgesetzte Energie vorhanden ist.

Veröffentlichungstermin: 22.04.2022

Spielzeit: 32:47 Min.

Line-Up:
Bojda Kacper – Schlagzeug
Mateusz Bober – Gitarre
Jakub Pałysiewicz – Gesang
Maksymilian Zieliński – Bass

Label: Wormholedeath

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DECEADED “The Sole Destroyer” Tracklist

1. Intro
2. Sick of Control
3. Barren Land
4. Delusions
5. Wall of Appearances
6. Trap
7. Bags of Flesh
8. Chopped Future
9. The Edge (Video bei YouTube)
10. Restless Hope