Der große Jahres Poll 2001 des vampster-Teams

Der große Jahres Poll 2001 des vampster-Teams

Wie war das Jahr 2001 für das vampster-Team? Welche Alben waren Top, welche Konzerte gut, wer war die größte Underground-Überraschung und was war so richtig Enttäuschend? Hier erfahrt ihr es!

Die Jahres-Polls der einzelnen vampster findet ihr hier, viel Spaß!

VAMPIRIA | FIERCE | BOXHAMSTER | RACHENDRACHEN | JENS KOCH | ARLETTE | THOMAS MICHEL | ANDREAS HOLZ | FRANK | WINGS | PSYCHO



VAMPIRIA



…nach Oben!

TOP TEN ALBEN 2001

Die drei Alben des Jahres:

KREATOR: Violent Revolution

Thrash Revival? Ja, gerne. Aber bitte nur, wenn dabei keine Kopie alter Alben herauskommt. Das dies möglich ist, haben KREATOR mit diesem Album bewiesen.

MY DYING BRIDE: The Dreadful Hours

Ein weiteres Meisterwerk der Briten.

TIMO RAUTIAINEN: In frostigen Tälern

Völlig unterschätze Platte, die weitaus mehr Tiefe hat als der Großteil hochgejubelter Veröffentlichungen.

Auch gut waren 2001:

AMORPHIS: Am Universum

Ab und zu braucht man einfach etwas fürs Gemüt…. und dann ist dieses zeitlos schöne Album eine gute Wahl

CATASTROPHIC: The Cleansing

Zwar kein voller Ersatz für OBITUARY, aber die Richtung (und der Gitarrensound!!!) stimmt…

AMON AMARTH: The Crusher

Zutreffender kann ein Albumtitel kaum sein…

ENSIFERUM: Ensiferum

Hoch das Trinkhorn und in die Heldenchöre eingestimmt!

BLOOD RED THRONE: Monument Of Death

Zwar nichts Neues aber so richtig gut umgesetzt

LEFT HAND SOLUTION: Light Shines Black

Erdig, bodenständig und eine Sängerin mit einer Wahnsinnsstimme

OPETH: Blackwater Park

OPETH eben…

Bestes Konzert:

APOCALYPTICA; 12. 2. 2001 Theaterhaus, Stuttgart

Die Auftritte der Finnen sind immer wieder ein Erlebnis, auch wenn ich auf die Version von „Path, Vol. II“ gerne verzichtet hätte.

SAXON, 6. 10. 2001, Stuttgart LKA

Eine mit Abstand der mitreißendesten und energiegeladensten Shows, die ich 2001 gesehen habe – etliche jüngere Bands sehen im Vergleich ziemlich alt aus.

TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS, 29. 9. 2001, Sindelfingen, Movida

Die Songs funktionieren auch live – eine wirklich außergewöhnliche Band, die viel mehr Respekt verdient hätte

OPETH, 28. 11. Frankfurt, Batschkapp

Musikalische Magie…

DEVIN TOWNSEND, With Full Force

Bin eigentlich kein großer Townsend Fan, doch dieser Gig war beindruckend kompromisslos

Schlechtes Konzert

HAMMERFALL auf dem Wacken

Ich habe zwar nichts von der Band gesehen, doch das ansonsten immer so dünne Stimmchen von Herrn Cans war bei OPETH leider nicht zu überhören… unpassender geht es nicht.

Gewinner 2001

Summerbreeze 2001 – schönes Festival, das bestimmt bald zu den ganz großen gehört (außerdem haben dort THE CROWN gespielt *g*)

Enttäuschung 2001

FROM THY ASHES lösen sich auf

Wacken ist völlig überfüllt

Newcomer 2001

ENSIFERUM

So jung und so unverschämt gut…

TOP 3 Unsigned Bands

DARKFALL

DISILLUSION

ASTERIUS

Schönstes Cover 2001

TOOL – Lateralus

Ich kann zwar mit der Musik nichts anfangen, aber dieses Cover ist genial

Dämlichster Songtitel 2001

BLOODDUSTER – Cunt: jeder Songtitel dieses Albums deutet auf eine gewisse Komplexbeladenheit der Jungs hin…

Bestes Festival:

BYH 2001 – Tausende von Fans, die in strömenden regen „We not gonna take it“ grölen – das war wirklich ein besonderes Erlebnis

Bester Musiker 2001

Gene Hoglan auf dem WFF

Schönste Wiederauferstehung 2001

Da sich weder OBITUARY noch AT THE GATES wieder zusammenraufen konnten, teilen sich LEFAY und UNLEASHED den Titel

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Sharlee D´Angelo (Witchery): einer der charmantesten und aufmerksamsten Gesprächspartner

Aaron Stainthorpe (My Dying Bride): nimmt sich unendlich viel Zeit, beschränkt sich nie auf Standardantworten und geht auf sein Gegenüber ein

Mille (Kreator): trotz der unzähligen Interviews, die dieser Mann schon gegeben hat, nimmt auch er sich viel Zeit und beantwortet alle Fragen offen und ehrlich



FIERCE



…nach Oben!

Top Ten Alben

Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus – In frostigen Tälern

Wer hätte das gedacht, dass sich dieses Album zu meiner am meist gespielten CD des Jahres entwickeln würde? Sie hat! Wohl eine der unterbewertetsten Veröffentlichungen 2001, die in der Metal-Presse sträflichst missachtet wurde. Dieses Album kann ich in jeder Stimmung und zu jeder Tageszeit hören und trotz der Einfachheit der Songs kann man sich an „In frostigen Tälern“ einfach nicht satt hören. Eine echte Überraschung, die mich immer wieder sowohl zum Lachen, als auch zum Weinen gebracht hat.

Evergrey – In Search of Truth

Ein geniales Werk progressiven Power Metals, das bei mir nicht sofort zündete, sich aber als Musterbeispiel für einen echten Grower mit Langzeitwirkung erwies. Die Band hat sich mit ihrem dritten Album bereits zu einer festen Größe im Metal-Business entwickelt und man darf von den Schweden wohl auch in den kommenden Jahren einiges erwarten.

Hammers of Misfortune – The Bastard

Eine weitere Überraschung des Jahres 2001. Die Band um John Cobett (SLOUGH FEG) bietet eine abgefahrene Mischung aus traditionellem Metal, Black Metal und Mittelaltersounds mit der HAMMERS OF MISFORTUNE bereits mit dem Debüt einen ganz eigenständigen Sound abliefern. Ein Muss-Album für Undergroundfreaks!

Amorphis – Am Universum

Mit Amorphis kann man rechnen und das auch wenn sich die Finnen immer mehr vom Metal weg entwickeln. „Am Universum“ ist cool, schön, bezaubernd, atmosphärisch, intelligent und rockt und rockt und rockt….

Eidolon – Hallowed Apparition

Mit der Meinung, dass „Hallowed Apparition“ zu den Top Ten Alben des Jahres 2001 gehört, werde ich wohl mal wieder alleine dastehen, aber was soll´s…für mich ganz klar eines der Highlights in Sachen Power Metal und man kann gespannt sein, was die Kanadier mit neuem Sänger im Jahr 2002 reißen werden.

Into Eternity – Dead or Dreaming

Die perfekte Mischung aus Härte und Melodie kommt aus Kanada und zwar von der jungen Band Into Eternity. Und dass die Kombination aus brachialem Riffing und eingängigen Melodien ohne Ende knallt, konnte die Band letztes Jahr auch live unter Beweis stellen…

My Dying Bride – The Dreadful Hours

Es gab Zeiten da hätte ich nicht geglaubt, dass My Dying Bride jemals wieder diesen Härtegrad erreichen würden. Aber 2001 präsentieren sich die Engländer düsterer und aggressiver als man es je zu träumen gewagt hätte und gleichzeitig stellt die Band unter Beweis, dass sie inzwischen zu den absoluten Größen des Metals gehört.

Mirror of Deception – Mirrorsoil

Wohl das erste große Highlight des Jahres 2001 mit dem die Schwaben Mirror of Deception wieder ganz deutlich zeigen, dass der Doom noch lange nicht am aussterben ist und so auch einigen anderen Bands des Genres den Weg an die Oberfläche ebnen konnten. Ein wunderschönes Werk, vor allem für die dunkle Jahreszeit.

Black Symphony – Tears of Blood

Was lange wärt… hat eigentlich noch jemand mit dieser Band gerechnet? Black Symphony haben jedenfalls gezeigt, dass man nicht darum herum kommt und so liefert die Band einen Hammer ab den so wohl niemand erwartet hätte. Progressive Klänge treffen auf ursprünglichen Hardrock/Metal der gleichzeitig aber durch eine moderne Produktion überzeugt und so die Fans aus den verschiedensten Lagern vereinen dürfte.

Jag Panzer – Mechanized Warfare

Ein weiteres Highlight in Sachen Power Metal mit dem Jag Panzer wieder zu ihrer alten Härte zurückfinden, auch wenn sie den unvergleichlichen Sound der frühen Jahre nicht ins neue Jahrtausend herüber retten können. Dennoch dürfte hier kein Fan der alten Schule enttäuscht sein.

Bestes Konzert

Dee Snider bescherte uns auf dem Bang Your Head ein unvergessliches Festival-Erlebnis, Into Eternity traten auf dem ProgPower allen Frickelfans in den Arsch und auch Pain of Salvation wussten auf diesem Festival den Leuten die Kinlade runterfallen zu lassen

Schlechtestes Konzert

Majesty beim RoFa Nachwuchsfestival

Enttäuschung des Jahres

Lefay-Split, das neue Iced Earth Album und Jon Schaffer, Timo Rautiainen live verpasst, das neue Savatage-Album

Gewinner des Jahres

Peter Jackson und „Der Herr der Ringe“ und all die Musiker, die bereits in den anderen Rubriken „aufgeführt“ sind.

Newcomer des Jahres

Into Eternity, Hammers of Misfortune, Teabag, Beyond Twilight, Thunderstorm

Schönste Wiederauferstehung 2001

Lefay

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

Als so richtig überflüssig hab ich eigentlich keine empfunden.

Schönstes Cover 2001

Evergrey – „In Search of Truth“

Dämlichster Songtitel 2001

Fällt mir beim besten Willen nichts ein…

Bester Musiker 2001

*Den* herausragenden Musiker des Jahres gab es für mich einfach nicht, dafür aber einige wirklich großartige Bands (siehe weiter oben)

Top 3 der Unsigned Bands

Teabag, Hammers of Misfortune & Cold Embrace

Bestes Festival 2001

Wacken, ProgPower & Bang Your Head

Interviewpartner

Zum Glück ist mir auch dieses Jahr wieder kein wirklich unsympathischer Interviewpartner untergekommen. Mein witzigstes Interview hatte ich aber sicher mit Lanfear, einer ganze Menge Bier und dem Spiel Metal Mental Meltdown. Mein intensivstes Interview durfte ich mit Jochen Fopp von Mirror of Deception gehabt haben, bei dem die Chemie einfach vom ersten Moment an stimmte, auch wenn das Interview nur per E-Mail stattfand. Etwas enttäuscht war ich vom E-Mail-Interview mit Timo Rautiainen, der offensichtlich reichlich angepisst von den Reaktionen auf sein Album nicht wirklich viel Bock darauf gehabt zu haben schien. Meine „coolsten“ Interviews dagegen hatte ich sicher mit Ghoultown und Hammers of Misfortune – etwas ganz besonderes eben.



BOXHAMSTER



…nach Oben!

Top 10 Alben 2001

MY DYING BRIDE: The Dreadful Hours

Schmerz kann ja so schön sein..! Besonders gefreut hat mich bei „The Dreadful Hours“, dass MY DYING BRIDE nach wie vor absolut kompromisslos zu Werke gehen und einen unerschütterlichen Felsen in die stürmische Veröffentlichungsbrandung setzen. Ein Album, dass dich gefangen nimmt!

KREATOR: Violent Revolution

Kreator sind wieder mit einem richtigen Hammer zurück – danke, Mille!! Geile Songs mit schön ausgearbeiteten Gitarrenstimmen (die Gitarren… lecker lecker!) und ein „back to the roots“-Album, dem man diese Bezeichnung auch abnimmt.

SUBWAY TO SALLY: Herzblut

Auch wenn viele den Gesang nicht abkönnen – ich find ihn klasse! „Herzblut“ ist eindringlich, schön, romantisch – es trifft dich mitten im Herz. Ein Album mit dem Zeug zum Klassiker.

TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS: In frostigen Tälern

Was wurde dieses Album unterschätzt!! Wenn man sich die Reviews in vielen anderen Mags zu „In frostigen Tälern“ durchlaß, musste man am eigenen Verstand oder an dem der anderen Schreiberlinge zweifeln. Weder mit einem Funprojekt hat Timo Rautiainen und sein Trio Genickschuss etwas zu tun, noch sind die Texte auf irgend eine Weise auch nur annähernd witzig. Auch wenn die Aussprache der deutschen Texte durch den Finnen manchmal etwas lustig klingt, ist es umso beachtenswerter, dass es ihm gelungen ist, bessere deutsche Texte zu verfassen, als es die Mehrzahl der deutschsprachigen Bands vermag. Und der harte Rock mit der Drei-Gitarren-Breitseite ist auch erstklassig. Bleibt zu hoffen, dass der Geheimtipp eine größere Fanschar in Deutschland bekommt!

OPETH: Black Water Park

OPETH sind eine unglaublich gute, bodenständige Band und mit OPETH verhält es sich ähnlich wie bei Devin Townsend: irgendwie findet die *jeder* gut. Und ausnahmsweise hat die „breite Masse“ dabei recht!

AMORPHIS: Am Universum

Die Finnen können einfach nicht enttäuschen. AMORPHIS sind das Paradebeispiel für die positive, nachvollziehbare Wandlung einer Band. „Am Universum“ ist moderner, erwachsener Rock zum genießen, versinken, mitsingen und träumen. Einfach schööön..!

DISILLUSION: Three Neuron Kings

Es ist immer wieder erfreulich, was manche Nachwuchskappelen bei ihren Eigenproduktion auf die Beine stellen. So auch die Leipziger DISILLUSION, die hier eine absolut geniale Überraschung abgeliefert haben. Mehr davon!!

DECEASED: Behind The Mourner´s Veil

Erfrischend! Bei 95% Mega-Überproduzierten Releases jedes Jahr tut „The Mourner´s Veil“ so RICHTIG gut. Metal der alten Schule plus ein paar gute Coversongs. Einfach sympathisch und von jeglichem Trend unbeeinflusst!

BURDEN OF GRIEF: On Darker Trails

So kommt sogar “skandinavischer“ Death Metal in meine Jahres Top Ten: „On Darker Trails“ hört man an, dass die Jungs, die sich hinter den Songs verbergen, noch so richtig hungrig sind. Aggressiver Gesang, tolle Gitarrenarbeit und das ganze dann noch in einem erstklassigen Soundgewand. Klasse!!

CATASTROPHIC: The Cleansing

Death-metallisch und durch „dezent-moderne“ Einflüsse aufgelockert. Ebenfalls ein Album, das sehr viel Spaß macht!

Bestes Konzert

TIMO RAUTIAINEN & TRIO NISKALAUKAUS in Sindelfingen vor einer handvoll Leute, sehr familiär. Ein ungewöhnlicher Auftritt.

Schlechtestes Konzert

Di´Anno auf dem Summer Breeze war mehr enttäuschend als schlecht… Der gute alte Paule machte einen nur noch fertigen Eindruck und man hatte das Gefühl, dass er sich durch den mehr als kurzen Gig nur so quälte. Bleibt zu hoffen, dass sich „die Legende“ wieder fängt..!

Enttäuschung 2001

1) Unseren Online-Store haben wir wieder dicht gemacht. Aber eine alte Weisheit hat sich bei der ganzen Geschichte bewahrheitet: Man kann nicht auf allen Hochzeiten gleichzeitig tanzen. Man sollte sich lieber auf das konzentrieren, was man kann – nämlich auf das Mag 😉

2) Die Auflösung von FROM THY ASHES. Ich werde nie verstehen, warum tonnenweise tausendfach gehörter Müll unter Vertrag genommen wird und sich solche Perlen wie FROM THY ASHES vom Business frustriert auflösen…

Gewinner 2001

Die Veranstalter des SUMMER BREEZE – einfach nur G E I L, was sie im Jahr 2001 mit ihrem Festival geboten haben! Und wenn sie nicht den gleichen Fehler wie die Kollegen in Wacken (voller, ekliger, teurer) machen, sind sie wohl noch ein ganzes Weilchen auf der Gewinner-Straße!

Newcommer 2001

DISILLUSION

Schönste Wiederauferstehung 2001

LEFAY! Auch wenn sie nur kurze Zeit totgesagt waren 😉

Überflüssige Wiederauferstehung 2001

Schönstes Cover

BURDEN OF GRIEF: On Darker Trails

Die Mischung aus “Ride The Lighning” und dem Film “Nightmare Before Christmas” ist richtig gut gelungen 😉

Dämlichster Songtitel

Da gibt es soo viele, dass ich mich nicht auf einen festlegen kann…

Bester Musiker

Nach wie vor steht Dr. Vinnie Stykk unerreichbar auf Platz 1 der besten Sänger und Frontmänner. Unbelievable! 😉

Top 3 Unsigned Bands

PSYCHOTRON – immer noch im Underground… unglaublich! Jetzt wieder mit zweitem Gtarristen eine absolute Livemacht!

ASTERIUS – das war ein unvergesslicher Auftritt beim SUMMER BREEZE. Wo bleibt der Deal?!

MY DEEPEST INNER – nicht mehr lange im Underground oder ich trink ne Flasche Cola light!

Bestes Festival

1) SUMMER BREEZE – rundum perfekt!

2) WITH FULL FORCE – wieder sehr relaxt und wir hatten 3 Tage lang nur Spaß! Danke an vampi und Rachendrachen für das unvergessliche Wochenende!!

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Sabina Classen. Absolut Metal und liebenswürdig durchgeknallt!

RACHENDRACHEN



…nach Oben!

TOP TEN ALBEN 2001

ANATHEMA: A Fine Day To Exit

Das Meisterwerk schlechthin, über das ich noch endlos schwärmen könnte… aber drei Seiten Review sind genug!

MACHINE HEAD: Supercharger

Hölle auch, ich hatte nicht mal erwartet, dass die Jungs aus Oakland nach dem „Burning Red“-Ausfall überhaupt wieder zu alter Stärke zurückfinden würden, aber „Supercharger“ brettert alles nieder! Fuck

yeah!

STABBING WESTWARD: Stabbing Westward

Noch nie war Liebeskummer auf so unkitschige Weise schön und zugleich so schmerzhaft…

THE INCHTABOKATABLES: Mitten im Krieg

Wenn Celli und Geigen sich mit Elektronik und ProTools paaren, kann bei den INCHIES nur eine innovative Meisterleistung rauskommen. Zukunftsweisend, avantgardistisch und doch immer vollkommen nachvollziehbar.

SUN: Sun

Da spaziert man nichtsahnend in einen Plattenladen, sieht plötzlich ein neues Album einer verschollen geglaubten Lieblingsband – und dann ist das auch noch das Meisterwerk der Band! Besser kann man alternative Musik nicht mehr spielen… und glaubt mir, in zwei, drei Jahren werden ein paar Bands aus Amerika diesen Sound machen und damit vollen Erfolg haben…

HOLLENTHON: With Vilest Of Worms To Dwell

With geilest of albums to hear! Oder so…:-) Die perfekte Symbiose von (Death) Metal und Klassik, zudem noch mit Surfgitarren und Gothicelementen angereichert – so muß Innovation klingen!

ENSIFERUM: Ensiferum

Die Jungspunde aus Suomi wecken selbst in mir Landratte Wikingergelüste. Geniale Verschmelzung von Death, Viking und Power Metal mit umwerfenden heroischen Chören!

RE-VISION: Longevity

Wer nicht glaubt, daß man so unterschiedliche Einflüsse wie IRON MAIDEN und FIELDS OF THE NEPHILIM kombinieren und zu einem eigenen Stil dadurch gelangen kann, wird hier eines besseren belehrt.

TRISTANIA: World Of Glass

Mächtig, vielschichtig und abwechslungsreich. „World Of Glass“ haut einen um. Endlich eine Band, die kapiert hat, daß moderner Gothic Metal nicht automatisch billig und simpel klingen muß.

KREATOR: Violent Revolution

Wie oft habe ich als einer der scheinbar wenigen „Endorama“-Fans Andrea an den Rand der Verzweiflung gebracht mit abschätzigen Bemerkungen über den „Volle Kraft zurück“-Kurs von Mille und Co. – tja, bis ich „Violent Revolution“ das erste Mal hörte…

Beste Konzerte

DEVIN TOWNSEND (WFF)

ANATHEMA (Stuttgart, Röhre)

CRACK UP (WFF)

PAIN OF SALVATION (Baarlo, ProgPower)

MACHINE HEAD/ILL NINO (Offenbach, Capitol)

FEAR FACTORY (San Diego, Canes)

THE BLUE SEASON (Eislingen, Adler)

JACK FROST (Summer Breeze)

END OF GREEN (Summer Breeze)

Schlechtestes Konzert

PAUL DI´ANNO (Summer Breeze) – Wirklich schlecht war er ja nicht, aber dennoch… was aus einer Legende geworden ist… traurig! Einfach nur total miserabel waren dafür HAGGARD und IMMORTAL auf dem Summer Breeze.

Enttäuschung 2001

Die INCHTABOKATABLES lösen sich auf, und die Unerhört!-CD der Kollegen aus Dortmund ist immer noch unerhört von der Bandauswahl her.

Gewinner 2001

DEVIN TOWNSEND auf dem WFF. „Oh My Fucking God!“

Newcomer 2001

ILL NINO

ENSIFERUM

Schwaben Bräu – Das Schwarze

Wodka-Brausetablette

Schönste Wiederauferstehung 2001

UNLEASHED

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

Nachträglich insbesondere die DESTRUCTION-Reunion… und AT THE GATES gibt´s dafür nach wie vor nicht wieder. Wer glaubt da noch an Gerechtigkeit 😉 ! Unpraktisch auch die PUNGENT STENCH-Reurinierung, so bleibt Martin Schirenc weniger Zeit für seine HOLLENTHON-Geniestreiche!

Schönstes Cover 2001

Ein ganzes Jahr geht ins Land – und keine einzige Band bringt ein wirklich überzeugendes Covermotiv auf die Reihe… Am ehesten wäre noch Travis Smiths „Terria“-Artwork hervorzuheben.

Dämlichster Songtitel 2001

„Yesterday“ und „Please Forgive Me“ von STUDENT RICK. Keine Coverversionen wohlgemerkt, sondern „sehr“ inspirierte eigene Texte… Außerdem „Keep It True“ und alle anderen von MAJESTY.

Bester Musiker 2001

Gesang: Devin Townsend, Robb Flynn (MACHINE HEAD)

Gitarre: Chuck Schuldiner (Danke für all die grandiosen Songs und die umwerfenden Soli…R.I.P.)

Schlagzeug: Gene Hoglan (STRAPPING YOUNG LAD)

Bass: Philipp Schlottmann (FROM THY ASHES)

Top 3 der Unsigned Bands

PHYSIKA KAI MYSTIKA (A)

MY DEEPEST INNER (D)

TEARS OF MYSTIGMA (D)

Bestes Festival 2001

Hm, schwer zu entscheiden. Das Summer Breeze scheidet wegen Sonnenstich meinerseits aus, das Bang Your Head wegen der Bandauswahl (too true to be good). Bleiben das ProgPower und das With Full Force. Das ProgPower war ein einzigartiges Erlebnis, aber irgendwie einfach zu idyllisch 😉 , so daß ich mich für das With Full Force entscheide. Die Bandauswahl, die Atmosphäre, das Gelände, das Publikum (dazu zähle ich nicht die vereinzelten rechten Socken bei MOTÖRHEAD…), die Progvögel, das coole Vampstermobil, Gunther Schmäche-Tape am Morgen – da paßte einfach alles.

Nettester Interviewpartner 2001

Natalie und Oli von THE BLUE SEASON waren die nettesten, Emma von GARMARNA die charmanteste.



JENS KOCH



…nach Oben!

Top Ten Alben 2001

1. Kreator „Violent Revolution

2. Jag Panzer „Mechanized Warfare

3. Annihilator „Carnival Diabolos

4. Falconer „Falconer

5. Slayer „God Hates Us All

6. Destiny´s End „Transition

7. Iced Earth „Horror Show

8. Rob Rock „Rage Of Creation

9. Alice Cooper „Dragontown

10. Rollins Band „Nice“

Bestes Konzert

Balingen „Bang Your Head“ Festival 2001 – Dee Snider und Solitude

Aeturnus Rock!!!!

Schlechtestes Konzert

Tankard im Vulkan/Lauterbach – Demontage einer Jugendlegende

Enttäuschung 2001

Wacken 2001 – zu groß, zu wenig Service für´s Geld (und ich bin sicherlich nicht

aus Zucker aber ich weiß was möglich wäre)

Gewinner 2001

New Metal – hat sich (leider) in Europa etabliert.

Newcomer 2001

Thunderstorm – erster Deutschland Gig der Doom Junioren auf dem Rocktown Open

Air (und ich werde dazu genötigt mit Re-Vision Musikern auf der Bühne die Hosen

fallen zu lassen)

Schönste Wiederauferstehung 2001

Uriah Heep – sie können´s immer noch!

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

Holy Moses!!! Wenn kein Leben mehr drinsteckt sollte Schluss sein!

Schönstes Cover 2001

Destruction – The Antichrist, besonders auf LP Größe wirklich faszinierend

Dämlichster Songtitel 2001

M-16, als Albumtitel genauso überflüssig wie das versoffene Photoshooting auf

dem Backcover der neuen Sodom.

Bester Musiker 2001

Harry Conklin (Jag Panzer) – genial wie eh und je!

Top 3 der Unsigned Bands

1. Couragous (innovativ und professionell)

2. Shattered Dream (melancholisch mit weiblichen Vocals)

3. The No Notes (dreckig, rockig und rollig)

Bestes Festival 2001

Bang Your Head 2001, kurz vor dem Rocktown Open Air 2001

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Lips von Anvil (ich recherchiere in den tiefsten Untergründen des US Metal und

über die Hälfte der angeblichen Fakten lacht er sich nur kaputt!)



ARLETTE



…nach Oben!

Top Ten Alben

1. Dark Funeral „Diabolis Interium

2. Windir „1184“

3. Salacius Gods „

4. Lunar Aurora „
Ars Moriendi

5. Children of Bodom „Follow the Reaper

6. Dimmu Borgir „Puritanical Euphoric Misanthropia

7. Therion „Secret of the Runes“

8. Dark Throne „Plaguewielder“

9. Rivendell (same)

10. Gezeiten „Bazyllus“

Bestes Konzert

Dark Funeral am 19.12.2001 im Z7-Pratteln.

Schlechtestes Konzert

Eeriness am 3.11.2001

Enttäuschung 2001

Tod von Chuck Schuldiner (Death) und George Harrison (Beatles)

Gewinner 2001

Dark Funeral

Newcomer 2001

Gezeiten, Censored.

Schönste Wiederauferstehung 2001

Christopher Lee ist vom Vampir-Dasein (Drakula) auferstanden und als Saruman (in „Lord of the Rings“) wiedergekehrt.

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

Sämtliche Spice-Girls Solo-Projekte. Saulangweiliger Sound inklusive. Popstars 2 mit den Bro´Sis (vor allem der weinerliche Typ lässt sogar bei einem Lämmchen sadistische Phantasien aufkommen)

Schönstes Cover 2001

„Ars Moriendi“ von Lunar Aurora für alle Schwarz-Weiss-Fanatiker; „1184“ von Windir, für alle, die schlichte Farben mögen.

Dämlichster Songtitel 2001

„Hetzjagd in Palästina“ von Nagelfar

Bester Musiker 2001

Valfar (Windir/Norway!!!!!!), Cryptopsy (live so cool wie auf CD)

Top 3 der Unsigned Bands

Requiem

Gezeiten

Knowhere

Bestes Festival 2001

Wave Gotik Treffen, Leipzig

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Emperor Magus Caligula (Dark Funeral)



THOMAS MICHEL



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TOP TEN ALBEN 2001

ARK: Burn The Sun

Wenn sich Leidenschaft und wahre Progressivität paaren… fast perfekt und jetzt schon ein Klassiker

BEYOND TWILIGHT: The Devil´s Hall Of Fame

Bombast as Bombast can – intensiver geht`s nimmer…

ELEMENT OF CRIME: Romantik

Mein Glaube an deutsche Sprache im Pop- und Rockkontext ist wiederhergestellt…

FALCONER: Falconer

So muß „wahrer“ Metal klingen: erhaben, mitreißend, schlachtenkompatibel und dennoch nicht mit platten Klischees gespickt

Maximilian Hecker: Infinite Lovesongs

schniefschneuz… sowas von bewegend auch… und das ist echt kein Brite???

KATATONIA: Last Fair Deal Gone Down

Kommt langsam, aber gewaltig… und ist ein exzellentes Resümee meines Seelenzustandes am Ende dieses besch… Jahres

POVERTY´S NO CRIME: One In A Million

Extrem gut und extrem unterschätzt – manche Dinge ändern sich nie…

SOILWORK: A Predator´s Portrait

Magische Riffgewitter, die wohltuend wenig mit der öden Traditions-Thrash-Revival-Welle gemein haben, die gerade grassiert

DEVIN TOWNSEND: Terria

So laß` ich mir Extrem-Meditation gefallen…

TRAVIS: The Invisible Band

Bestes Konzert

Tori Amos, Mannheimer Rosengarten – Ja, die Frau hat einen an der Klatsche. Aber so unangenehm ihr exaltiertes Gebaren in Interviews auch sein mag: Auf der Bühne ist diese Frau Faszination pur. Und so eindringlich, daß man kaum zu atmen wagt. Im Rosengarten gab´s nur diese zierliche Person, ihre fesselnde Stimme und eine kleine Auswahl an Tasteninstrumenten. Dazu eine stimmungsvolle Lightshow, ein geschmackssicheres Bühnenbild und eine exzellente Songauswahl nebst bewegender Hommage an den jüngst verstorbenen George Harrison in Form von `Something`. 120 Minuten Magie…

Schlechtestes Konzert

Blieb mir erspart. Das Weihnachtssingen im engeren Familienkreis war allerdings ein recht skurriles Klangerlebnis…

Enttäuschungen 2001

– DEICIDEs Glen Benton hat sich noch immer keine Dämonenhörner implantieren lassen – obwohl große Mengen brachliegender Hirnmasse ausreichend Ankerplatz für ein paar schicke Satansantennen bieten…

– Jahrhundertquengelstimme OZZY OSBOURNE begnügt sich auf seinem neuem Studiowerk mit lahmen Durchschnittskompositionen und scheffelt lieber Geld mit Ozzfest und der 37sten BLACK SABBAH-Reunion, als sich um Qualitätssicherung zu bemühen

– SAVATAGE langweilen mit „Poets And Madmen“

– Wirtschaftsförderer Bush Jr. bläst nach dem 11. September ins Patriotenhorn und alle werden derart taub und blind, daß sie dieser üblen Provinzpfeife staatsmännisches Format attestieren

– VIVA 2 geht, VIVA Plus kommt

– das Jahr an sich – war einfach zum Kotzen…

Gewinner 2001

– BRAINSTORM, die – live und im Studio – nicht nur die nationale Konkurrenz locker wegblasen, sondern auch namhafte Global Player reichlich blaß aussehen lassen. Wo bleibt der Durchbruch?

– Dee Snider: Furioses Live-Comeback der verdrehten ollen Oma, das ganz Festival-Deutschland inklusive McDonalds in Nostalgie-Rausch versetzte

– Harald Schmidt: Die Trutzburg des ebenso cleveren wie fiesen Humors in einer immer platter dahindümpelnden nationalen Schenkelklopfszene

Newcomer 2001

– Maximilian Hecker – wegen seiner außerdordentlich stilvollen Inszenierung tonalen Selbstmitleids

– BEYOND TWILIGHT: „The Devil`s Hall Of Fame“ bot Intensiv-Hard Rock encore, inspired by Selbstfindungstrip in der Wüste… bin gespannt, für welche musikalischen Extremtrips die Jungs noch gut sein werden

– FALCONER: Ging mir anfangs als Jahreshighlight durch die Lappen, hat sich aber nach Dutzenden Umdrehungen zu meiner persönlichen Melodic Metal-Hoffnung für 2002 gemausert

– Rachendrachen – weil er dank drachenstarker Eloquenz und ungebremstem Schreibdrang Vampster fast im Alleingang mit Inhalten versorgte, während andere (insbesondere der hier Zurückblickende) dank Studium, Beruf und Leben einen Gang zurückschalten mußten

Schönste Wiederauferstehungen 2001

– Leonard Cohen – Weil keiner so schön brummnuschelt wie er und Popmusik diesen stoischen Pathos dringend braucht. Und sei es auch nur alle paar Jubeljahre. BTW: Wenn „Ten New Songs“ nicht der Albumtitel des Jahres ist, weiß ich auch nicht…

– Dee Snider (s. Gewinner 2001)

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

Immer noch zu viele…

Schönstes Cover 2001

Will mit gerade keins in den Sinn kommen…

Dämlichster Songtitel 2001

SANATORIUM – Penis Epidermis Inflammation

Bester Musiker 2001

Devin Townsend – Einfach multigenial…

Brian Wilson & Neil Young – Dauer-Abo

Top 3 der Unsigned Bands

ETHERIA

PSYCHOTRON

RIVAL

Bestes Festival 2001

War wahrscheinlich das Prog Power… leider war ich nicht da :(((

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Der sympathischste? Schwer zu sagen, schließlich bleibt es bei den meisten bei einer „professionellen“ Begegnung, und der Mensch hinter dem Künstler blitzt nur gelegentlich durch. Eine adäquate Einschätzung ist daher kaum möglich. Bewundernswert allerdings Angus Young, der in Anbetracht seines Status einfach einen unglaublich bodenständigen und netten Eindruck macht. Seltsam hingegen das Telephonat mit Blackie Lawless… irgendwie wußte wohl keiner von uns beiden so genau, was er vom anderen zu halten hatte…



ANDI HOLZ



…nach Oben!

Top Ten Alben

1. DORNENREICH: Her von welken Nächten

Unbeschreiblich in seiner Art ist dieses Werk atmosphärischer und energiegeladener Metal-Musik ein Musterbeispiel für all jene, die „Intensität“ zum Maßstab erhoben haben. Ohne Zweifel der absolute Höhepunkt in diesem Jahr.

2. PARAGON OF BEAUTY: Comfort me, infinity

Daß alternative, emotionsgeladene Rockmusik nicht auf Major-Labels, wie es uns die Musikindustrie suggeriert, zu finden ist, sondern vor allem im Underground, beweisen PARAGON OF BEAUTY mit ihrem zweiten Album eindrucksvoll. Druckvoll, intensiv und sogar hitverdächtig klingen diese Songs. Ein echtes Kunstwerk.

3. KATATONIA: Last Fair Deal Gone Down

Hier könnte ich fast dasselbe schreiben wie bei P.O.B. KATATONIA sind indes schon eine Legende, absolut zurecht, wie dieses Album erneut bewiesen hat. „The Future Of Speech“ würde, wenn die Welt gerecht wäre, als einer der emotionalsten Songs aller Zeiten in die Musikgeschichte eingehen.

4. BETHLEHEM: Schatten aus der Alexander Welt

Wahnsinn, purer Wahnsinn. Ich weiß zwar immer noch nicht, wo das Radio ist, bin aber nach wie vor berauscht, wenn ich dieses Doppelalbum, diese extravagante Mischung aus Hörspiel und Musik, höre. Die Musik klingt dabei einschmeichelnd freundlich und sanft, legt dabei aber nur die psychotische Realität frei. Genial, surrealistisch, ausgefallen.

5. SCHATTENTANTZ: Galgenfrist

Kurz vor Ende des Jahres erreicht mich dieses, im Info noch auf 2001 datiertes Werk. Mit beeindruckender Leichtigkeit zelebrieren diese Herren und die Dame, wie Mittelalter-Folklore-Metal zu klingen hat. Ehrlich, authentisch, rau, hochmelodisch und dabei absolut eigenständig bietet „Galgenfrist“ einen Einblick in vergangene Zeiten, ohne kitschig oder aufgesetzt zu wirken. Und das mit dem Debütalbum!

6. SUBWAY TO SALLY: Herzblut

Die Potsdamer schafften mit „Herzblut“ den Spagat zwischen Folk-Tradition und Moderne, indem sie sich neu definierten als zeitgemäße Rockband, die aber nie ihre Wurzeln vergißt. Ein Sammelsurium kleiner Meisterwerke, voller Hits und tiefgründiger Lyrik.

7. SOLEFALD: Pills Against The Ageless Ills

Diese Mischung aus Black Metal, Prog Rock und gesundem Wahnsinn tut einfach gut. „Grand Designer Rock’n’Roll“ in Reinkultur, mit Feuer und Leidenschaft gespielt, dabei immer ironisch.

8. MY DYING BRIDE: The Dreadful Hours

Musik für Stunden der Depression. Eigentlich nichts, was schön ist, jedoch recht heilsam im Kontrast zur schnelllebigen „Kultur“ der Leistungsgesellschaft. MY DYING BRIDE zelebrieren die Traurigkeit mit einer Kontinuität und einem Hang zur Perfektion, der schon fast unheimlich ist.

9. EMPEROR: Prometheus – The Discipline Of Fire & Demise

Fast schon zu vertrackt, aber bei richtigem Gebrauch einfach eine großartige Platte. Wahrscheinlich das Aggressivste und gleichzeitig Abgefahrenste, was ich je gehört habe.

10. PALE FOREST: Exit Mould

Dies ist der Beweis dafür, daß ruhige, wunderschöne und melancholische Musik nicht in Klischees ertrinken muß. „Exit Mould“ ist Musik zum Träumen, zum Schweben, zum Dahingleiten. Einfach schön.

Bestes Konzert

DORNENREICH, Bielefeld, 12.05.01.

An Intensität kaum noch zu überbieten. Noch Tage danach wirkte es, wie ein Rausch.

Schlechtestes Konzert

Enttäuschung 2001

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung – zerbrechlich wie ein morscher Ast, der vom Förster abgeschlagen wird.

Gewinner 2001

DORNENREICH natürlich. So sehr wie diese Band (zu Recht) in den Himmel gelobt wird, wurde wohl kaum eine vorher.

Newcomer 2001

SCHATTENTANTZ

Schönste Wiederauferstehung 2001

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

Schönstes Cover 2001

„Herzblut“ von SUBWAY TO SALLY.

Dämlichster Songtitel 2001

Bester Musiker 2001

Der Typ, der bei FINNTROLL jodelt.

Top 3 der Unsigned Bands

1. SCHATTENTANTZ

2. TO THE SKY

3. OSYRIS

Bestes Festival 2001

Wacken. Weil ich da war. 😉



FRANK



…nach Oben!

Top Ten Alben

ANNIHIALATOR – Carnival Diabolous

HADES – DamNation

ARMORED SAINT – Nod To The Old School

KREATOR – Violent Revelation

BUSH – Golden State

CREED – Weathered

MEGADETH – The World Needs A Hero

JUDAS PRIEST – Demolition

AMORPHIS – Am Universum

BRAINSTORM – Metus Mortis

Bestes Konzert

ANNIHILATOR. Besser und tighter geht es nicht.

Schlechtestes Konzert

Zum Glück keines mit Angelripper gesehen

Enttäuschung 2001

Greuther Fürth wieder nur Mittelmaß in der zweiten Liga. Keine HADES Tour. Verkaufszahlen und Akzeptanz von so manchen Bands. Vampster Crew vergisst schon wieder meinen Geburtstag. *g*

Gewinner 2001

Oliver Kahn und Stefan Effenberg, welche wieder den Champions Leauge Titel nach München holen. Andrea, da sie mir ein Interview mit Dave Mustaine ermöglicht hat und aufgrund dessen in meinem Testament erwähnt wird. Meine Katze, welche 30 Minuten direkt vor der Box, bei voller Dröhnung der neuen Slayer einfach schläft!

Newcomer 2001

Viele deutsche Undergroundbands, welche leider von der Masse übersehen bzw. ignoriert werden (JESTER`S FUNERAL, MIND ASHES, PERSONAL WAR, COURAGOUS).

Überflüssigste Wiederauferstehung

NECRONOMICON und EXUMER. Die brauchte schon vor 15 Jahren keiner.

Schönstes Cover 2001

HADES – Damnation. Wie passend…

Dämlichster Songtitel 2001

Bester Musiker

Dave Mustaine

Top 3 der Unsigned Bands

FROM THY ASHES

PSYCHOTRON

COURAGOUS

Schönste Wiederauferstehung

KREATOR 😉

Bestes Festival 2001

Bang Your Head

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Jeff Waters, Alan Tecchio und Andy B. Franck supernett, lustig, umgänglich. Für Dave Mustaine muß ich auch eine Lanze brechen. Lediglich Kerry King war genauso langweilig und belanglos wie die meisten seiner Riffs in den letzten 10 Jahren.



WINGS



…nach Oben!

TOP TEN ALBEN 2001

1.DESTINY’S END – Transition

2.SILENCER – Kozmos

3.FALCONER – Falconer

4.ZANISTER – Fear No Man

5.FORESEEN – Soulless Age

6.DEFENDER – Remaining Tales

7.IRON CROSS – Iron Cross

8.MANILLA ROAD – Atlantis Rising

9.LOST HORIZON – Awakening The World

10.RIVAL – Modern World

Bestes Konzert

CULPRIT WOA 2001

Schlechtestes Konzert

HOLY MOSES WOA 2001

Enttäuschung 2001

FLOTSAM & JETSAM, ICED EARTH

Gewinner 2001

FALCONER

Newcomer 2001

LOST HORIZON

Schönste Wiederauferstehung 2001

ARTCH, NOT FRAGILE

Überflüssigste Wiederauferstehung 2001

zu viele, um hier aufgezählt zu werden

Schönstes Cover 2001

SKYLARK – Divine Gates Part II – Gates Of Heaven

Dämlichster Songtitel 2001

Wer kann sich im CD-Zeitalter schon noch Titel merken?

Bester Musiker 2001

Cyril Achard

Top 3 der Unsigned Bands

SILENCER

TWISTED TOWER DIRE

FORESEEN

Bestes Festival 2001

Wacken Open Air

Sympathischster, komischster oder seltsamster Interviewpartner

Michael Schenker. Eine echte Persönlichkeit und ein angenehmer und freundlicher Interviewpartner.



PSYCHO



…nach Oben!

TOP TEN ALBEN

1. WITHERING SURFACE: Walking On Phantom Ice

2. MACHINE HEAD: Supercharger

3. KREATOR: Violent Revolution

4. SOILWORK: A Predators Portrait

5. GOD FORBID: Determination

6. ILL NINO: Revolution Revolucion

7. ICED EARTH: Horrorshow

8. SLAYER: God Hates Us All

9. BRAINSTORM: Metus Mortis

10. DELIRIOUS: Designed By Violence

BESTES KONZERT:

MACHINE HEAD/ ILL NINO – Offenbach Capitol 26.11.01

SCHLECHTESTES KONZERT:

ENTTÄUSCHUNG 2001:

FROM THY ASHES-Split

GEWINNER 2001:

„Das Schwarze“ von Schwaben Bräu

NEWCOMER 2001:

Wodka-Vitamintablette

SCHÖNSTE WIEDERAUFERSTEHUNG 2001:

HELSTAR, LEFAY

ÜBERFLÜSSIGSTE WIEDERAUFERSTEHUNG 2001:

MAGNUM

SCHÖNSTES COVER:

BRAINSTORM: Metus Mortis

DÄMLICHSTER SONGTITEL 2001:

„Joyless Journey“ von WITHERING SURFACE: Das muss doch „Toilet Turning“ heißen.

BESTER MUSIKER 2001:

Mille Petrozza… besinnt sich auf alte Stärken

TOP 3 UNSIGNED BANDS:

FROM THY ASHES (R.I.P.)

FINAL CRY

ENCRYPTION

BESTES FESTIVAL 2001:

Bang Your Head in Balingen

…nach Oben!

Markus
Markus ("boxhamster") hat das Magazin 1999 gegründet und kümmert sich um die Technik und die Weiterentwicklung von vampster, schreibt ab und zu Reviews und fotografiert bei Festivals und Konzerten.