CD-Review: GRAVEYARD: Graveyard. Mehr von GRAVEYARD

  • cdreview - GRAVEYARD: GraveyardWenn es eine Steigerungsform von "retro" gibt, dann nennt sich die wohl ab sofort GRAVEYARD. Das junge schwedische Quartett klingt dermaßen nach den frühen Siebzigern, dass man wirklich glauben könnte, es bei dem selbstbetitelten Debüt um ein verschollenes Album aus genau dieser Zeit zu tun zu haben. Das leicht psychedelische Coverartwork passt logischerweise perfekt dazu, der Sound klingt exakt so und die Bandfotos samt Mitgliedern sehen auch aus, als seien sie vor gut 35 Jahren geknipst worden.
    Wer auf die ersten BLUE CHEER-Alben steht und sich diese mit einem Sänger vorstellen kann, der ähnlich wie der junge Glenn Danzig klingt, der muss GRAVEYARD zumindest mal gehört haben und wird wahrscheinlich vor Freude im Viereck springen, für den "normalen" Metalfan ist das aber logischerweise nichts. Komischerweise stört es mich bei vielen neuen Bands, wenn sie sich krampfhaft auf die Achtziger zurechttrimmen, geht es jedoch noch ein Jahrzehnt zurück, habe ich damit keine Probleme, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich die Siebziger musikalisch einfach nicht bewusst miterlebt habe.
    Ist ja auch nicht von Belang, GRAVEYARD klingen jedenfalls authentisch wie Hund und wer von den neueren Bands z.B. auf WITCHCRAFT und auf psychedelischen, bluesigen (Hard) Rock steht, der sollte sich GRAVEYARD eindeutig vormerken.

    Veröffentlichungstermin: 30.09.2007

    Spielzeit: 39:55 Min.

    Line-Up:
    Joakim, Rikard, Axel, Svala - leider keine genauen Infos

    Label: Transubstans Records

    Homepage: http://www.myspace.com/graveyardsongs


    Tracklist:
    01. Evil Ways
    02. Thin Line
    03. Lost In Confusion
    04. Don´t Take Us For Fools
    05. Blue Soul
    06. Submarine Blues
    07. As The Years Pass By
    08. The Hours Bend
    09. Right Is Wrong
    10. Satan´s Nest


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    Über Ulle

    Ich bin so ein Refrainidiot.

    Und wir lassen diesen Mann Prog-Alben besprechen...

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