CD-Review: HYPNOSIA: Extreme Hatred. Mehr von HYPNOSIA

HYPNOSIA: Extreme Hatred

  • Ganz ehrlich gesagt ist „Extreme Hatred“ ziemlich langweilig. Einerseits. Denn „Extreme Harted“ bietet absolut nichts neues. Wirklich nicht. Andererseits mochte ich Kreator immer sehr gerne (von den neuen Sachen mal abgesehen) - darum mag ich auch Hypnosia. Die Schweden spielen altmodischen Thrash Metal wie aus dem Lehrbuch und gehen dabei zurück bis Ende der achtziger Jahre.

    Sänger Cab Castervall könnte glatt als kleiner Bruder von Mille durchgehen und auch so mancher Song könnte durchaus auf der „Extreme Aggression“ sein. Eigentlich schon fast unverschämt, aber genau darin liegt auch der Reiz von Extreme Hatred: 10 schnörkellose, gnadenlose Thrashbretter, die Dank der druckvoll-bissigen Produktion taufrisch klingen - und dennoch Erinnerungen aufkommen lassen. Zwischendurch mogeln die Schweden noch Erinnerungen an Slayer, oder alte Metallica in die Songs: das Instrumental „Gates of Cirith ungol“, erinnert stellenweise ziemlich an „The Call of Ktulu“ und das Gitarrensolo von „Operation clean-sweep“ klingt recht King-mäßig.

    Mehr zu dieser CD zu schreiben, wäre Zeitverschwendung – wer alten, heftigen Thrash-Metal zu schätzen weiß, wird dieses Album lieben. Hypnosia sind zwar alles andere als innovativ, aber sie spielen unverfroren drauf los, sind technisch gut, und die Songs knallen. Darum schaffen es wohl auch deshalb die typische Aggression in das Jahr 2000 zu retten - ohne altbacken zu wirken.


    Tracklist:
    Extreme Harted
    Circle of the flesh
    The last remains
    Operation clean-sweep
    Comatose
    Act of lunacy
    Gates of cirith ungol
    My belief
    Hang `em high
    Traumatic suffering

    Spielzeit: 38:47

    Line-Up:
    Cab Castervall – Gitarre, Vocals
    Mike Sjöstrand - Schlagzeug
    Hampus Klang – Gitarre

    VÖ: 4. Oktober 2000

    Label: Hammerheart

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