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GUN BARREL: Bombard Your Soul

  • cdreview - Bombard Your SoulDa lacht dat kölsche Hätz! GUN BARREL aus der schönsten Stadt am Rhein sind mit Album Nummer drei am Start. Und 2005 hat sich wenig am Sound der Domstädter geändert. Mit Xaver Drexler (dat klingt net nach nem kölsche Jung) hat man einen neuen Sänger, der mit seiner deutlich variableren Stimme seinen Vorgänger ganz klar aussticht. Der neuen Basser heißt Tom Kintgen und ersetzt den nach Australien abgewanderten Holger Schulz.

    Mit "Dear Mr. Devil" hat man direkt nach dem Intro einen echten Gute Laune Rocker platziert. Auch "Down And Dirty" hält die Party-Stimmung oben während es beim folgenden "Fearing The Fear Of My Fears" eher gemächlich und etwas düsterer zugeht. Dann folgen mit "The Fallen One" und "Lights And Shadows" zwei Durchhänger, die im Vergleich zum restlichen Material leider abfallen. Im Anschluss wird der Hörer dafür mit dem Doppelschlag "Dive Into The Flame" und "Bombard Your Soul" voll entschädigt. Beide Songs sind neben dem Opener "Dear Mr. Devil" stärksten Songs auf "Bombard Your Soul". Die beiden folgenden Songs "Bloody Pretender" und "On The Road Again" sind coole Mid-Tempo Hymnen. Mit "...Is You" gibt es zum Schluss noch einmal ruhigere Töne in Form einer Ballade zu hören die gegen Ende hin noch mal Fahrt aufnimmt.

    Für die Produktion haben sich die Kölner ein Nordlicht geangelt, denn niemand geringerer als Piet Sielck (IRON SAVIOUR, SAVAGE CIRCUS) hat "Bombard Your Soul" den soundtechnischen Schliff gegeben und dabei ganz ordentliche Arbeit geleistet auch wenn das ganze teilweise etwas zu poliert klingt. Etwas mehr Rotz hätte der Produktion bestimmt nicht geschadet. Das trübt aber den Gesamteindruck nicht, denn GUN BARREL haben mit ihrer "Make It Or Break It" Scheibe ein ordentliches Stück Heavy Rock abgeliefert. Nicht mehr und nicht weniger. Die bisherigen Fans der Band wird die Scheibe sicher nicht enttäuschen. Ob die Band mit "Bombard Your Soul" ihren Hörerkreis entscheidend vergrößern kann, wage ich allerdings zu bezweifeln. Oder um das ganze mal auf des kölschen liebsten Fußball-Verein umzumünzen: Wenn der FC sich an der GUN BARRELschen Leistung orientiert, sollte der Abstieg kein Thema sein. Mehr als ein einstelliger Tabellenplatz wird aber wohl nicht drin sein.


    Veröffentlichungstermin: 28.10.2005

    Spielzeit: 50:08 Min.

    Line-Up:
    Rolf Tanzius: Gitarre
    Xaver Drexler: Gesang
    Tom Kintgen: Bass
    Toni Pinciroli: Schlagzeug


    Produziert von Piet Sielck
    Label: LMP

    Homepage: http://www.gunbarrel.de

    Email: gunbarrel@web.de

    Tracklist:
    01. Begging For Awaking
    02. Dear Mr. Devil
    03. Down & Dirty
    04. Fearing The Fear Of My Fears
    05. The Fallen One
    06. Lights And Shadows
    07. Dive Into The Flame
    08. Bombard Your Soul
    09. Bloody Pretender
    10. On The Road Again
    11. I´m Alive
    12. ...Is You

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    Ich hab fast so große Hupen wie Tarja! Da merken die ganzen Nightwish Kiddies nach dem zweiten Bier-Cola eh keinen Unterschied mehr.

    WOSFranks Vorschlag, A&E als neue NIGHTWISH-Sängerin zu empfehlen, hat Chancen

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