CD-Review: HOUSE OF LORDS: The Power & The Myth. Mehr von HOUSE OF LORDS

HOUSE OF LORDS: The Power & The Myth

  • HOUSE OF LORDS gehörten sicherlich nie zu den ganz Großen im Business, aber ich mochte ihre bisherigen Werke und war auf dieses Album sehr gespannt. Nach drei Alben in den Jahren 88-92 und gemeinsamen Gastspielreisen mit CHEAP TRICK, NELSON und den SCORPIONS dauerte es satte zwölf Jahre bis zum Release des aktuellen Albums “The Power And The Myth” (zehn Songs, 43:45 Min.), auf dem Gründungsmitglied und Keyboarder Greg Giuffria allerdings nicht zu hören ist. Aber immerhin gehören mit Sänger James Christian (der als Einziger auf ALLEN Alben der Band zu hören ist), Basser Chuck Wright (der nicht nur auf den beiden ersten HOL-Scheiben zu hören war, sondern auch u.a. für QUIET RIOT, IMPELLITTERI und TED NUGENTan den vier Saiten zerrte), Drummer Ken Mary (u.a. FIFTH ANGEL, BAD MOON RISING, IMPELLITTERI, CHASTAIN, ALICE COOPER und Schlagwerker auf den beiden ersten Alben) und Lanny Cordola (der Gitarrist des über das Gene Simmons-Label „Simmons Records“ veröffentlichten Debüts) vier Fünftel der Debüt-Besetzung zum aktuellen Line-up, das an den Tasten hauptsächlich von dem mir unbekannten Allan Okuye, aber auch von Koryphäen wie Derek Sherinian (u.a. DREAM THEATER, , ALICE COOPER,
    KISSJUGHEAD und PLANET X) und Ricky Phillips (u.a. BAD ENGLISH, TED NUGENT, COVERDALE/PAGE) unterstützt wurde. Und "The Power And The Myth" ist ein abwechslungsreiches und gut produziertes Melodic Rock/AOR-Album geworden. Während "Living In Silence", "All Is Gone" und "The Rapture", "Mind Trip" (sehr verspielt und fast schon als "proggig" zu beschimpfen) eher härterer Natur sind, kommt "Am I The Only One" sehr schmusig daher. Der instrumetale Titelsong mit Prog-Anstrich stellt dagegen eine echte Spielwiese, auf der sich besonders Keyboarder Derek Sherinian austoben kann, dar – und nicht nur "The Man Who I Am" und "Today" sind Paradebeispiele dafür, wie "Melodic Rock" klingen sollte - nämlich radiotauglich, mit viel Melodie, etlichen unkaputtbaren Hooklines und einem hörbaren Härtegrad. Was soll ich mehr sagen? Ein wirklich gutes Comebackalbum. Willkommen zurück!

    Veröffentlichungstermin : 15.03.2004


    Spielzeit: 43:45 Min.

    Line-Up:
    James Christian - Voclas
    Lanny Cordola - Guitars
    Ken Mary - Drums
    Chuck Wright - Bass

    Derek Sherinian, Allan Okuye, Sven Martin & Ricky Phillips (Keyboards)

    Produziert von House Of Lords
    Label: Frontiers Records

    Tracklist:
    Today
    All Is Gone
    Am I The Only One
    Living In Silence
    The Power And The Myth
    The Rapture
    Man Who I Am
    Bitter Sweet Euphoria
    Mind Trip
    Child Of Rage.


  •   Über Oliver Loffhagen

    Über Oliver Loffhagen

    Hoffe auf eine lange und furcht..., ähh... fruchtbare Zusammenarbeit.

    Oliver ahnte schon von Beginn an, was da auf ihn zukommt...

    « Weitere Infos und mehr Artikel von Oliver Loffhagen »