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UNREST: Back To The Roots

Mit "Back To The Roots" liefern UNREST wie gewohnt solide Kost für alle True-Metaller ab.

Die Bremer Wölfchen von UNREST sind jetzt auch schon seid 1988 dabei und somit so etwas wie eine Institution in der 2. Liga des deutschen Metal. Quasi so etwas wie früher mal Fortuna Köln oder der SV Meppen für die 2. Fußball Bundesliga. Bis auf die personell bedingte Pause Anfang dieses Jahrtausends haben UNREST regelmäßig Alben veröffentlicht es aber, trotz solider Qualität nie in die Reihen der größeren deutschen Metal-Kapellen geschafft.

Ich bin sicherlich nicht der erste der Aufgrund des Titels der neuen CD ein wenig verwirrt ist. Back To The Roots? Das würde ja voraus setzten dass UNREST sich von eben jenen Wurzeln irgendwann mal entfernt hätten, aber eben dies kann man bei UNREST ja wohl eher ausschließen. Und so klingen UNREST auf ihrem ersten Studioalbum seid dem 2001er Release Bloody Voodo Night eigentlich bodenständig wie immer. Wer sich also für stampfenden, teutonische Echt-Metal begeistern kann ist bei UNREST immer noch goldrichtig. Keine Kindermelodien, kein neo-klasischer Firlefanz und keine Heulboje am Mikro sondern echter Heavy Metal der jedem gut reinlaufen sollte, dem auch eine Band wie GRAVE DIGGER zusagt. Nur dass UNREST etwas rockiger klingen als die Totengräber.

Meinen ersten Kontakt mit den Nordlichtern hatte ich vor einigen Jahren bei einem Kumpel. Dort fand ich unter anderem das Booklet der 1998er Cold Steel Whisper-CD mit folgendem denkwürdigen Zitat: There are no lyrics in this booklet and that´s ok!! If you want to read something call a bookshop. If you want UNREST Heavy Metal play it loud and bang your head. Don´t read it, feel it!. Dementsprechend sind die Lyrics auf Back To The Roots auch eher mal wieder spartanisch und simple ausgefallen. 08/15 Metal-Prosa ala Bang your head, united we stand. Was anderes erwartet man von dieser Band ja auch nicht.

UNREST geben den Fans also genau dass was sie wollen und somit sollte Back To The Roots bei der entsprechenden Klientel auch auf gute Resonanzen stoßen, denn das Song-Material auf der neuen Scheibe ist, wie gewohnt, grundsolide ohne qualitative Ausreißer nach oben oder nach unten. Kein Über-Song, aber auch keine Nullnummer.

Veröffentlichungstermin: 10.11.2006

Spielzeit: 43:18 Min.

Line-Up:
Sönke Lau – vocals
Claus Wiechert – giutars
Marco Liedtke – guitars
Andre Neuhaus – bass
Guido Hettwer – drums

Produziert von Volker Siedenburg @ Sundance Studios/Bremen
Label: Massacre Records

Homepage: http://www.unrest-metal.de

Email: kontakt@unrest-metal.de

Tracklist:
01. Go To Hell
02. Bang Your Head
03. A Legend Is Born
04. Far, Far, Away
05. Don`t Stop
06. We Will Rock
07. Breaking The Chains
08. Lost
09. Open The Gates
10. Burning Desire