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SWORN TO OATH: Leave You For Dead [Eigenproduktion]

Wer sich im Info mit PANTERA vergleicht, sollte etwas mehr Mörtel auf der Kelle haben als die britischen Modern-Rocker von SWORN TO OATH.

SWORN TO OATHs Demo-CD taugt trotz rotzig-kraftvoller Produktion und dem ein oder anderen METALLICA-Rockphase-Powerriff vor allem dazu, die Überdrehtheit der britischen Musikszene zu dokumentieren. Natürlich werden die Modern-Metal-Rocker von lokalpatriotischen Schreibern im Info als Mischung aus geschnittem Brot und eierlegender Wollmilchsau angepriesen. Doch behäbige, teils fast schon sleazige Melodielinien über GODSMACK-Rhythmen und den erwähnten modern angehauchten Riffs ergeben bei SWORN TO OATH keine schlüssige Mixtur und erst recht kein nächstes großes Ding. Vor 15 Jahren hätte man eventuell noch den einen oder anderen Hahn zu Songs wie Last Call laut mitkrähen hören können, heute jedoch wirken SWORN TO OATH bei aller Aufpeppung ihres Stils schon wieder antiquiert. Bleiben drei Anmerkungen als Fazit: Um es mit Rainald Grebe zu sagen: Das ist doch 20. Jahrhundert! Und die Kollegen auf der Insel sollten sich vielleicht ein paar Mal weniger von infoschreibenden Bands auf ein, zwei, drei, vier, fünf Ale im Pub einladen lassen, die ihnen beim last call plötzlich einen Stift in die Hand drücken. Und wer sich im Info mit PANTERA vergleicht, sollte gefälligst etwas mehr Mörtel auf der Kelle haben!

Veröffentlichungstermin: 07.11.2011

Spielzeit: 14:42 Min.

Line-Up:

Dave Leese – Gitarre, Gesang
Tom Shaw – Gesang, Bass
Al Junior – Schlagzeug

Produziert von Al Groves
Label: Eigenproduktion
Mehr im Netz: http://www.facebook.com/sworntooath

Tracklist:

1. Last Call
2. (Everything) Reminds Me Of You
3. False Promise
4. Leave You For Dead

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