10 Jahre sind seit dem Debütalbum … In The Beginning ins Land gezogen. Relict IV ist nun der vierte Longplayer in der langen Bandgeschichte und kann leider nicht überzeugen. DEMOLITION spielen auf Relict IV ein Mix aus Thrash- und Death Metal, der wie gewohnt sehr riffbetont daher kommt und sich hauptsächlich im Uptempobereich aufhält. Ab und zu werden langsame Abschnitte in die insgesamt elf Tracks integriert, was wenigstens etwas Auflockerung bringt. Denn Relict IV ist erschreckend eindimensional ausgefallen. Ideen sind zwar gute vorhanden, doch werden diese nicht in letzter Konsequenz ausgespielt. Zu sehr ähneln sich die Kompositionen und laufen oft nach demselben Strickmuster ab: eine brachiale Gitarrenwand mit treibenden Drums und dem leider viel zu ideenlosen Gesang von Wolf Süssenbeck. Kehliger Thrash-Gesang gepaart mit Ausflügen in den Death Metal-Bereich. Handwerklich haben es vor allem die beiden Gitarristen Thomas Pippersteiner und Janos Murri drauf, doch wenn der Rest im Gegensatz dazu abfällt, lässt sich nicht mehr als ein Blumentopf gewinnen.
Die knapp 36 Minuten von Relict IV rasen rein ins linke Ohr und verlassen das Hirn ohne Speicherung auf dem schnellsten Weg aus der rechten Hörmuschel hinaus.
Veröffentlichungstermin: 25.01.2008
Spielzeit: 36:16 Min.
Line-Up:
Wolf Süssenbeck – Gesang
Thomas Pippersteiner – Gitarre
Janos Murri – Gitarre
Hans-Peter Rapp – Bass
Tom Kräutner – Schlagzeug
Produziert von Mario Jezik
Label: Twilight Zone Records
Homepage: http://www.demolition.at
Tracklist:
1. Relict IV
2. Reborn-Refailed
3. Splattered Innocence
4. The Fortress
5. Over Nails
6. Blood
7. Deconstructed World
8. I Am Terror
9. Holy Hostage
10. Coroner´s Inquest
11. I Deny