CHINCHILLA: Take No Prisoners

CHINCHILLA: Take No Prisoners

Ich bin mir zwar nicht sicher, aber ich glaube, ich habe bisher von CHINCHILLA noch nicht wirklich viel zu hören bekommen, deshalb erwartet an dieser Stelle auch bitte keine Vergleiche mit älterem Material der Schwaben. Es ist vielleicht auch ein Vorteil, dass ich mir dieses insgesamt fünfte Album der Band völlig unbedarft und ohne jegliche Erwartungshaltung anhören kann. Und die zehn Songs auf Take No Prisoners, die nach Betätigen der Play-Taste meines CD-Spielers nacheinanders aus den Boxen kommen, klingen nicht übel.

Sicher, sonderlich originell oder innovativ geht der Vierer nicht zur Sache, aber er bietet dem Hörer traditionellen wie melodischen (mit dezenten Keyboard- und sogar einigen Streicher-Klängen verzierten) Power Metal, der allen gefallen dürfte, die auf Bands wie GAMMA RAY, IRON MAIDEN (der wohl größte Einfluss der Songschreiber) oder ansatzweise RAGE stehen. Auch der Sound ist wirklich kraftvoll und auch wenn ich meine kleinen Problemen mit der Stimmlage von Thomas Laasch habe, kann ich das Album jedem pflichtbewussten Metal-Fan empfehlen.

Hinter einheimischen Konkurrenten bzw. Mitbewerbern wie PRIMAL FEAR, SACRED STEEL, BRAINSTORM, MAJESTY oder PARAGON brauchen sich CHINCHILLA auf jeden Fall nicht verstecken – auch wenn ein Vergleich mit einer dieser Bands nicht wirklich 100%ig passt.

Veröffentlichungstermin: 22.10.2004

Spielzeit: 43:02 Min.

Line-Up:
Christian Schwinn – Drums

Udo Gerstenmeyer – Guitars, Keyboards

Thomas Laasch – Vocals

Roberto Palcios – Bass

Produziert von Ingmar Schelzel & Udo Gerstenmeyer
Label: Armageddon Music

Homepage: http://www.chinchilla.rocks.de

Email: chinchilla.udo@web.de

Tracklist:
1. The Almighty Power

2. Death Is A Grand Leveller

3. The Call

4. The Ripper

5. Take No Prisoners

6. Lost Control

7. Money Talks

8. Silent Moments

9. Stillborn Soul

10. Rich Hounds