ARTILLERY: B.A.C.K.

SIE sind wirklich wieder da. BACK with a bang. Und was die drei Dänen zusammen mit Sessiondrummer Per M.Jensen in 40 Minuten herunterholzen ist nicht mehr von dieser Thrash-Welt..!

Was für ein Titel. Programmatisch. Aussagekräftig. Plakativ. SIE sind wirklich wieder da. BACK with a bang. Und was die drei Dänen zusammen mit Sessiondrummer Per M.Jensen (geiles Drumming – behalten, den Mann!) in 40 Minuten herunterholzen, ist nicht mehr von dieser Thrash-Welt. Mit Alben wie „Fear Of Tomorrow“ (1985), „Terror Squad“ (1987) und „By Inheritance“ (1990) im Rücken waren nicht die niedrigsten Hürden in der Erwartung der Fans zu überspringen, aber die aktuelle Scheibe übertrifft alle ARTILLERY-Werke der Vergangenheit um Längen.

Brettharter Old-School-Thrash mit sägenden Gitarren, tollwütiger Double-Bass und vor allem: Flemming Ronsdorf in absoluter Höchstform. Der Mann hat DIE Thrash-Stimme schlechthin. Rauh, heiser, kehlig, verrückt, ungewöhnlich, powervoll. Für so einen Sound hätten Gurken wie Hetfield vor Jahren ihren Nagellack verkauft. Das ist Thrash, das ist Metal, das ist Heaviness schlechthin. Weit weg von allen Trends toppen die Skandinavier ihre Klassiker nach fast einer Dekade, als wären sie nie weg gewesen. Als Sahnehäubchen drückt die Produktion (von Andy Sneap) verdammt viel Luft aus den Boxen, die Kirsche obendrauf ist das Cover. Klischee is schee. So muss es sein. Absoluter Höllen-Assault. For real metalheads only!

Besetzung:

Flemming Ronsdorf – v
Michael Stützer – g
Morten Stützer – b
Per M. Jensen – dr

ARTILLERY “B.A.C.K.” Tracklist

1. Cybermind
2. How Do you Feel
3. Out Of The Trash
4. Final Show
5. WWW
6. Violent Breed
7. Theatrical Exposure
8. B.A.C.K.
9. The Cure
10. Paparazzi